Neuer Opel Grandland: Wie viel Elektro-SUV bekommt man jetzt fürs Geld?
17.02.2026 - 03:43:54Bottom Line zuerst: Der komplett neue Opel Grandland wird zum zentralen Elektro-SUV von Opel – mit frischem Design, mehr Technik und erstmals einer reinen Elektro-Variante. Für dich heißt das: mehr Auswahl zwischen Verbrenner, Hybrid und Stromer, ohne das Segment wechseln zu müssen.
Opel positioniert den Grandland damit genau da, wo in Deutschland gerade der Kampf ums Familienbudget tobt: kompakte bis mittelgroße SUVs für Alltag, Pendeln und lange Urlaubsfahrten. Wenn du wissen willst, ob du auf den neuen Grandland warten oder jetzt noch beim aktuellen Modell zuschlagen solltest, bist du hier richtig.
Was Nutzer jetzt wissen müssen...
Der Grandland basiert künftig auf der neuen Stellantis-Plattform für Elektrofahrzeuge (STLA bzw. Nachfolger der bisherigen EMP2/EMP2-Evo-Basis) und soll damit deutlich effizienter, leiser und digitaler werden als das aktuelle Modell, das du vielleicht schon als Mietwagen, Firmenwagen oder Familienauto kennst. Gleichzeitig bleibt Opel bei der typisch klaren Designsprache und einer eher nüchternen Bedienlogik – ein Kontrast zu vielen verspielten Wettbewerbern.
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Analyse: Das steckt hinter dem Hype
Der bisherige Opel Grandland (zuletzt als Grandland ohne „X“) ist in Deutschland längst etabliert: solide Verkaufszahlen, häufig in Flotten, und regelmäßig im Fokus von Magazinen wie Auto Bild, Auto Motor und Sport oder ADAC. Die jüngsten Tests des aktuellen Modells loben vor allem den komfortablen Federungskomfort, die entspannte Sitzposition und das faire Preis-Leistungs-Verhältnis – kritisiert werden dagegen das etwas nüchterne Cockpit und der teils hohe Verbrauch der stärkeren Motorisierungen.
Mit der neuen Generation zielt Opel (und dahinter Stellantis N.V.) auf drei Baustellen gleichzeitig: Elektrifizierung, Infotainment und Markenprofil. Das Ziel: ein SUV, das sich bewusst vom sehr französischen Feeling eines Peugeot 3008 absetzt, aber die gleiche Technik nutzt – effizient für den Konzern, nachvollziehbar für dich beim Vergleich.
| Merkmal | Aktueller Opel Grandland (Stand 2025) | Neuer Opel Grandland (Ausblick) |
|---|---|---|
| Antriebe | Benziner, Diesel, Plug-in-Hybrid | Reiner Elektroantrieb erwartet, plus Hybrid-/Verbrenner-Varianten je nach Markt |
| Plattform | Stellantis EMP2 | Neue Stellantis-Generation (STLA-basiert, für E-Antriebe optimiert) |
| Infotainment | Pure Panel mit integriertem Display, Android Auto/Apple CarPlay | Größere, hochauflösende Displays, aktualisierte Software und Online-Dienste |
| Sicherheitsfeatures | Spurhalteassistent, ACC, Notbremsassistent, teils optional | Erweiterte Assistenzsysteme, mehr Serienausstattung bei E-Modellen erwartet |
| Marktposition | Kompakt-SUV, Fokus auf Flotten und Familien | Kern-Elektro-SUV von Opel, wichtig für CO?-Ziele in Europa |
Verfügbarkeit und Relevanz für den deutschen Markt
Deutschland ist für den Grandland ein Schlüsselland. Opel ist als Marke hier emotional stark verankert, gleichzeitig sind die Kund:innen im Segment sehr preissensibel und vergleichen akribisch mit VW Tiguan, Skoda Karoq, Hyundai Tucson oder Kia Sportage.
Was für dich wichtig ist:
- Verfügbarkeit: Das aktuelle Grandland-Modell ist weiterhin regulär bei deutschen Händlern erhältlich – sowohl als Neuwagen mit klassischem Verbrenner als auch als Plug-in-Hybrid.
- Bestellbarkeit des Nachfolgers: Für den neuen voll-elektrischen Grandland laufen bereits Vorbereitungen bei den Händlern; konkrete Bestellstarts und deutsche Preislisten hängen aber stark vom finalen Serienstart und von Förderkulissen ab.
- Firmenwagen & Dienstwagen: Insbesondere Flottenkunden warten auf die E-Version, um von der 0,25%-Regelung bei Elektro-Dienstwagen zu profitieren (abhängig von Gesetzeslage und Bruttolistenpreis).
- Gebrauchtmarkt: Mit dem Generationswechsel ist mittelfristig ein stärkeres Angebot an gebrauchten Grandland (inkl. Plug-in-Hybrid) in Deutschland zu erwarten – spannend, wenn du Kosten drücken willst, aber moderne Assistenzsysteme brauchst.
Was die großen Tests aktuell sagen
Deutschsprachige Autotests kommen beim aktuellen Grandland zu einem relativ einheitlichen Bild:
- Auto Bild und ähnliche Magazine heben das harmonische Fahrverhalten und die günstigen Leasingraten hervor, bemängeln aber, dass das Interieur nicht ganz auf Premium-Niveau liegt.
- ADAC lobt den guten Langstreckenkomfort und die soliden Sicherheitsfeatures, kritisiert aber im Eco-Check den Verbrauch mancher Motorisierungen und das eher durchschnittliche Platzangebot im Vergleich zu einigen Konkurrenten.
- Blogger und YouTube-Tester in Deutschland mögen den unkomplizierten Charakter des Grandland – kein Showcar, sondern pragmatisches Familienauto.
Für den kommenden, elektrifizierten Grandland erwarten Experten vor allem einen Sprung bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Software-Usability. Genau hier wurden bisherige Stellantis-Stromer oft wegen mittelmäßiger Ladeleistung und etwas träger Online-Dienste kritisiert – ein Punkt, den Opel mit der neuen Plattform adressieren muss, um in Deutschland ernsthaft gegen ID.4, Model Y, Ioniq 5 & Co. anzutreten.
Alltagstauglichkeit: Für wen sich der Opel Grandland in Deutschland lohnt
Aus Nutzersicht lässt sich der Grandland grob drei Zielgruppen zuordnen:
- Pendler mit Familie: Wer täglich 30–80 km pendelt, braucht ein SUV mit bequemen Sitzen, guten Assistenzsystemen und überschaubaren Betriebskosten. Der Plug-in-Hybrid des aktuellen Modells ist spannend, wenn du zuhause laden kannst.
- Firmenwagenfahrer: Für Dienstwagen zählt das steuerliche Setup. Je nach Motorisierung kann der aktuelle Grandland noch attraktiv sein, doch der kommende Elektro-Grandland könnte mit niedrigeren geldwerten Vorteilen deutlich interessanter werden.
- Preisbewusste Umsteiger von Kompaktklasse-Limousinen: Wer von Astra, Golf oder Focus in ein SUV wechseln will, findet im Grandland eine relativ flache Lernkurve und oft aggressive Aktionspreise oder Leasingangebote.
Technik-Fokus: Infotainment, Assistenz & Komfort
Opel setzt bereits beim aktuellen Grandland auf das sogenannte Pure Panel, also eine weitgehend digitale Cockpit-Landschaft. Je nach Ausstattung bekommst du:
- ein volldigitales Kombiinstrument
- ein zentrales Touchdisplay mit Apple CarPlay und Android Auto
- physische Tasten für Klima und wichtige Funktionen (viele Nutzer:innen begrüßen das ausdrücklich in Rezensionen)
Die kommende Generation soll diese Stärken behalten, aber mit größeren, hochauflösenderen Displays und einer deutlich engeren Integration von Online-Diensten (Navigation mit Live-Daten, Over-the-Air-Updates, App-Anbindung) kombiniert werden. Genau hier achten deutsche Kund:innen zunehmend auf Details – von der Reaktionsgeschwindigkeit des Systems bis zur Stabilität der Smartphone-Verbindung.
Fahrgefühl: Komfort vor Sport
Wenn du einen sehr sportlich abgestimmten SUV suchst, sind andere Stellantis-Modelle oder manche Konkurrenzprodukte die bessere Wahl. Der Grandland ist traditionell eher auf Komfort ausgelegt:
- weiche Abstimmung, die Schlaglöcher gut wegfiltert
- entspannte Lenkung ohne Nervosität
- Akustik im Innenraum eher dezent, besonders bei moderaten Geschwindigkeiten
Gerade für deutsche Autobahnfahrer ist aber interessant, wie sich der künftige Elektro-Grandland bei höheren Geschwindigkeiten schlägt. Viele aktuelle E-SUVs sind oberhalb von 130 km/h deutlich durstiger – ein Thema, das in Foren und Social Media häufig angesprochen wird. Hier wird entscheidend sein, wie effizient Opel die neue Plattform aerodynamisch und softwareseitig ausreizt.
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Das sagen die Experten (Fazit)
Fasst man aktuelle Tests und Einschätzungen zusammen, ergibt sich für den Opel Grandland – und insbesondere für seinen Nachfolger – folgendes Bild:
- Stärken: sehr ausgewogener Allrounder, komfortables Fahrwerk, brauchbare Platzverhältnisse und oftmals attraktive Leasingkonditionen, gerade im deutschen Firmenwagensegment.
- Schwächen: Interieur und Materialanmutung liegen eher im soliden Mittelfeld, nicht auf Premium-Niveau; die Verbrenner-Versionen gelten je nach Motorisierung als etwas durstig.
- Chancen der neuen Generation: Mit einem vollwertigen Elektro-Grandland kann Opel die Lücke zwischen preisgünstigen China-Stromern und etablierten Marken wie VW, Hyundai oder Tesla schließen – sofern Reichweite, Ladeleistung und Software stimmig sind.
- Risiken: Bleibt die Ladeleistung hinter den Erwartungen zurück oder werden die Preise in Deutschland zu hoch angesetzt, könnte der Grandland es schwer haben, sich gegen starke Wettbewerber und hohe Leasingrabatte anderer Marken zu behaupten.
Für dich als Käufer bedeutet das: Bist du kurzfristig auf der Suche nach einem pragmatischen, komfortablen SUV, kann der aktuelle Opel Grandland – besonders als Gebrauchtwagen oder mit gutem Leasingangebot – sehr attraktiv sein. Planst du dagegen langfristig auf Elektro umzusteigen, lohnt es sich, die Entwicklung rund um den neuen Grandland genau zu beobachten und spezifisch deutsche Tests und Preisaktionen abzuwarten.
Unabhängig davon zeigt sich: Opel und die Konzernmutter Stellantis meinen es ernst mit der Elektrifizierung des SUV-Segments. Der Grandland wird zum Prüfstein dafür, ob sie den Mix aus deutscher Nüchternheit, moderner E-Technik und marktfähigen Preisen im Alltag wirklich hinbekommen.
@ ad-hoc-news.de
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