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AKTIEN IM FOKUS: Autowerte setzen milde Erholung nach Acea-Zahlen fort

25.09.2025 - 11:42:09

Nach den jüngsten Profitabilitäts- und Nachfragesorgen der Autoindustrie hat die Branche am Donnerstag an ihre leichte Vortageserholung angeknüpft.

Positive Impulse lieferten die EU-Zulassungszahlen für August. Der Sektorindex Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts EU0009658681 stieg am Vormittag zuletzt um 0,4 Prozent.

Die Papiere von Volkswagen DE0007664039, BMW DE0005190003, Mercedes-Benz DE0007100000 und Porsche AG DE000PAG9113 verzeichneten Kursgewinne zwischen 0,2 und 1,2 Prozent. Die Titel von Stellantis NL00150001Q9, dem Mutterkonzern von Marken wie Peugeot, Fiat und Opel, gewannen 0,7 Prozent. Die Anteilsscheine von Renault FR0000131906 stiegen gar um 2,6 Prozent.

Der EU-Automarkt hat sich im August etwas verbessert und liegt nach den ersten acht Monaten fast auf Vorjahresniveau. Dabei legte der Anteil vollelektrischer Autos (BEV) weiter zu. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat zogen die Neuanmeldungen von Pkw um 5,3 Prozent an, wie der europäische Herstellerverband Acea mitteilte. Seit Januar liegen die Erstzulassungen damit nur noch 0,1 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Während der Anteil vollelektrischer Autos (BEV) weiter anzog.

Der Volkswagen-Konzern DE0007664039 konnte seine Marktführerschaft im August mit einem Plus von 6,3 Prozent vor dem Rivalen Stellantis NL00150001Q9 ausbauen, der auf plus 3,4 Prozent kam. Dritter in der EU blieb der Renault-Konzern FR0000131906 mit einem Anstieg der Anmeldungen von 8,1 Prozent.

Unterdessen begrüßte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche die Umsetzung des Handelsabkommens zwischen den USA und der EU mit rückwirkenden Autozöllen, die am Vortag dafür gesorgt hatte, dass die Aktienkurse deutscher Autobauer am Nachmittag ins Plus gedreht waren. Davor hatte es am Mittwoch noch belastet, dass die branchenweit spürbare Absatzkrise Stellantis zu vorübergehenden Werksschließungen zwingt.

Die vereinbarte Senkung der US-Zölle für EU-Autoexporte in die USA auf 15 Prozent rückwirkend zum 1. August bringe Planungssicherheit, sagte Reiche. "Doch die Zölle bleiben eine erhebliche Belastung - für die Hersteller und insbesondere auch für unsere meist mittelständischen Zulieferer." Die Aktien der Zulieferer zeigten sich am Donnerstag nun auch erholt. Für die Aktien der Continental-Abspaltung DE0005439004 Aumovio DE000AUM0V10 ergab sich zum Beispiel ein Anstieg um zwei Prozent.

@ dpa.de

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