Microsoft: Windows 10 erhält keine Updates mehr
01.10.2025 - 11:21:01Sicherheitslücke klafft ab sofort auf
Diese Woche erreicht Millionen von PC-Nutzern weltweit eine folgenreiche Zäsur: Microsoft beendet am 14. Oktober 2025 endgültig den Support für Windows 10. Gleichzeitig verlieren auch mehrere Office-Versionen ihre Unterstützung. Was bedeutet das für deutsche Unternehmen und Privatnutzer?
Ab dem Stichtag 14. Oktober gibt es keine kostenlosen Sicherheits-Updates mehr für Windows 10. Entdeckte Schwachstellen bleiben künftig ungepatcht – ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle. Die Erfahrungen mit Windows XP zeigen: Ungeschützte Systeme werden schnell zur Zielscheibe für Malware und Ransomware-Angriffe.
Für deutsche Unternehmen wird es besonders kritisch. Wer weiterhin unsichere Software einsetzt, riskiert Verstöße gegen die DSGVO und andere Compliance-Vorschriften. Die Folge: empfindliche Bußgelder und rechtliche Konsequenzen. Zusätzlich können Cyber-Versicherungen ihre Leistungen verweigern, wenn ein Schaden auf veralteten Systemen entsteht.
Parallel dazu endet auch der Support für die beliebten Office-Versionen 2016 und 2019. Office 2021 läuft zwar noch bis Oktober 2026, funktioniert aber auf dem ungeschützten Windows 10 möglicherweise nicht mehr zuverlässig. Einzige Ausnahme: Microsoft 365-Nutzer erhalten eine Gnadenfrist bis Oktober 2028 – allerdings nur für die Office-Programme, nicht für Windows selbst.
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Drei Wege aus der Sackgasse
Option 1: Upgrade auf Windows 11
Für kompatible PCs bietet Microsoft ein kostenloses Update über die Windows-Einstellungen. Der Haken: Windows 11 stellt strenge Hardware-Anforderungen, insbesondere den TPM 2.0-Chip. Viele funktionsfähige Geräte erfüllen diese Kriterien nicht – was Verbraucherschützer als geplante Obsoleszenz kritisieren.
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Option 2: Bezahlen für verlängerte Sicherheit
Microsofts Extended Security Updates (ESU) bieten bis zu drei Jahre zusätzlichen Schutz. Für Geschäftskunden steigen die Kosten jährlich pro Gerät. Privatnutzer zahlen für ein Jahr verlängerten Support – außer in Europa: Hier gibt es den einjährigen Schutz kostenlos.
Option 3: Neuen PC kaufen
Wer hardware-bedingt nicht upgraden kann, muss in neue Technik investieren.
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PC-Markt vor Aufschwung
Die Windows 10-Deadline wirkt wie ein Konjunkturprogramm für die PC-Industrie. Nach Jahren schwacher Nachfrage prognostizieren Marktforscher wie Canalys deutlich steigende Verkaufszahlen bis Ende 2025. Besonders Unternehmen, die ihre Modernisierung aufgeschoben haben, müssen jetzt handeln.
Trotz nahender Deadline läuft die Migration schleppend. Zwar überholte Windows 11 Mitte 2025 erstmals den Marktanteil von Windows 10, doch immer noch nutzen über 40 Prozent der Anwender das veraltete System. Vor allem Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzsektor zögern wegen komplexer Legacy-Software.
Microsofts Strategie: Sicherheit trifft KI-Vision
Die strikten Hardware-Anforderungen für Windows 11 sind kein Zufall. Microsoft will eine sicherere Grundlage schaffen, die gegen moderne Bedrohungen wie Firmware-Attacken gewappnet ist. Interne Daten zeigen deutlich weniger Sicherheitsvorfälle bei Windows 11-Geräten.
Gleichzeitig bereitet der Konzern den Boden für die nächste Computing-Ära: KI-PCs mit Features wie Microsofts Copilot. Die erzwungenen Hardware-Upgrades schaffen eine Gerätebasis, die für künftige KI-Funktionen gerüstet ist – auch wenn diese noch nicht den erhofften Durchbruch gebracht haben.
Countdown läuft
In den kommenden Tagen werden Windows 10-Nutzer verstärkt Update-Aufforderungen erhalten.
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Wer nicht sofort upgraden kann, sollte sich bis zum 14. Oktober unbedingt für die Extended Security Updates anmelden.
Die nächsten Wochen entscheiden, ob Millionen Nutzer rechtzeitig den Sprung schaffen – oder ungeschützt ins digitale Niemandsland abtauchen. Für Microsoft steht viel auf dem Spiel: Eine erfolgreiche Migration ist der Schlüssel für ihre Vision einer sichereren, KI-integrierten Computing-Zukunft.


