Microsoft, Slack

Microsoft, Slack und Atlassian starten Ära der radikalen Transparenz

01.01.2026 - 16:22:12

Neue KI-Funktionen in Microsoft Viva Glint, Slack und Atlassian Rovo schaffen dynamische Feedback-Schleifen und demokratisieren Unternehmenswissen. Der Fokus 2026 liegt auf Reaktionsgeschwindigkeit und Datenvertrauen.

KI-gestützte Updates für Microsoft Viva, Slack und Atlassian Rovo beenden zum Jahreswechsel die Ära isolierter Informationsinseln. Die neuen Systeme etablieren dynamische Feedback-Schleifen und demokratisieren Wissen in Echtzeit. Damit verschiebt sich der Faktor Effizienz 2026 hin zur Geschwindigkeit, mit der Unternehmen auf Mitarbeiterstimmen reagieren.

Viva Glint schließt die Lücke zwischen Hören und Handeln

Das jüngste Update von Microsoft Viva Glint ermöglicht es Führungskräften nun, direkt auf Umfrageergebnisse zu reagieren. Statt auf quartalsweise Berichte zu warten, können sie sofort gezielte „Pulse Surveys“ starten, um Details abzufragen. Diese direkte Feedback-Schleife verkürzt den Weg vom Problem zur Lösung dramatisch.

Ein entscheidender Fortschritt ist die mehrsprachige KI-Übersetzung des integrierten Copilots. Sie baut Sprachbarrieren in globalen Teams ab und sorgt für inklusiveres Feedback. Technisch untermauert wird die neue Relevanz der Plattform durch „Zero Downtime Releases“ – die Systeme laufen rund um die Uhr, ohne störende Wartungsfenster.

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Viele Unternehmen starten zwar Pulse Surveys – doch danach fehlt oft die Struktur, um wertvolles Feedback in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Der kostenlose Report „4 Profi-Feedback-Methoden“ zeigt praxisnahe Techniken (z. B. Start‑Stop‑Keep, Ampel‑Feedback), mit denen Führungskräfte Rückmeldungen systematisch auswerten und in Verbesserungen verwandeln. Perfekt kombinierbar mit Tools wie Viva Glint oder Enterprise Search, damit Ihre KI-gestützten Insights tatsächlich Wirkung zeigen. Jetzt kostenlosen Feedback-Methoden-Report herunterladen

KI beendet das lästige Hin- und Herklicken

Während Microsoft das Feedback optimiert, kämpfen Slack und Atlassians Rovo gegen verstecktes Wissen. Ihre neue „Enterprise Search“ durchforstet Drittanbieter-Apps wie Jira oder Google Drive, ohne dass Nutzer die Chat-Oberfläche verlassen müssen. Das spart nicht nur Zeit, es macht firmeninternes Wissen für alle zugänglich.

Besonders clever: Die „Jargon-Busting“-Funktion. Fährt ein Mitarbeiter mit der Maus über eine interne Abkürzung, erklärt eine KI sie sofort. Das erleichtert Newcomern den Start und entmystifiziert die firmeninterne Sprache.

Vertrauen wird zur neuen Währung

Doch mehr Transparenz bedeutet auch mehr Daten. Anbieter wie Microsoft und Salesforce (Slacks Mutterkonzern) investieren daher massiv in sogenannte „Trust Layer“. Ihr Versprechen: Kundendaten trainieren keine öffentlichen KI-Modelle. Stattdessen sollen Unternehmen jederzeit nachvollziehen können, wie ihre KI-Assistenten zu einer Empfehlung kamen. Diese Daten-Souveränität ist 2026 der Schlüssel zum Vertrauen.

Der Kampf gegen die Informationsflut

Die Updates kommen zum richtigen Zeitpunkt. Studien warnen vor einer „Informationsinflation“, die Mitarbeiter überfordert. Im Vergleich zu 2024, als KI vor allem Texte generierte, geht es 2026 um Filterung und Kontext. Es zählt nicht mehr, mehr zu kommunizieren, sondern das Relevante hervorzuheben.

Experten ziehen eine Parallele zum E-Commerce: Wie damals Empfehlungsalgorithmen, personalisieren heute KI-Agenten den Arbeitsplatz. Mitarbeiter erhalten nur noch, was für ihre Rolle und Projekte kritisch ist.

Wohin geht die Reise 2026?

Der Trend für das laufende Jahr ist klar: von der Assistenz zur Autonomie. Branchenkenner erwarten KI-Agenten, die proaktiv handeln – etwa Meetings ansetzen, wenn die Teamstimmung kippt. Für das Frühjahr angekündigt ist die Integration von „Workplace Metrics“. Sie verknüpft subjektive Umfragedaten mit objektiven Kennzahlen wie Kalenderauslastung.

Das verspricht nie dagewesene Einblicke in die Gesundheit von Organisationen. Die große Herausforderung wird sein, die schmale Gratwanderung zwischen effizienter Transparenz und gefühlter Überwachung zu meistern.

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