Mona, Hatoum

Mona Hatoum: Zwischen Stacheldraht & Küchenromantik – diese Kunst trifft dich im Magen

12.01.2026 - 23:42:28

Gefährliche Gitter, brennende Weltkarten, Wohnzimmer als Kriegszone: Warum Mona Hatoum gerade für Sammler, Museen und TikTok zur ultimativen Must-See-Künstlerin wird.

Alle reden über politische Kunst – aber kaum jemand macht sie so direkt unter die Haut wie Mona Hatoum.

Ihre Installationen sehen oft aus wie harmlose Alltagsobjekte – bis du merkst: Hier geht es um Krieg, Überwachung, Trauma.

Das ist kein nettes Wandbild. Das ist Kunst, die dir sagt: Du bist nicht sicher. Nirgendwo.

Das Netz staunt: Mona Hatoum auf TikTok & Co.

Mona Hatoums Werke sind perfekt für das Social-Media-Zeitalter: klare Bilder, krasse Symbole, maximaler Mindfuck.

Stacheldraht-Gitter, riesige Küchengeräte, glühende Weltkarten – das sind Motive, die in 3 Sekunden auf TikTok hängen bleiben und trotzdem ewig nachwirken.

Auch wenn sie selbst nicht als Influencerin unterwegs ist: Museen und Creator filmen ihre Installationen und stellen immer dieselbe Frage: Wie kann etwas so schön und so bedrohlich gleichzeitig sein?

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Mona Hatoum mitreden willst, kommen diese Werke ganz nach oben auf deine Watchlist:

  • „Homebound“ – ein scheinbar gemütlicher Küchentisch mit Besteck, Sieben, Haushaltsgeräten. Nur dass alles per Strom verkabelt ist und bedrohlich knistert.
    Das Zuhause als Gefahrenzone – perfekt für düstere Reels und Deep-Take-Captions über Mental Health, Kontrolle und Familie.
  • „Hot Spot“ – eine große Globus-Skulptur, deren Kontinente als glühend rote Neonlinien aufleuchten.
    Die Botschaft: Die ganze Welt ist ein Krisengebiet. Extrem fotogen, brutal aktuell, Dauerbrenner in Museumsposts.
  • „Map (clear)“ – eine Weltkarte aus instabil nebeneinander liegenden Glasstücken auf dem Boden.
    Sieht zart und edel aus, ist aber kurz vorm Zerbrechen. Sammler, Kuratorinnen und Aktivisten feiern das als Bild für Migration, Grenzen und Zerbrechlichkeit.

Dazu kommen ikonische Werke wie die mehrfach gezeigte Haar-Performance-Videos, Gitterbetten, Käfige, Stacheldraht-Teppiche und überdimensionierte Küchenutensilien.

Alles sieht irgendwie vertraut aus – bis du merkst, wie viel Angst, Exil und Körperpolitik darin steckt.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Auf dem Kunstmarkt ist Mona Hatoum längst kein Geheimtipp mehr – sie spielt im Bereich Blue-Chip-Kunst für politisch engagierte Installationen.

Bei großen Auktionen tauchen ihre Werke immer wieder auf, besonders Skulpturen, Installationen und Arbeiten auf Papier.

Ihre Top-Preise liegen im hohen sechsstelligen Bereich, vereinzelt nahe an der Millionen-Hammer-Marke, wenn es um großformatige, museumsreife Werke geht. Kleinere Arbeiten sind noch deutlich günstiger, aber der Trend zeigt klar nach oben.

Was wichtig ist: Viele Hauptwerke landen direkt in Museen oder werden von großen Galerien wie White Cube platziert – der freie Markt ist daher relativ knapp. Genau das macht sie für Sammlerinnen und Sammler spannend.

Ein paar Karriere-Highlights, die ihren Status zementieren:

  • Palästinensisch-britische Künstlerin, aufgewachsen im Exil, Thema: Heimat, Körper, Machtstrukturen.
  • Durchbruch mit radikalen Performances und Videoarbeiten, später ikonische Installationen.
  • Beteiligung an großen Biennalen und internationalen Museumsausstellungen – von Europa bis Nordamerika und dem Nahen Osten.
  • Ihre Werke hängen inzwischen in vielen Top-Museen weltweit – ein klares Zeichen: langfristige Relevanz statt kurzer Hype.

Für die Investment-Frage heißt das: Kein neuer Shootingstar, sondern eine Künstlerin mit stabiler, gewachsener Nachfrage und klarer kunsthistorischer Bedeutung.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Kunst wie diese wirkt zwar stark auf dem Screen – aber richtig reinhaut sie erst, wenn du mitten im Raum stehst.

Museen in Europa und anderen Regionen zeigen regelmäßig Werke von Mona Hatoum, oft in Sammlungspräsentationen oder thematischen Ausstellungen zu Themen wie Migration, Körper, Krieg.

Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die als klar terminierte Einzelschau neu angekündigt wurden und öffentlich eindeutig bestätigt sind.

Wenn du nichts verpassen willst, check diese Quellen:

Pro-Tipp: Viele Häuser streamen Talks, Führungen und Panels mit ihr oder über ihre Kunst. Einfach den Museumstitel plus ihren Namen auf YouTube oder den Seiten der Institutionen suchen.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du nur nette Kunst fürs Wohnzimmer suchst, ist Mona Hatoum wahrscheinlich zu heftig.

Wenn du aber Werke willst, die politisch brennen, auf Bildern stark sind und gleichzeitig in jedem Museumskatalog mitreden – dann ist sie ein Must-See.

Für TikTok & Co. liefert sie starke Motive: Gitter, Neon, Glas, Körper, Strom – alles mit Deep Meaning dahinter.

Für Sammlerinnen und Sammler ist sie eine Künstlerin mit langfristiger Relevanz, hoher musealer Präsenz und einem Markt, der eher langsam, aber konstant in Richtung oben zieht.

Und für dich persönlich? Geh in eine Ausstellung, stell dich vor eins ihrer Werke, leg das Handy kurz weg und frag dich: Wie sicher fühlst du dich gerade wirklich?

Genau da beginnt ihre Kunst.

@ ad-hoc-news.de