Musik senkt Alzheimer-Risiko um 39 Prozent
29.11.2025 - 17:09:12Eine großangelegte Studie der Monash University liefert beeindruckende Zahlen: Regelmäßiges Musikhören kann das Demenzrisiko drastisch senken. Die Erkenntnisse könnten die Prävention revolutionieren – und das ganz ohne Medikamente.
Der Befund ist so simpel wie überraschend: Wer im Alter regelmäßig Musik hört, erkrankt deutlich seltener an Demenz. Das zeigt eine aktuelle Auswertung mit fast 11.000 Teilnehmern. Angesichts einer alternden Gesellschaft und fehlender Heilungsmöglichkeiten rückt Musik als präventive Maßnahme in den Fokus der Medizin.
Das Forschungsteam um Emma Jaffa und Professorin Joanne Ryan analysierte Daten von 10.893 älteren Erwachsenen über 70 Jahren aus der ASPREE-Studie. Die Ergebnisse, publiziert im International Journal of Geriatric Psychiatry, sprechen eine klare Sprache:
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- Musikhören: 39 Prozent geringeres Demenzrisiko bei Personen, die “immer” Musik hören
- Aktives Musizieren: 35 Prozent Risikoreduktion beim Spielen eines Instruments
- Leichte kognitive Beeinträchtigung: 17 Prozent weniger Fälle bei regelmäßigen Musikhörern
Bemerkenswert: Bereits passives Hören entfaltet maximale Schutzwirkung. Die Kombination aus Hören und Spielen brachte keine signifikant besseren Werte. Eine gute Nachricht für alle, die kein Instrument beherrschen.
Warum Musik das Gehirn schützt
Doch wie entfaltet Musik diese Wirkung? Experten verweisen auf die kognitive Reserve. Musik aktiviert fast alle Hirnareale gleichzeitig – von der auditorischen Verarbeitung über emotionale Bewertung bis zur Gedächtnisleistung.
“Die Ergebnisse unterstützen die Theorie der kognitiven Reserve”, erklärt Professorin Ryan. “Durch musikalisches Engagement bauen wir neuronale Netzwerke auf, die später als Puffer gegen Alterungsprozesse und Krankheiten wie Alzheimer dienen.”
Hinzu kommt der emotionale Faktor: Musik reduziert nachweislich Stress und Depressionen – beides Risikofaktoren für Demenz. Sie wirkt also doppelt: direkt durch neuronale Stimulation und indirekt durch Stressabbau.
Grenzen der Studie
Trotz überzeugender Daten mahnt Hauptautorin Jaffa zur Vorsicht: Als Beobachtungsstudie kann keine direkte Kausalität bewiesen werden. Theoretisch könnten Menschen mit beginnender Demenz bereits weniger Musik hören, weil sie die komplexe Reizverarbeitung meiden.
Dennoch ist der Zusammenhang aufgrund der Datenmenge und Beobachtungsdauer hochwahrscheinlich. “Musik ist eine risikoarme, kostengünstige und kulturell universelle Intervention”, betonen die Forscher. Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es keine negativen Nebenwirkungen.
Musik auf Rezept?
Die Konsequenzen für Altenpflege und Prävention liegen auf der Hand:
Gesundheitspolitik: Musikalisches Engagement könnte in offizielle Demenz-Präventionsrichtlinien aufgenommen werden – ähnlich wie körperliche Bewegung.
Pflegeheime: Musik entwickelt sich von der Unterhaltung zur therapeutischen Notwendigkeit. Personalisierte Playlists werden zum Standard in der Pflegeplanung.
Digital Health: Apps, die basierend auf biometrischen Daten personalisierte Musik zur kognitiven Stimulation generieren, dürften boomen.
Wer heute seine Lieblingsplatte auflegt, tut nicht nur seiner Seele etwas Gutes. Er investiert aktiv in die Gesundheit seines Gehirns – mit einem der mächtigsten Werkzeuge gegen das Vergessen.
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