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Microsoft Planner: Kalender-Sync fällt weg – Neuer Fokus auf Teams-Integration

22.01.2026 - 20:22:12

Microsoft entfernt den iCalendar-Feed aus Planner und setzt stattdessen auf eine stärkere Integration in Teams und die 365-Cloud. Nutzer müssen ihre Arbeitsabläufe anpassen.

Microsoft verabschiedet sich bei seinem Task-Manager Planner von einem zentralen Feature: der Synchronisation mit dem Outlook-Kalender. Die im ersten Quartal 2026 rollende Überarbeitung setzt stattdessen voll auf Kollaboration in Microsoft Teams und der 365-Cloud. Für viele Nutzer bedeutet das eine erzwungene Umstellung ihrer Arbeitsabläufe.

Vertrauter Workflow wird gekappt

Die Abschaffung des iCalendar-Feeds trifft Nutzer hart. Jahrelang konnten sie so ihre Planner-Aufgaben direkt im Outlook-Kalender sehen – ein einheitlicher Blick auf Termine und To-dos. Diese Brücke wird nun ab Mitte Januar bis Mitte Februar 2026 abgerissen. Neue Feeds lassen sich nicht mehr erstellen, bestehende werden nicht mehr aktualisiert.

Microsoft bietet keinen direkten Ersatz an. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einer Modernisierung und dem Wunsch nach konsolidierten Abläufen innerhalb des eigenen Ökosystems. Der alte Sync hatte technische Grenzen: Er funktionierte nur in eine Richtung und konnte verzögert sein. Zudem bestanden Sicherheitsbedenken, da für die Freigabe ein öffentlicher Link nötig war. Microsoft setzt nun auf geschlossene, sichere Integrationen innerhalb der eigenen Suite.

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Viele Nutzer verlieren durch das Ende des iCalendar‑Feeds künftig die Übersicht über Termine und To‑dos in Outlook. Wenn Synchronisation und Kontoeinstellungen kompliziert werden, hilft eine klare Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung beim Umstellen: Der kostenlose Outlook‑Installationsguide erklärt Kontoeinstellungen, Kalender‑Sync und Smartphone‑Anbindung – inklusive Troubleshooting für gängige Fehler. Ideal für alle, die ihre Planner‑Aufgaben künftig trotzdem im Kalender behalten möchten. Der Guide ist kostenlos per E‑Mail verfügbar und richtet sich an Einsteiger wie Power‑User. Jetzt Outlook-Installationsanleitung downloaden

Neue Features für die Teamarbeit

Als Ersatz für den Kalender-Sync bringt der neue Planner Funktionen, die die Zusammenarbeit direkt in der App und in Teams stärken sollen. Ein zentrales Element ist der neue „Task-Chat“, der das alte Kommentarsystem ablöst. Er ermöglicht dynamische Unterhaltungen zu einer Aufgabe, mit Formatierung und Erwähnungen von Teammitgliedern.

Zudem führt Microsoft benutzerdefinierte Vorlagen ein. Unternehmen können so Layouts für wiederkehrende Projekte speichern, was Zeit spart und Einheitlichkeit fördert. Die KI Microsoft 365 Copilot wird tiefer integriert; ein „Projektmanager-Agent“ hilft bei der Koordination. Die Botschaft ist klar: Aufgaben sollen nicht isoliert im persönlichen Kalender stehen, sondern im Kontext von Team-Kanälen verwaltet werden.

Strategische Neuausrichtung im Wettbewerb

Die Neuausrichtung spiegelt einen Branchentrend wider: Aus einfachen Task-Managern werden umfassende digitale Arbeits-Hubs. Indem Microsoft Planner enger mit Teams und Loop verzahnt, aber offene Protokolle wie iCalendar opfert, positioniert es sich direkter gegen Konkurrenten wie Asana oder Monday.com. Das Ziel ist eine nahtlose Umgebung für Kommunikation, Aufgaben und Projektverfolgung.

Der disruptive Schritt weg vom Kalender-Feed folgt einer unternehmenszentrierten Logik. Das neue, geschlossene Modell innerhalb von Microsoft 365 ermöglicht strengere Sicherheitsvorkehrungen. So können etwa Vertraulichkeitslabels auf Aufgabebene angewendet werden, die das Kopieren sensibler Informationen verhindern. Sicherheit und tiefe Integration gehen vor einfacher, offener Synchronisation.

Anpassung an den neuen Workflow nötig

Nutzer, die ihre Planner-Aufgaben im Outlook-Kalender im Blick behalten wollten, müssen umdenken. Microsoft sieht vor, Aufgaben künftig direkt in der Planner-App, in Teams oder anderen 365-Tools zu bearbeiten. Eine künftige Kalender-Integration wäre demnach eher eine ausgefeilte Native-Funktion als ein simpler Feed.

Bis Mitte Februar 2026 kann es zu temporären Einschränkungen kommen, etwa bei der Umstellung von Basic- auf Premium-Pläne. Unternehmen sollten die Übergangsphase nutzen, um die neuen Features zu testen und ihre Workflows an die integriertere, kollaborative Zukunft von Microsoft Planner anzupassen.

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