Microsoft, Windows

Microsoft beendet Windows 10: Millionen PCs schutzlos

18.10.2025 - 16:51:02

Bezahl-Updates als teure Notlösung

Microsoft hat offiziell den Support für Windows 10 eingestellt und lässt damit Millionen Nutzer in einer gefährlichen Sicherheitslücke zurück. Seit dem 14. Oktober 2025 erhalten Geräte mit dem zehn Jahre alten Betriebssystem keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr – ein Paradies für Cyberkriminelle.

Die Entscheidung betrifft alle Windows 10-Editionen von Home bis Workstations. Während das System weiterhin funktioniert, werden neu entdeckte Schwachstellen nicht mehr geschlossen. Das macht die Rechner zu leichten Zielen für Malware und Ransomware-Angriffe.

Sicherheitsexperten warnen eindringlich: Hacker sammeln oft Schwachstellen in beliebter Software und schlagen erst zu, wenn der Support endet. Die Systeme sind dann praktisch wehrlos.

Für Nutzer, deren Hardware die strengen Windows 11-Anforderungen nicht erfüllt, bietet Microsoft kostenpflichtige Extended Security Updates (ESU) an. Privatnutzer zahlen einmalig 30 Dollar für ein weiteres Jahr Schutz bis Oktober 2026. Wer sich mit seinem Microsoft-Konto anmeldet und OneDrive synchronisiert, bekommt das Programm kostenlos.

Unternehmen müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen: 53 Euro pro Gerät im ersten Jahr, 106 Euro im zweiten und 212 Euro im dritten Jahr. Die Preise verdoppeln sich jährlich – eine klare Botschaft von Microsoft: Wechselt zu Windows 11!

Hardware-Hürden bremsen Umstieg

Obwohl Windows 11 mittlerweile mehr Marktanteile hat, nutzen noch immer über 40 Prozent der Anwender Windows 10. Das entspricht hunderten Millionen PCs weltweit. Der Grund: Viele funktionstüchtige Rechner erfüllen nicht die Mindestanforderungen für Windows 11, darunter ein TPM 2.0-Sicherheitschip.

Verbraucherschützer kritisieren diese Politik scharf. Sie befürchten eine Welle von Elektroschrott, da Millionen Nutzer brauchbare Hardware entsorgen müssen. Die Umweltbelastung sei enorm, der finanzielle Druck auf Verbraucher unfair.

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Das Zeitfenster schließt sich

Bereits Mitte November endet der erste Monat ohne Sicherheitsupdates. Jede neue Schwachstelle bleibt dann dauerhaft offen – ein permanentes Einfallstor für Angreifer.

Die Parallelen zum Windows 7-Ende sind beunruhigend: Damals ermöglichten ungepatcht Systeme Attacken wie WannaCry, die weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursachten.

Nutzer haben drei Optionen: Hardware aufrüsten, teure Sicherheitsupdates kaufen oder das massive Risiko ungeschützter Systeme eingehen. Experten raten einhellig von Letzterem ab. Wer jetzt nicht handelt, öffnet Hackern Tür und Tor.

@ boerse-global.de