Miraii.ai: KI-Ring will zum Begleiter für Senioren werden
04.01.2026 - 21:53:12Ein smarter Ring mit emotionaler Intelligenz soll die Pflege revolutionieren – und gegen Einsamkeit helfen. Das indische Start-up Miraii.ai kündigt zur CES 2026 eine neue Generation von Wearables an, die vom passiven Tracker zum aktiven KI-Begleiter wird.
Vom Fitness-Gadget zum Fürsorge-Assistenten
Während sich klassische Smartrings wie der Oura Ring oder Samsungs Galaxy Ring auf Schlaf- und Aktivitätsdaten konzentrieren, verfolgt Miraii.ai einen anderen Ansatz. Das am 3. Januar 2026 vorgestellte Gerät integriert eine sprachfähige KI namens „Elai“, die als persönlicher Begleiter agiert. Sie kann das Wohlbefinden des Trägers erfragen, Erinnerungen geben und sogar tröstende Worte finden. Damit adressiert das Unternehmen gezielt zwei drängende Probleme alternder Gesellschaften: die physische Sicherheit und die mentale Einsamkeit im Alter.
„Die Technologie soll nahtlos in den Alltag integriert sein“, so die Philosophie des Start-ups. Durch die Ring-Form werde die Hürde gesenkt, die smarte Lautsprecher oder komplizierte Smartphone-Apps für technikferne Senioren darstellen können. Der Ring wird so zum diskreten Türöffner für KI-gestützte Fürsorge.
Passend zum Thema mentale Unterstützung im Alter: Viele Seniorinnen und Senioren kämpfen mit Einsamkeit und abnehmender Konzentration. Der kostenlose PDF-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ zeigt 7 einfache Geheimnisse, 11 alltagstaugliche Übungen und einen Selbsttest, mit denen Sie mentale Fitness stärken und das Demenzrisiko senken können. Praxisnah, sofort umsetzbar und per E‑Mail verfügbar. Ideal für Angehörige und Senioren, die aktiv vorbeugen wollen. Jetzt kostenlosen Gehirntraining-Report sichern
Sturz-Erkennung und Notruf im Mini-Format
Das Kerngeschäft des Rings sind Sicherheitsfunktionen. Hochpräzise Sensoren sollen Stürze zuverlässig erkennen. Bei einem Notfall oder ungewöhnlicher Inaktivität kann das Gerät automatisch Alarm an hinterlegte Angehörige oder Rettungsdienste schicken. Ein integrierter SOS-Knopf löst manuell einen stillen Hilferuf aus.
Zusätzlich überwacht der Ring kontinuierlich Vitalwerte wie Herzfrequenz, Blutsauerstoff und Schlafqualität. Die besondere Stärke liegt in der Auswertung: Die Algorithmen von Miraii.ai suchen nicht nach Leistungsoptimierung, sondern nach Anomalien, die auf akute Gesundheitsprobleme oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustands hindeuten. Familien erhalten so interpretierte Einblicke statt roher Daten – ein Ansatz, der Autonomie und Sicherheit vereinen soll.
Indisches Start-up mit globalem Anspruch
Hinter der Innovation steht das 2024 in Mangaluru, Indien, gegründete Start-up Miraii.ai. Die Gründerinnen Anupama und Anu Bhat treibt die Mission an, Technologie für soziale Zwecke einzusetzen – zunächst im Bereich Frauensicherheit, nun erweitert um die Seniorenpflege. Die Aufnahme in die „Start-ups to Watch“-Liste der CES unterstreicht die wachsende Bedeutung indischer Hardware-Innovationen auf der Weltbühne.
Experten sehen in der Fokussierung auf „emotionale KI“ einen klugen Schachzug im umkämpften Wearable-Markt. Miraii.ai konkurriert nicht direkt mit den Fitness-Gadgets der Großen, sondern positioniert sich im Nischenmarkt der Medizintechnik. Langfristig könnte das den Weg für Kostenerstattungen durch Krankenkassen ebnen.
Trendwende: Von der Selbstvermessung zur vernetzten Fürsorge
Das Timing für den KI-Ring ist günstig. Gesundheitswesen und Gesellschaft suchen dringend nach skalierbaren Lösungen für das Altern. Der Trend geht zu „Ambient Intelligence“ – Technologien, die unaufdringlich im Hintergrund unterstützen. Ein zuverlässiger, alltagstauglicher Ring könnte die noch oft stigmatisierten „Notfallknöpfe“ alter Generationen ablösen.
Die größte Herausforderung für Miraii.ai wird der Praxistest sein. Können Sturzdetektion und KI-Interaktionen im echten Leben überzeugen? Gelingt dies, könnte der Ring eine Trendwende einläuten: Weg vom „Quantified Self“ für Sportler, hin zum „Connected Care“ für Familien. Die geplanten Produktlinien „Fearless“ für Frauensicherheit und „Elai“ für Begleitung zeigen, dass das Unternehmen diesen Weg konsequent weiterdenkt. Die CES 2026 wird der erste große Prüfstand für diese Vision sein.
PS: Wenn Sie Angehörige haben, die auf sturz- und gesundheitssensible Wearables wie den KI-Ring angewiesen sind, kann mentale Stärke den Alltag entscheidend erleichtern. Der Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ liefert einen kurzen Selbsttest, einfache Übungen für mehr Konzentration und Ernährungs‑Tipps, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Ideal für Familien, die präventiv handeln möchten. Gratis-Report sofort anfordern


