Microsoft, Outlook

Microsoft Outlook: Wichtige Textbausteine kehren zurück

05.01.2026 - 06:42:12

Microsoft stellt die beliebte Funktion Quick Parts im neuen Outlook wieder her. Der Schritt soll Widerstände gegen die verpflichtende Umstellung für Firmenkunden im April 2026 ausräumen.

Die Rückkehr des Textautomatisierungstools ist ein zentraler Meilenstein für die Akzeptanz des modernisierten Outlook-Clients. Seit dem Start der “New Outlook”-Initiative gehörte das Fehlen von Quick Parts zu den größten Kritikpunkten von Power-Usern. Jetzt, nur wenige Monate vor der geplanten Zwangsmigration für Enterprise-Kunden, schließt Microsoft eine der letzten großen Funktionslücken.

Laut dem aktuellen Microsoft-365-Roadmap-Update hat die Funktion (Roadmap ID 532733) seit Anfang Januar 2026 den Status “Rollout Start”. Quick Parts erlaubt es, wiederverwendbare Text- und Formatierungsbausteine – wie Standardantworten, Agenda-Vorlagen oder rechtliche Hinweise – mit wenigen Tastendrücken in E-Mails einzufügen.

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Die Wiedereinführung ist mehr als nur ein Feature-Update. Sie ist eine strategische Reaktion auf anhaltenden Nutzerprotest. Viele Anwender hatten sich wegen des Fehlens professioneller Textautomation geweigert, auf die Web-basierte “New Outlook”-Version umzusteigen. Stattdessen griffen sie auf weniger leistungsfähige Add-ins oder Drittanbieter-Tools zurück. Die Wiederkehr des vertrauten Tools soll diesen Widerstand nun brechen.

Countdown zur Pflichtumstellung im April

Das Timing ist kein Zufall. Microsoft hat für April 2026 die verpflichtende Migration von Microsoft-365-Enterprise-Nutzern zum neuen Outlook angesetzt. Die Verfügbarkeit von Quick Parts im Januar soll einen der letzten großen “Blockierer” für diese Umstellung beseitigen.

Das Update ist Teil einer größeren Funktionswelle in diesem Monat. Parallel zu Quick Parts verbessert Microsoft den “Mein Tag”-Bereich und die Drag-and-Drop-Funktionalität für Anhänge. Das Ziel ist klar: Die Web-Oberfläche soll sich nahtlos anfühlen wie der klassische Desktop-Client.

Moderne Cloud-Architektur mit Sync-Funktion

Technisch setzt Microsoft auf eine moderne Cloud-Architektur. Im Gegensatz zur alten, lokal gespeicherten Version synchronisiert sich die neue Quick-Parts-Bibliothek nun geräteübergreifend. Vorlagen, die am Desktop-PC erstellt werden, sind damit auch im Web-Browser auf einem anderen Rechner verfügbar.

Doch der Übergang hat eine Hürde: Alte Quick Parts, die in lokalen .dotm-Dateien gespeichert sind, migrieren nicht automatisch in das neue Cloud-System. IT-Administratoren müssen manuell übertragen oder auf Migrationsskripte von Microsoft zurückgreifen, um firmeninterne Vorlagen zu erhalten.

Was kommt nach den Textbausteinen?

Die Reaktion in IT-Foren fällt vorsichtig positiv aus. Systemadministratoren atmen auf, denn ein Hauptargument gegen die neue Outlook-Version ist damit vom Tisch.

Der Blick in die Roadmap verrät: Microsoft arbeitet bereits an der nächsten Stufe der Automatisierung. Nach der Quick-Parts-Einführung soll die Integration von Microsoft Copilot im Verfassen-Fenster vertieft werden. Während Quick Parts statische Vorlagen verwaltet, zielen kommende KI-Features auf 2026 auf dynamische Texterstellung ab. Die Vision: Eine hybride Arbeitsweise, die vorgefertigte Bausteine mit KI-generierter Individualisierung kombiniert.

Der Rollout läuft. Enterprise-Kunden finden das Quick-Parts-Symbol im “Einfügen”-Tab des Menübands. Die vollständige, weltweite Verfügbarkeit wird voraussichtlich in vier bis sechs Wochen erreicht sein – rechtzeitig vor dem entscheidenden Migrationsschub im Frühjahr.

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