München will 4.000 neue Wohnungen freigeben
31.01.2026 - 00:02:12Der Münchner Stadtrat will Planungsverfahren für rund 4.000 Wohnungen abschließen. Die finalen Satzungsbeschlüsse für die Projekte sollen noch im ersten Quartal 2026 gefasst werden. Damit will die Stadt langwierige Genehmigungsprozesse beenden und den Bau dringend benötigten Wohnraums beschleunigen.
Unter Stadtbaurätin Elisabeth Merk setzt die Verwaltung so ein Signal gegen den angespannten Wohnungsmarkt. Die geplanten Wohnungen verteilen sich auf verschiedene Standorte und umfassen sowohl geförderten als auch frei finanzierten Wohnungsbau.
Zwei Großprojekte stehen kurz vor dem Ziel
Ein zentrales Vorhaben ist das neue Quartier an der Freisinger Landstraße in Schwabing-Freimann. Hier sollen etwa 600 Wohnungen entstehen, ein Drittel davon gefördert. Geplant sind außerdem:
* Ein zentraler Platz mit Nahversorger und Gastronomie
* Zwei neue Kindertagesstätten
* Eine Dreifachsporthalle für den TS Jahn
Parallel treibt die Stadt Europas größtes Neubaugebiet in Freiham voran. Für den zweiten Bauabschnitt wird der Bebauungsplan ausgearbeitet. Auf 55 Hektar sind dort langfristig etwa 6.200 Wohnungen für rund 16.000 Menschen geplant. Die Infrastruktur soll von Anfang an mitwachsen – mit mindestens drei Schulen und über sieben Kitas.
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Der aktuelle Satzungsbeschluss für die ersten 4.000 Wohneinheiten ist Teil dieser größeren Vision.
Wie München den Wohnungsmangel bekämpft
Die Schaffung neuen Baurechts ist ein Kernziel der Stadt. München will jährlich den Bau von 8.500 neuen Wohnungen ermöglichen, davon 2.000 im preisgedämpften Bereich. Um das zu schaffen, muss die Verwaltung pro Jahr Baurecht für etwa 4.500 Wohnungen schaffen.
Doch wo soll der Platz herkommen? Angesichts knapper Flächen setzt die Stadt auf drei Strategien:
* Die Umnutzung ehemaliger Gewerbegebiete
* Die Nachverdichtung in bestehenden Vierteln
* Die Erschließung größerer Areale an den Stadträndern
Nachhaltigkeit spielt bei allen neuen Quartieren eine entscheidende Rolle. Ein Mix aus Wohnen, Arbeiten und Versorgung soll für kurze Wege sorgen. Barrierefreiheit, gute ÖPNV-Anbindung und ausreichend Grünflächen sind fest eingeplant.
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Die Initiative kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot in München bei Weitem, Mieten und Kaufpreise steigen stetig. Experten sehen in der Beschleunigung der Planungsverfahren einen notwendigen Schritt.
Lange Genehmigungsprozesse gelten als eine der größten Hürden für den Wohnungsbau. Die anstehenden Beschlüsse sind daher mehr als ein administrativer Akt – sie sind ein entscheidender Faktor im Kampf um bezahlbaren Wohnraum.
Kann die „Münchner Mischung“ aus verschiedenen Wohnformen und Einkommensgruppen so gewahrt bleiben? Förderprogramme wie „Wohnen in München VII“ sollen dabei helfen.
Was nach dem Beschluss passiert
Sind die Satzungsbeschlüsse rechtskräftig, kann die Bauantragsphase starten. In den kommenden Jahren sollen so tausende neue Wohnungen auf den Markt kommen.
Doch die Herausforderungen bleiben groß. Die Finanzierung des geförderten Wohnungsbaus, die Integration neuer Quartiere und eine nachhaltige Mobilität beschäftigen den Stadtrat auch über diese Beschlüsse hinaus. Der aktuelle Vorstoß zeigt aber den politischen Willen, das Thema mit höchster Priorität zu behandeln.
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