Motorola Signature: Neues Luxus-Smartphone mit Sieben-Jahres-Garantie
07.01.2026 - 04:30:12Motorola wagt mit dem „Signature“ den Sprung ins Premium-Segment – und übertrifft dabei sogar deutsche Konkurrenten. Das auf der CES 2026 vorgestellte Top-Smartphone verspricht sieben Jahre Software-Updates, eine Rekord-Helligkeit und kommt dennoch ohne den US-Markt aus.
Was bedeutet das für Deutschland? Für Verbraucher hierzulande entsteht eine neue, ernstzunehmende Alternative zu Samsung und Google im Hochpreissegment. Mit einer Garantie für Android-Updates bis ins Jahr 2033 setzt Motorola einen neuen Standard für Langlebigkeit, der den Druck auf alle Hersteller erhöht. Der Startpreis von rund 999 Euro zeigt: Das Unternehmen greift die etablierten Platzhirsche direkt an.
Die Ankündigung markiert einen radikalen Kurswechsel für den Smartphone-Pionier. Bisher setzte Motorola vor allem auf preisbewusste Mittelklasse- und Einsteigermodelle. Mit dem „Signature“ will das Unternehmen, das zur Lenovo-Gruppe gehört, nun direkt mit der Google Pixel 10-Serie und Samsungs Galaxy S26 konkurrieren.
Passend zum Thema Android‑Flaggschiffe: Auch wenn Motorola dem „Signature“ sieben Jahre Software‑Updates verspricht, sind Nutzer im Alltag weiterhin Angriffen ausgesetzt, wenn Einstellungen, Apps und Backups nicht richtig konfiguriert sind. Das kostenlose Sicherheitspaket „Die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen für Ihr Android‑Smartphone“ erklärt in einfachen, bebilderten Schritten, wie Sie Updates prüfen, sichere Apps wählen und Ihre Daten schützen. Jetzt Gratis-Sicherheitspaket für Android herunterladen
Die siebenjährige Update-Garantie ist dabei die zentrale Waffe. Sie beantwortet eine der größten Kritiken an der Marke: die bisher vergleichsweise kurze Software-Pflege. „Damit stellt sich Motorola auf eine Stufe mit den absoluten Marktführern“, kommentiert ein Branchenbeobachter. Ein klarer Wink an umweltbewusste Käufer, die Wert auf lange Nutzungsdauer legen.
Schlankes Design trifft auf High-End-Hardware
Trotz der ambitionierten Ausstattung setzt das Gerät auf ein schlankes Profil. Mit nur 6,99 Millimetern Dicke und 186 Gramm Gewicht widersetzt es sich dem Trend zu immer dickeren Flaggschiffen. Das Gehäuse besteht aus flugzeugtauglichem Aluminium und ist nach IP68/IP69 sowie MIL-STD-810H gegen Wasser, Staub und Stöße geschützt.
Unter der Haube arbeitet die neueste Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5-Plattform, gepaart mit bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Speicherplatz. Die Besonderheit: Der 5.200 mAh starke Silizium-Kohlenstoff-Akku ermöglicht diese Leistung in der schlanken Form. Ein 90-Watt-Netzteil liegt in einigen Märkten sogar bei – eine Geste, die bei den meisten Konkurrenten längst der Vergangenheit angehört.
Extreme AMOLED-Display und Dreifach-Kamera
Das Herzstück ist das 6,8 Zoll große „Extreme AMOLED“-Display. Mit einer variablen Bildwiederholrate von bis zu 165 Hz und einer Spitzenhelligkeit von sagenhaften 6.200 Nits soll es selbst bei direktem Sonnenlicht gut ablesbar sein. Corning Gorilla Glass Victus 2 schützt die empfindliche Oberfläche.
Auch beim Kamera-System setzt Motorola auf Volldampf. Stelle Füllerkameras sucht man vergebens: Drei 50-Megapixel-Sensoren von Sony bilden das Rückenteam. Dazu gehören eine Hauptkamera mit großem f/1.6-Bildsensor, ein Periskop-Teleobjektiv mit 3-fachem optischen Zoom und ein Ultraweitwinkelobjektiv mit 122-Grad-Blickwinkel. Eine neue KI-Bildverarbeitung soll für natürliche Farben und bessere Nachtaufnahmen sorgen.
Überraschende Marktstrategie: USA bleiben außen vor
Die vielleicht größte Überraschung ist die Vertriebsstrategie. Das „Signature“ wird zum Start nicht in den USA erhältlich sein. Stattdessen konzentriert sich Motorola auf Europa, Indien, den Mittleren Osten, Afrika, Lateinamerika und den asiatisch-pazifischen Raum.
Analysten deuten diesen Schritt als kluge Markenpolitik. In den USA dominieren Apple und Samsung den Premium-Markt über Netzbetreiber nahezu vollständig. In Europa und anderen Regionen hingegen hat Motorola bessere Chancen, sein Image vom Budget-Anbieter zum Premium-Hersteller zu wandeln. Zubehör wie der neue „Moto Pen Ultra“ oder die „Moto Watch“ werden dagegen auch in Nordamerika verkauft.
Ein Wagnis mit Signalwirkung
Mit dem „Signature“ geht Motorola ein hohes Risiko ein. Kann das Unternehmen im bereits gesättigten 1.000-Euro-Segment Fuß fassen? Die Ausstattung und die langfristige Update-Zusage sind starke Argumente. Die ersten Verkäufe in Europa und Indien noch in diesem Monat werden zeigen, ob die Rechnung aufgeht.
Eines ist klar: Motorola sendet ein unmissverständliches Signal. Die Ära, in der die Marke nur als günstige Alternative galt, ist vorbei. Jetzt will man mit den Großen mithalten – und setzt dabei sogar eigene Maßstäbe.
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