Microsoft: GPT-5.1 erreicht Windows 11 Copilot
29.11.2025 - 04:19:12Nur 17 Tage nach der OpenAI-Präsentation spielt Microsoft das neueste GPT-5.1-Modell auf Windows-11-Rechner aus. Die Besonderheit: Auch kostenlose Nutzer erhalten Zugang zu fortgeschrittenen Denkfähigkeiten der KI – eine Funktion, die bei OpenAI selbst ein Plus-Abo erfordert. Parallel startet mit „Copilot Labs” ein Testlabor für experimentelle Funktionen direkt im Betriebssystem.
Die Aktualisierung erfolgt serverseitig und läuft seit heute Morgen. Nutzer müssen weder Updates installieren noch den Rechner neu starten, um die Neuerungen zu nutzen. Zwei Betriebsmodi stehen nun zur Verfügung: „Instant” für schnelle Antworten und „Thinking” für komplexe Aufgaben, bei denen die KI vor der Antwort regelrecht „nachdenkt”.
Der sogenannte „Think Deeper”-Modus aktiviert die erweiterten Reasoning-Fähigkeiten von GPT-5.1. Die KI analysiert dann mathematische Probleme, Programmier-Aufgaben oder logische Rätsel gründlicher, bevor sie antwortet. OpenAI selbst bietet diese Funktion in ChatGPT nur zahlenden Abonnenten – Microsoft scheint sie kostenlos anzubieten, möglicherweise mit Nutzungsbeschränkungen.
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Der Standard-Modus nutzt GPT-5.1 Instant für flüssige Konversationen. Per Toggle-Schalter wechseln Anwender bei Bedarf in den Denkmodus. Wer den Copilot in der Taskleiste öffnet und die Optionen „Think Deeper” oder ein Reagenzglas-Symbol entdeckt, hat die Aktualisierung bereits erhalten.
Copilot Labs: Testgelände im Desktop-Client
Parallel zum Modell-Update führt Microsoft einen neuen Bereich ein: Copilot Labs. Dieser fungiert als Experimentier-Sandbox für Funktionen, die noch nicht ausgereift sind. Das erste native Feature ist „Copilot Vision” – ein Tool, das Bildschirminhalte in Echtzeit analysiert. Nutzer können Fragen zu sichtbaren Dokumenten, Bildern oder Anwendungen stellen, ohne diese separat hochzuladen.
Weitere Lab-Funktionen wie „3D Expressions” und „Audio Portraits” leiten derzeit noch auf die Browser-Version um. Microsoft kündigte gegenüber Brancheninsidern an, diese Werkzeuge schrittweise nativ in die Windows-Oberfläche zu integrieren. Ziel sei es, den Copilot-Client zu einer vollwertigen Multimedia-Plattform auszubauen.
Vom Chatbot zum digitalen Assistenten
Die Entwicklung fügt sich in Microsofts Strategie ein, Windows in ein agentisches System zu verwandeln. Schon in den kommenden Wochen könnte „Copilot Actions” in Labs auftauchen – eine Funktion, die mehrstufige Aufgaben autonom ausführt. Beispielsweise könnte die KI selbstständig eine Wochenübersicht aller bearbeiteten Dokumente erstellen oder Ordnerstrukturen organisieren.
Am 26. November hatte Microsoft diese Fähigkeiten bereits für Enterprise-Kunden eingeführt. Der „November 2025 Update” für Copilot for Microsoft 365 brachte einen „Agent Mode” in Word und Excel, der Texte verfasst und Daten halbautomatisch analysiert. Nun erreichen diese Funktionen offenbar auch Privatanwender – deutlich schneller als bei früheren Unternehmens-Features.
Für Entwickler steht GPT-5.1 seit dem 12. November im Copilot Studio bereit. Dort lassen sich eigene Agenten mit den verbesserten Anpassungsfähigkeiten des Modells bauen.
Strategischer Schachzug gegen Konkurrenz
Die Geschwindigkeit der Integration überrascht: Weniger als drei Wochen nach OpenAIs Release läuft das Modell auf Millionen Windows-Rechnern. Branchenbeobachter werten das als Versuch, Nutzer im Microsoft-Ökosystem zu halten. Wer KI-Funktionen direkt in der Taskleiste findet, navigiert seltener zu Drittanbieter-Webseiten.
Durch kostenlosen Zugang zu fortgeschrittenen Reasoning-Funktionen unterbietet Microsoft faktisch OpenAIs Preismodell. Für das Unternehmen aus Redmond ist Copilot längst mehr als ein Feature – es ist der zentrale Einstiegspunkt für hochwertige KI-Aufgaben im Alltag.
Bleibt abzuwarten, ob die angekündigten „Actions” tatsächlich eine freihändige Bedienung ermöglichen, bei der die KI Dateien und Einstellungen so routiniert verwaltet wie sie Fragen beantwortet. Die Weichen dafür sind jedenfalls gestellt.
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