Mind-Body, Bridging

Mind-Body Bridging: Neue Methode stärkt mentale Resilienz

25.01.2026 - 20:01:12

Die Mind-Body-Bridging-Methode kombiniert kognitive und körperorientierte Ansätze, um Stressmuster zu durchbrechen und die emotionale Resilienz nachhaltig zu stärken.

Mind-Body Bridging (MBB) rückt als innovative Methode zur Stärkung der mentalen Widerstandsfähigkeit in den Fokus. Der Ansatz kombiniert kognitive Verhaltenstherapie, Achtsamkeit und körperorientierte Praktiken. Sein Ziel: Stress nachhaltig reduzieren und das Wohlbefinden steigern.

Wie funktioniert die Brücke zwischen Geist und Körper?

Entwickelt wurde MBB vom Psychoanalytiker Stanley H. Block und seiner Frau Carolyn B. Block. Die Methode basiert auf dem „I-System-Modell“. Es beschreibt, wie ein überaktives Identitätssystem in einen Teufelskreis aus negativen Gedanken und körperlicher Anspannung führen kann.

Die Techniken zielen darauf ab, dieses System zu beruhigen. Im Gegensatz zu anderen Achtsamkeitsmethoden verzichtet MBB auf formale Meditation. Stattdessen nutzt es spezifische „Mind-Body-Mapping“-Übungen. Anwender lernen, ihre inneren Erfahrungen – Körperempfindungen, Gedanken, Emotionen – bewusst und ohne Urteil wahrzunehmen.

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Der direkte Weg zu mehr mentaler Stärke

Kognitive Resilienz ist die Fähigkeit, sich von Rückschlägen zu erholen. Mind-Body Bridging fördert sie, indem es hilft, aus unbewussten Stressmustern auszubrechen. Ein zentraler Aspekt ist die Unterbrechung des Gedankenkarussells.

MBB lehrt: Emotionaler Stress manifestiert sich oft körperlich – in Verspannungen, Schmerzen oder Müdigkeit. Wer diese Signale bewusst wahrnimmt, kann tief sitzende Muster identifizieren und lösen. Das führt zu einer verbesserten emotionalen Regulation. Studien deuten darauf hin, dass MBB-Praktiken Symptome von Angst und Depression reduzieren sowie die Schlafqualität verbessern können.

Wo die Methode heute zum Einsatz kommt

Die Wirksamkeit von MBB stützt sich auf Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaften. Die Techniken helfen, ein überaktives Ruhezustandsnetzwerk im Gehirn zu beruhigen. Das fördert klares Denken und bessere Problemlösungsfähigkeit.

Die Anwendungsbereiche sind vielfältig:
* Therapie: Bei chronischem Stress, Angstzuständen, Depressionen und Traumafolgestörungen.
* Schmerzmanagement: Nachweislich positive Effekte bei chronischen Schmerzen.
* Prävention & Entwicklung: Zur Stärkung der Resilienz bei Studierenden, Führungskräften oder Menschen in helfenden Berufen.

In einer zunehmend von psychischen Belastungen geprägten Gesellschaft bietet MBB eine wichtige Ergänzung. Der Fokus liegt auf der proaktiven Stärkung der mentalen Gesundheit – und auf der Vermittlung von Werkzeugen zur Selbstregulation.

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