Microsoft warnt Millionen Windows-10-Nutzer vor neuem Sicherheitsrisiko
18.02.2026 - 00:30:12Microsoft schlägt Alarm: Auslaufende Sicherheitszertifikate könnten Millionen alter Windows-10-Systeme ungeschützt lassen. Kurz nach dem offiziellen Ende des Supports für das Betriebssystem droht ein neues, konkretes Problem: Der zentrale Schutzmechanismus Secure Boot könnte auf nicht aktualisierten Rechnern im Sommer 2026 versagen. Das wäre ein Einfallstor für hochgefährliche Schadsoftware, die schon während des Hochfahrens zuschlägt.
Ein kritisches Warnsignal für veraltete Systeme
Die Warnung kommt zu einer brisanten Zeit. Erst im Februar 2026 hatte Microsoft 59 Sicherheitslücken geschlossen, darunter sechs Zero-Day-Schwachstellen, die bereits aktiv ausgenutzt werden. Für die US-Cybersicherheitsbehörde CISA waren diese Lücken so gravierend, dass sie Behörden zur sofortigen Installation der Patches verpflichtete. Vor diesem Hintergrund wirkt die neue Zertifikats-Warnung wie ein weiterer Weckruf an alle, die noch auf Windows 10 setzen.
Das Problem: Ablaufende Schlüssel für Secure Boot
Der Kern der neuen Gefahr liegt in der Secure-Boot-Funktion. Sie sorgt beim Start des Rechners dafür, dass nur vertrauenswürdige Software geladen wird. Dafür prüft sie digitale Zertifikate. Die ursprünglichen Microsoft-Zertifikate laufen jedoch Ende Juni 2026 ab.
Microsoft verteilt bereits neue Zertifikate über die monatlichen Windows-Updates. Für Windows 11 geschieht das automatisch. Auch die meisten seit 2024 produzierten PCs sind bereits ausgerüstet. Doch genau hier liegt das Problem für Windows 10: Systeme, die nicht mehr regelmäßig Updates erhalten, bekommen die neuen Schlüssel nicht. Ihre Secure-Boot-Abwehr würde damit wirkungslos – ein gefundenes Fressen für Angreifer.
Windows 10: Ein immer attraktiveres Ziel
Seit dem 14. Oktober 2025 erhält Windows 10 keinen regulären Support mehr. Das heißt: Keine neuen Funktionen und, noch kritischer, keine Sicherheitsupdates für neu entdeckte Schwachstellen. Cyberkriminelle wissen das und entwickeln gezielt Angriffe, von denen sie wissen, dass sie bei einem großen Teil der Nutzer ungepatcht bleiben.
Als Übergangslösung bietet Microsoft ein kostenpflichtiges Extended Security Update (ESU)-Programm an. Es liefert noch bis zum 13. Oktober 2026 kritische Sicherheitsupdates – auch für die aktuellen Zero-Day-Lücken und die neuen Secure-Boot-Zertifikate. Danach ist endgültig Schluss.
Die einzigen Auswege: Upgrade oder bezahlen
Die Lage ist eindeutig: Das Sicherheitsnetz für Windows 10 wird immer löchriger. Die Kombination aus aktiven Angriffen und bald ablaufenden Kern-Zertifikaten erhöht das Risiko für Ransomware, Datendiebstahl und andere Malware täglich.
Der einzig nachhaltig sichere Weg ist die Migration auf ein voll unterstütztes Betriebssystem wie Windows 11. Für Organisationen und Nutzer, deren Hardware ein Upgrade nicht zulässt, bleibt nur der Einstieg in das ESU-Programm – und das sollte jetzt oberste Priorität haben.
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