Neuro-Nutrition, Ernährung

Neuro-Nutrition: Ernährung als neue Säule der ADHS-Therapie

11.02.2026 - 08:40:12

Forschung zeigt, dass spezifische Nährstoffe wie Omega-3 und Zink die Gehirnfunktion bei ADHS beeinflussen. Die personalisierte Ernährung etabliert sich als Ergänzung zu klassischen Therapien.

Die richtige Ernährung kann ADHS-Symptome wie Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität lindern. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass gezielte Nährstoffe die Gehirnfunktion bei Betroffenen maßgeblich beeinflussen. Dieser Ansatz der Neuro-Nutrition etabliert sich als vielversprechende Ergänzung zu klassischen Therapien.

Omega-3, Zink & Co.: Diese Nährstoffe zählen

Das Gehirn braucht spezifische Mikronährstoffe, um optimal zu arbeiten. Bei Menschen mit ADHS sind die Blutwerte oft zu niedrig. Welche Stoffe sind besonders wichtig?

  • Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA): Sie sind Bausteine der Hirnzellen und verbessern in Studien die Aufmerksamkeit und Impulskontrolle.
  • Eisen, Zink und Magnesium: Diese Mineralstoffe steuern die Produktion von Botenstoffen wie Dopamin. Ein Mangel kann Konzentration und Stimmung negativ beeinflussen.
  • B-Vitamine und Vitamin D: Sie sind am Hirnstoffwechsel beteiligt. Niedrige Spiegel werden mit einer ADHS-Diagnose in Verbindung gebracht.

Ein revolutionäres Forschungsfeld ist die Darm-Hirn-Achse. Die Billionen Bakterien in unserem Darm kommunizieren direkt mit dem Gehirn und beeinflussen die Produktion von Neurotransmittern.

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Bei ADHS-Betroffenen weicht die Darmflora oft ab. Dies kann Entzündungen fördern und Symptome wie innere Unruhe verstärken. Die gezielte Pflege des Mikrobioms durch probiotische Lebensmittel gilt daher als neuer, unterstützender Therapieansatz.

Stabile Energie: Warum der Blutzucker im Lot sein muss

Das Gehirn läuft mit Glukose. Heftige Blutzuckerschwankungen durch Zucker und Weißmehl torpedieren jedoch Konzentration und Stimmung.

Eine ausgewogene Ernährung mit komplexen Kohlenhydraten, ausreichend Protein und gesunden Fetten liefert dagegen stabile Energie. Proteine liefern zudem die Bausteine für wichtige Botenstoffe. Ein an die Mittelmeerdiät angelehnter Ernährungsstil wird mit einem geringeren ADHS-Risiko in Verbindung gebracht.

Personalisierte Pläne statt Patentrezepte

Experten betonen: Neuro-Nutrition ist eine Ergänzung, kein Ersatz für etablierte Therapien. Der Trend geht zur personalisierten Ernährung, denn Nährstoffmängel sind individuell verschieden.

Bluttests können spezifische Defizite aufdecken. Auch Unverträglichkeiten spielen manchmal eine Rolle. Ein maßgeschneiderter Ernährungsplan in Absprache mit Fachleuten verspricht den größten Nutzen.

Ernährung wird zum Therapie-Standard

Die Zukunft der ADHS-Behandlung ist multimodal – mit Ernährung als fester Säule. Die Forschung untersucht verstärkt das Zusammenspiel von Genetik, Mikrobiom und Nährstoffbedarf.

Große Projekte wie das EU-Konsortium „NEW BRAIN NUTRITION“ arbeiten bereits an wissenschaftlich fundierten Lebensstilempfehlungen. In den kommenden Jahren könnte die Ernährungsberatung somit fester Bestandteil jedes ADHS-Behandlungsplans werden.

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