Microsoft-Notfallpatch behebt Windows-Shutdown-Bug
18.01.2026 - 22:24:12Ein kritischer Fehler nach dem letzten Sicherheitsupdate zwang Microsoft zu einem außerplanmäßigen Patch. Betroffene Windows-11-PCs starteten neu, statt sich abzuschalten.
Redmond, 18. Januar 2026 – Microsoft hat einen Notfall-Update außerhalb des regulären Zyklus veröffentlicht. Grund ist ein schwerwiegender Bug, der einige Windows-11-PCs am korrekten Herunterfahren oder in den Ruhemodus wechseln hinderte. Das Problem trat nach den Sicherheitsupdates vom vergangenen „Patch Tuesday“ auf und ließ betroffene Geräte stattdessen neu starten. Der neue Patch KB5077797 behebt das Problem für Systeme mit Windows 11 Version 23H2 und ist ab sofort über Windows Update verfügbar.
Der Fehler machte sich bemerkbar, nachdem Nutzer das kumulative Sicherheitsupdate vom 13. Januar installiert hatten. Anwender berichteten von Neustart-Schleifen beim Versuch, den PC auszuschalten. Dies barg Risiken für nicht gespeicherte Daten und führte bei Laptops zu unerwartet hohem Batterieverbrauch. Microsoft bestätigte das Problem und führt es auf einen Konflikt mit einer spezifischen Hardware-Sicherheitsfunktion zurück. Die außerordentliche Veröffentlichung des Fixes unterstreicht die Dringlichkeit.
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Ursache: Konflikt mit der Sicherheitsfunktion „Secure Launch“
Der Shutdown-Fehler war nicht flächendeckend, sondern betraf eine spezifische Nutzergruppe. Microsofts Untersuchung ergab, dass der Bug mit „Secure Launch“ zusammenhängt. Diese virtualisierungsbasierte Sicherheitsfunktion (VBS) schützt das System vor Firmware-Angriffen während des Startvorgangs.
Der Konflikt, eingeführt durch das Januar-Update KB5073455, führte dazu, dass auf Systemen mit aktiviertem Secure Launch die Standard-Befehle zum Herunterfahren oder für den Ruhemodus fehlschlugen. Stattdessen initiierte das Betriebssystem einen kompletten Neustart. Besonders betroffen waren Geräte mit Windows 11 Enterprise und der IoT-Edition, wo solche erweiterten Sicherheitsfeatures häufiger aktiv sind. Vor dem Notfallpatch gab Microsoft eine manuelle Problemumgehung über die Eingabeaufforderung bekannt.
Schnelle Reaktion mit außerplanmäßigem Update
Als Reaktion auf den störenden Bug entwickelte und verteilte Microsoft rasch eine Lösung. Das Unternehmen veröffentlichte den Fix als „Out-of-Band“-Update – ein Begriff für Patches außerhalb des monatlichen „Patch Tuesday“-Zyklus, die dringende Probleme beheben.
Der Notfall-Update KB5077797 löst nicht nur das Shutdown-Problem, sondern behebt auch einen zweiten, weiter verbreiteten Bug aus demselben Januar-Update. Dieser verhinderte Anmeldeversuche bei Remote Desktop, Azure Virtual Desktop und Windows 365 Cloud PCs. Mit der gebündelten Veröffentlichung adressierte Microsoft die kritischsten Probleme der letzten Sicherheitsupdates in einem Zug. Der Patch wird über Windows Update ausgespielt und steht auch im Microsoft Update Catalog zum manuellen Download bereit.
Komplexität moderner Sicherheitsarchitekturen
Der Vorfall zeigt erneut, wie routinemäßige Sicherheitsupdates unbeabsichtigt erhebliche Betriebsprobleme verursachen können. Die Geschwindigkeit von Microsofts Reaktion wurde von Branchenbeobachtern zwar positiv vermerkt. Doch die Verbindung des Bugs zu einer Hardware-Sicherheitsfunktion wie Secure Launch unterstreicht die komplexe Beziehung zwischen Betriebssystem-Software und Firmware-Schutz.
Je tiefer Sicherheitsmaßnahmen in die Hardware integriert werden, desto größer wird das Potenzial für solche Konflikte. Für Unternehmens- und IoT-Kunden, die auf diese erweiterten Sicherheitsfunktionen angewiesen sind, sind solche Fehler besonders disruptiv. Der Vorfall verdeutlicht die anhaltende Herausforderung für Microsoft, schnelle Sicherheitsupdates mit strenger Qualitätskontrolle über eine riesige und diverse Hardware-Landschaft hinweg in Einklang zu bringen.
Empfehlungen für Nutzer und Ausblick
Microsoft rät allen Nutzern betroffener Windows-11-23H2-Systeme, das Notfall-Update KB5077797 so bald wie möglich zu installieren. Das Update sollte automatisch in Windows Update erscheinen. Nutzer können manuell unter Einstellungen > Windows Update > Nach Updates suchen prüfen.
Nach diesem Ereignis werden Branchenanalysten die Qualitätssicherungsprozesse für die monatlichen Patch-Zyklen genau beobachten. Microsoft verfeinert kontinuierlich sein Windows Insider Program und andere Testringe, um solche Bugs vor der öffentlichen Verbreitung zu finden. Die schiere Vielfalt der PC-Konfigurationen macht es jedoch unmöglich, jedes Szenario zu testen. Der prompte Release des OOB-Patches hat das akute Problem vorerst gelöst. Nutzer können ihre Computer wieder mit Vertrauen herunterfahren.
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