Neujahrsvorsätze, Verzicht

Neujahrsvorsätze: Verzicht ist der größte Fehler

30.12.2025 - 22:39:12

Verlustangst lässt die meisten Neujahrsvorsätze scheitern. Das zeigen neue psychologische Analysen zum Jahreswechsel 2025/2026. Experten raten zu einer radikalen Umdeutung.

Die Art der Formulierung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Aktuelle Daten, die diese Woche veröffentlicht wurden, belegen: Annäherungs-Ziele schlagen Vermeidungs-Ziele deutlich.

Vorsätze, die auf einen positiven Zustand abzielen, haben eine Erfolgsquote von fast 59 Prozent nach einem Jahr. Ein Beispiel: “Ich möchte mich energiegeladener fühlen”.

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Ziele, die auf Verzicht basieren, scheitern dagegen viel häufiger. “Ich darf keine Süßigkeiten essen” oder “Ich will nicht mehr so faul sein” bringen es nur auf 47 Prozent Erfolg.

Grund ist die Verlustaversion. Sie beschreibt die tief verwurzelte Tendenz, Verluste stärker zu gewichten als Gewinne. Wird ein Vorsatz als Entbehrung wahrgenommen, rebelliert das Unterbewusstsein sofort.

Wenn das Gehirn sabotiert

Der Konflikt spielt sich neurologisch ab. Vorsätze entstehen im rationalen, langfristig denkenden Teil des Gehirns. Die täglichen Gewohnheiten steuert jedoch der impulsive Teil.

Dieser impulsive Teil reagiert auf unmittelbare Reize, nicht auf abstrakte Jahresziele. Ein striktes Verbot führt zum bekannten “Alles-oder-Nichts”-Effekt. Ein einziger Keks – und die ganze Diät wird abgebrochen.

Warum? Jeder kleine Fehltritt fühlt sich wie ein totaler Kontrollverlust an. Um den Schmerz weiteren Scheiterns zu vermeiden, wird das gesamte Vorhaben aufgegeben.

Die Strategie der kleinen Schritte

Als Gegenmittel propagieren Psychologen für 2026 das Prinzip Kaizen – die kontinuierliche Verbesserung in kleinsten Schritten. Radikale Umbrüche aktivieren die Alarmglocken der Verlustangst.

Experten wie Professor Ron Borland empfehlen regelmäßige “Lebensüberprüfungen” statt starrer Jahresziele. Die Veränderung muss so klein sein, dass das Gehirn sie nicht als Bedrohung wahrnimmt.

Selbst gescheiterte Ziele können wertvoll sein, solange der Prozess der Selbstreflexion erhalten bleibt. Der Fokus verschiebt sich vom Ergebnis auf die kontinuierliche Anstrengung.

Technologie als Motivations-Coach

Die Diskussion findet in einem technologisch veränderten Umfeld statt. KI-gestützte Mental-Health-Tools wie Wysa oder Woebot werden Ende 2025 als ernsthafte Unterstützung gehandelt.

Diese Anwendungen sind darauf programmiert, Nutzer durch Motivationstiefs zu lotsen. Sie machen kleine Erfolge sichtbar und verschieben so die Wahrnehmung: vom Verlust der alten Gewohnheit hin zum Gewinn neuer Fortschritte.

Fortschritt wird quantifizierbar und belohnend, bevor das emotionale Gehirn den Verzicht überhaupt registriert. Technologie hilft so, die kognitive Verzerrung der Verlustangst zu umgehen.

Der kritische Monat Februar

Während der Optimismus an Silvester hoch ist, lauert die größte Gefahr im Februar. Dann lässt der anfängliche “Fresh Start Effect” nach – und die Realität des Verzichts schlägt voll durch.

Für 2026 lautet die Prognose: Erfolgreich werden jene sein, die ihre Vorsätze als flexible “Handlungsprogramme” definieren. Weniger “Ich darf nicht”, mehr “Ich werde”.

Wer die psychologische Hürde der Verlustaversion versteht und Ziele als Gewinn formuliert, hat die besten Chancen. Nicht nur für den Januar, sondern für das gesamte Jahr 2026.

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