Microsoft, Copilot

Microsoft Copilot testet KI-Video-Generator

19.01.2026 - 18:00:12

Microsoft stellt sich mit einem neuen Video-Tool im KI-Assistenten Copilot gegen die Konkurrenz von OpenAI und Google. Die Funktion „Create a video“ erzeugt kurze Clips aus Textbefehlen – zunächst nur für ausgewählte Android-Nutzer.

Der Tech-Riese geht damit direkt auf Konfrontationskurs zu KI-Videopionieren wie OpenAI Sora. Ziel ist es, kreative Werkzeuge direkt in die weit verbreitete Microsoft-Ökosysteme zu integrieren. Eine offizielle Ankündigung oder ein Zeitplan für einen breiten Rollout steht noch aus.

Die entdeckte Testversion soll Nutzern ermöglichen, kurze Videoclips von bis zu acht Sekunden Länge inklusive Ton zu generieren. Die Bedienung erfolgt über einfache Texteingaben.

Hinter der Technik steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein fortschrittliches OpenAI-Modell, ähnlich dem bereits in Microsoft 365 Copilot eingesetzten „Sora 2“. Dieses konnte bereits ganze Word-Dokumente oder PowerPoint-Präsentationen in Videos umwandeln. Der Workflow soll nahtlos sein: Nach der Generierung können die Clips im browserbasierten Microsoft-Editor Clipchamp nachbearbeitet werden.

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„Das könnte die Videoproduktion demokratisieren“, analysieren Beobachter. Hohe Kosten, spezielles Know-how und lange Produktionszeiten würden als Barrieren wegfallen.

Wettlauf um die Vorherrschaft in der KI

Microsofts Vorstoß ist eine direkte Antwort auf den erbitterten Wettbewerb. Während OpenAI mit Sora Maßstäbe bei Qualität und Realismus setzt, treibt auch Google eigene Modelle voran. Die Fähigkeit, Videos zu generieren, wird zum entscheidenden Schlachtfeld im KI-Krieg.

Durch die Integration in Copilot will Microsoft seinen riesigen Nutzerstamm aus Windows und Microsoft 365 mobilisieren. Parallel testet das Unternehmen bereits „Real Talk“, eine Funktion für natürlich-conversationale Dialoge. Zusammen sollen diese Upgrades Copilot von einem reinen Produktivitäts-Assistenten zu einem vielseitigen Kreativpartner machen.

Für Unternehmen eröffnen sich neue Möglichkeiten: HR-Abteilungen könnten spontan Schulungsvideos erstellen, Vertriebsteams personalisierte Videobotschaften für Klingen generieren. Für Privatanwender sinkt die Schwelle, ansprechenden Content für soziale Medien zu produzieren.

Wann kommt das Tool für alle?

Die „Create a video“-Funktion befindet sich noch in einer geschlossenen Testphase. Die nächsten Schritte werden eine schrittweise Erweiterung des Testkreises sein, um Feedback zu sammeln und Leistung wie Sicherheitsfeatures zu optimieren.

Ein breiter öffentlicher Release hängt vom Erfolg dieser Tests ab. Die Strategie ist jedoch klar: Ein leistungsstarker, einfach zu bedienender Video-Generator, eingebettet in den KI-Assistenten, den Millionen täglich nutzen. Dieser Ansatz könnte die Akzeptanz von KI-Videoerstellung massiv beschleunigen – von einer Nischentechnologie zum Mainstream-Werkzeug für Kommunikation und Storytelling.

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