Neue Phishing-Welle lockt mit falschen Millionenspenden
17.01.2026 - 20:31:12Eine perfide Betrugswelle verspricht ahnungslosen E-Mail-Empfängern aktuell Millionenspenden – dahinter verbirgt sich ein ausgeklügeltes Phishing-Schema. Cybersicherheitsexperten warnen eindringlich vor den betrügerischen Nachrichten, die unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit sensible Daten und Geld erbeuten wollen. Die Täter setzen dabei auf einen besonders hinterhältigen psychologischen Trick: die Hoffnung auf einen lebensverändernden Geldsegen.
Die Kampagne, die am 17. Januar 2026 bekannt wurde, erreicht Postfächer mit dem auffälligen Betreff “2026 CHARITY PAYMENT!!”. Darin wird eine Spende von einer Million Pfund (umgerechnet etwa 1,17 Millionen Euro) in Aussicht gestellt. Als angebliche Spender geben sich die Betrüger als “Mr. Richard Nuttall und Mrs. Debbie Nuttall” aus, die im Rahmen einer “2026 Donation Support Initiative” ausgewählte Personen finanziell unterstützen wollten. Die Empfänger sollen Kontakt aufnehmen, um die Auszahlung zu veranlassen. Sicherheitsbehörden bestätigen jedoch: Es handelt sich um ein ausgeklügeltes Phishing-Schema zum Identitätsdiebstahl und zum Ergaunern von Vorschusszahlungen.
So funktioniert der dreiste Spenden-Betrug
Die Masche der Kriminellen nutzt Gutgläubigkeit und finanzielle Hoffnungen aus. Nach der ersten Kontaktaufnahme durch das ahnungslose Opfer fordern die Täter unter fadenscheinigen Gründen sensible Daten an: vollständige Namen, Adressen, Bankverbindungen und sogar Kopien von Ausweisdokumenten.
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Mit diesen Informationen verfolgen die Betrüger zwei Ziele. Zum einen missbrauchen sie die Daten für Identitätsdiebstahl, um im Namen der Opfer Verträge abzuschließen oder Konten zu eröffnen. Zum anderen setzen sie auf die klassische Vorschussbetrugsmasche (auch als “419-Scam” bekannt). Dabei werden die Opfer überredet, angebliche Gebühren für Anwälte, Notare oder Überweisungen vorzustrecken – natürlich im Vergleich zur versprochenen Million “vernachlässigbar”. Die Spende existiert nie, das vorausgezahlte Geld ist für immer verloren.
Eine alte Masche im neuen digitalen Gewand
Die Idee, Menschen mit falschen Versprechungen großer Geldsummen zu ködern, ist nicht neu. Verbraucherzentralen warnen regelmäßig vor angeblichen Erbschaften, Lotteriegewinnen oder – wie hier – Spenden. Oft werden Namen bekannter Persönlichkeiten missbraucht, um Legitimität vorzutäuschen.
Dieses Phishing zielt bewusst auf die menschliche Psychologie. Die Aussicht, finanzielle Sorgen schnell zu lösen, kann das kritische Denken ausschalten. Die Täter bauen oft zusätzlich Zeitdruck auf, damit Opfer unüberlegt handeln. Experten betonen: Seriöse Organisationen oder Privatpersonen würden niemals unaufgefordert per E-Mail Millionenspenden anbieten und schon gar keine sensiblen Daten über unsichere Kanäle anfordern.
So schützen Sie sich vor der Betrugswelle
Eine gesunde Skepsis ist der beste Schutz gegen zu gut klingende Angebote. Verbraucherschützer raten zu diesen Maßnahmen:
- Ignorieren und löschen: Reagieren Sie nie auf E-Mails mit unerwarteten Geldversprechen. Verschieben Sie sie unbeantwortet in den Spam-Ordner.
- Daten geheim halten: Geben Sie niemals Bankdaten, Passwörter oder Ausweiskopien an unbekannte Absender weiter.
- Links nicht anklicken: Öffnen Sie keine Anhänge und klicken Sie auf keine Links in verdächtigen Mails. Sie könnten zu gefälschten Seiten führen oder Schadsoftware installieren.
- Absender prüfen: Achten Sie genau auf die E-Mail-Adresse, nicht nur den angezeigten Namen. Oft verraten kryptische Zeichenfolgen den Betrug.
- Keine Vorauszahlungen: Seien Sie alarmiert, wenn Sie für einen angeblichen Gewinn selbst zahlen sollen. Das ist ein eindeutiges Betrugsmerkmal.
Professionelle Angriffe werden zur Regel
Sicherheitsexperten sehen in Phishing weiterhin eine der größten digitalen Bedrohungen. Die Methoden werden immer ausgefeilter: Texte sind oft fehlerfrei, Logos und Absender wirken täuschend echt.
Die Betrüger werden auch künftig aktuelle Ereignisse und bekannte Namen für ihre Masche nutzen. Der beste Schutz bleibt daher Wachsamkeit und Aufklärung. Verdächtige E-Mails können bei der Verbraucherzentrale gemeldet werden. Bei finanziellen Schäden oder weitergegebenen Daten sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
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