Meta setzt mit KI-Einkaufsassistenten auf Milliardenmarkt
30.01.2026 - 07:17:12Meta will das Online-Shopping revolutionieren. Der Tech-Konzern entwickelt neue KI-gesteuerte Einkaufsassistenten für Facebook und WhatsApp. Sie sollen Nutzern direkt in Chats Produkte vorschlagen und den Kauf abwickeln. Das könnte den milliardenschweren Social-Commerce-Markt komplett verändern.
Vom Like zum Kauf in einem Ökosystem
Die Strategie heißt „Agentic Commerce“. Dabei übernehmen KI-Assistenten aktive Rollen. Sie verstehen Nutzerabsichten, analysieren Vorlieben aus dem Social Graph und schlagen passende Produkte vor. Für Unternehmen wird so jeder Chat zu einem automatisierten Verkaufskanal.
Die Integration soll nahtlos funktionieren. Ein Nutzer entdeckt ein Produkt auf Instagram, klickt auf „Nachricht senden“ und erledigt den Kauf mit Hilfe des KI-Assistenten in WhatsApp. Die gesamte Customer Journey bleibt im Meta-Universum.
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Das Potenzial ist enorm. Bezahlte Geschäftsnachrichten auf WhatsApp erreichen bereits eine jährliche Umsatzrate von zwei Milliarden US-Dollar. Mit den KI-Agenten könnte dieser Wert explodieren.
Metas Trumpf: Der soziale Kontext
Der größte Wettbewerbsvorteil sind Metas einzigartige Daten. Die KI-Assistenten können persönlichen Kontext auswerten – von Stilvorlieben bis zu früheren Käufen in Facebook- und Instagram-Shops. Diese Personalisierung soll Einkaufserlebnisse schaffen, die Konkurrenten kaum kopieren können.
Die technische Basis wird massiv ausgebaut. Meta plant für 2026 Investitionen von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar in Infrastruktur. Ein Großteil fließt in KI-Forschung, darunter in das „Super Intelligence Lab“. CEO Mark Zuckerberg spricht von „persönlicher Superintelligenz“ für jeden Nutzer.
Der Zeitpunkt ist strategisch gewählt. Meta meldete für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 59,9 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 24 Prozent. Täglich nutzen fast 3,6 Milliarden Menschen Metas Dienste. Diese Basis soll nun monetarisiert werden.
Kampf um die Zukunft des E-Commerce
Mit dem Vorstoß greift Meta Amazon, Google und Shopify direkt an. Die Grenzen zwischen sozialer Interaktion, Kundenservice und Einzelhandel verschwimmen. Analysten sehen darin den Versuch, werbeunabhängige Einnahmequellen zu erschließen.
Die ersten KI-Modelle sollen in den kommenden Monaten starten. Geplant ist eine schrittweise Erweiterung der Fähigkeiten über das Jahr. Langfristig will Meta KI in jede Schicht des Marketing- und Kundenprozesses integrieren.
Die Akquisition des KI-Agenten-Entwicklers Manus Ende 2025 beschleunigt diese Pläne. Die Technologie soll direkt in Metas Chat-Plattformen einfließen. Für die 3,5 Milliarden täglichen Nutzer könnte sich damit grundlegend ändern, wie sie mit digitalen Diensten interagieren – nicht nur beim Einkaufen.
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