Microsoft Lens: Aus für die beliebte Scan-App besiegelt
13.01.2026 - 13:53:12Microsoft schaltet seine eigenständige Scan-App “Lens” ab. Millionen Nutzer müssen bis März auf einen neuen Workflow umsteigen.
Der Technologiekonzern bestätigte den finalen Fahrplan: Ab dem 9. Februar verschwindet die App aus den Stores. Am 9. März stellt sie ihren Dienst komplett ein. Damit endet die Ära einer schnellen, lokalen Lösung zur Dokumentendigitalisierung.
OneDrive wird zur zentralen Scan-Hub
Die Funktionen von Lens wandern vollständig in die OneDrive-Mobile-App. Nutzer müssen künftig über das Plus-Symbol in OneDrive scannen. Der größte Unterschied: Die Digitalisate landen standardmäßig sofort in der Cloud.
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Das erhöht die Datensicherheit durch sofortige Backups. Es setzt aber auch eine Internetverbindung voraus. Für Nutzer, die bisher nur lokal und schnell speichern wollten, bedeutet das einen spürbaren Einschnitt.
KI-Integration als Treiber der Umstellung
Warum dieser radikale Schritt? Die Antwort liegt in der KI-Integration. Im neuen OneDrive-Workflow ist der “Microsoft 365 Copilot” direkt eingebunden. Das geht weit über das reine Erstellen von PDFs hinaus.
- Gescannte Tabellen lassen sich direkt in Excel-Dateien umwandeln.
- Aus mehrseitigen Verträgen generiert die KI sofort eine Zusammenfassung.
- Der Scan wird vom optischen Prozess zum analytischen Werkzeug.
Diese tiefe Verzahnung war in der isolierten Lens-Architektur nicht möglich. Microsoft treibt so seine “Cloud First, AI First”-Strategie konsequent voran.
Gemischte Reaktionen auf den Zwang zur Cloud
Die Reaktionen auf die Umstellung fallen durchwachsen aus. Für Unternehmen überwiegen oft die Vorteile. Zentrale Verwaltung und der direkte KI-Zugriff verhindern Datensilos auf Mitarbeiterhandys.
Privatanwender und Kritiker sehen das anders. Sie beklagen den Verlust einer schlanken, dedizierten App. Der Zwang zur Cloud-Speicherung und die schwerere OneDrive-App könnten vor allem auf älteren Geräten die Nutzererfahrung verschlechtern.
Bis zum März müssen sich alle Nutzer umgewöhnen. Microsoft wird die OneDrive-App voraussichtlich noch weiter optimieren, um verbliebene Lücken zu schließen. Der nächste logische Schritt? Eine vollautomatische KI-Kategorisierung, die gescannte Rechnungen und Rezepte von selbst einsortiert.
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