NASDAQ, Krisengefahr

NASDAQ 100: Krisengefahr wächst!

08.01.2026 - 19:27:33

Der technologie-lastige Index zeigte sich widerstandsfähig, während der breite Markt unter Druck stand. Die Stimmung bleibt jedoch angespannt vor wichtigen Arbeitsmarktdaten.

Der breite Markt zeigte sich am Mittwoch schwach, doch der technologie-lastige NASDAQ 100 tanzte aus der Reihe. Während Banktitel unter Druck gerieten und Indizes wie den Dow Jones belasteten, sorgten gezielte Käufe bei Halbleitern und Software für Stabilität. Doch die Stimmung kippt am heutigen Donnerstagmorgen bereits wieder: Anleger gehen vor wichtigen Arbeitsmarktdaten in Deckung.

Sektor-Rotation und steigende Nervosität

Der gestrige Handel war von einer deutlichen Umschichtung der Portfolios geprägt. Investoren zogen Kapital aus dem Finanzsektor ab und suchten Zuflucht bei den großen Tech-Giganten. Diese Abkopplung verhinderte ein Abrutschen des Index, der sich mit einem minimalen Plus behaupten konnte.

Trotz der stabilen Fassade wächst unter der Oberfläche die Anspannung. Der Volatilitätsindex VIX, oft als “Angstbarometer” bezeichnet, kletterte spürbar um über 6 Prozent nach oben. Marktbeobachter werten dies als Zeichen, dass sich institutionelle Anleger trotz der Tech-Stärke zunehmend gegen mögliche Rücksetzer absichern.

Intel an der Spitze, Speicherwerte unter Druck

Die Bewegung des Index wurde weniger durch die allgemeine Marktbreite, sondern durch starke Einzelbewegungen getrieben.
* Intel setzte sich mit einem Kurssprung von über 9 Prozent an die Spitze, beflügelt durch Optimismus bezüglich der zukünftigen Chip-Produktion.
* Auch die KI-Platzhirsche Microsoft und Nvidia setzten ihren Aufwärtstrend fort und stützten den Index.
* Auf der Verliererseite standen hingegen Speicherhersteller: Western Digital und Seagate mussten nach Gewinnmitnahmen und Sorgen um die kurzfristige Nachfrage Verluste von rund 7 bis 8 Prozent hinnehmen.

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Charttechnik und makroökonomische Daten

Aus technischer Sicht befindet sich der NASDAQ 100 in einer Konsolidierung auf hohem Niveau. Die Bullen verteidigen derzeit die Unterstützungszone, doch der Widerstand bei 25.830 Punkten blockiert noch den Weg zu neuen Rekorden. Vorbörslich deuten die Futures auf einen schwächeren Start hin (-0,30 %), da der Markt auf die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten wartet.

Der heutige Handelsverlauf dürfte maßgeblich von diesen Daten abhängen. Nur ein ausgewogenes Ergebnis (“Goldlöckchen-Szenario”) kann die vorbörsliche Skepsis zerstreuen und einen erneuten Angriff auf die Marke von 25.800 Punkten ermöglichen. Rutscht der Index jedoch unter die wichtige Unterstützung bei 25.350 Punkten, wäre das aktuelle bullische Muster hinfällig und eine Korrektur Richtung des 50-Tage-Durchschnitts wahrscheinlich.

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