Meta setzt mit „Avocado“ auf neue KI-Generation
29.01.2026 - 22:13:12Meta startet einen milliardenschweren Offensivschlag im KI-Wettlauf. Der Konzern bestätigte die Entwicklung eines neuen Spitzenmodells mit dem Codenamen „Avocado“, das die bisherige Llama-Serie ablösen soll. Hinter dem Projekt steht eine beispiellose Investitionsoffensive für 2026.
Die Entwicklung des textbasierten Modells wird von der neu formierten Elite-Einheit „Meta Superintelligence Labs“ vorangetrieben. Sie steht unter der direkten Leitung von CEO Mark Zuckerberg und Alexandr Wang, dem Gründer von Scale AI. Diese strategische Neuaufstellung folgt auf die enttäuschende Resonanz auf das Vorgängermodell Llama 4. Parallel arbeitet Meta an einem bildzentrierten KI-Modell mit dem Codenamen „Mango“.
Strategiewende: Vom Open-Source-Ansatz zur proprietären Technologie
„Avocado“ markiert einen grundlegenden Kurswechsel. Während die Llama-Modelle weitgehend quelloffen waren, deutet vieles darauf hin, dass das neue Modell eine geschlossene, proprietäre Architektur erhalten wird. Diese Hinwendung zu einer kontrollierteren Strategie ähnelt der von Wettbewerbern wie OpenAI und Google. Ziel ist es, einen monetarisierbaren Wettbewerbsvorteil zu schaffen.
Das ambitionierte Ziel: Das System soll nicht nur in Konversationen glänzen, sondern auch fortschrittliche Fähigkeiten im logischen Schlussfolgern und Planen integrieren. Dazu will Meta Stärken anderer führender KI-Frameworks in den Trainingsprozess einfließen lassen.
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Rekordinvestitionen von bis zu 135 Milliarden Euro
Der Vorstoß wird von einer aggressiven Ausgabenpolitik befeuert, die Branchenbeobachter aufhorchen lässt. Meta plant für 2026 Kapitalausgaben von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar – ein massiver Anstieg gegenüber früheren Jahren. Die Gesamtausgaben könnten sich auf rund 169 Milliarden Dollar summieren.
Dieser finanzielle Kraftakt folgt auf starke Quartalszahlen Ende 2025. Die Konzernführung will einen Großteil des freien Cashflows in den Aufbau einer dominanten KI-Position reinvestieren. Trotz der enormen Investitionen zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, dass der operative Gewinn 2026 den des Vorjahres übertreffen wird – eine Botschaft zur Beruhigung der Anleger.
Wettlauf gegen OpenAI und Google
Metas Fokussierung ist eine direkte Reaktion auf den rasant beschleunigten Wettbewerb. Nachdem Llama 4 interne Erwartungen nicht erfüllte, benötigt der Konzern dringend einen Erfolg. „Avocado“ soll die Antwort auf die neuesten Modelle der Konkurrenz sein. Die Markteinführung ist für das erste Halbjahr 2026 geplant.
Die Gründung der Superintelligence Labs und die Verpflichtung von Top-Talenten wie Wang unterstreichen die Dringlichkeit. Meta baut gezielt ein Elite-Forschungsteam auf, das sich ausschließlich dem „Avocado“-Projekt widmet. Die Botschaft ist klar: Der Konzern ist bereit, aggressiv zu investieren, um in der KI-Führungsspitze mitzuspielen.
Integration in alle Apps und Ausblick
Mit „Avocado“ und „Mango“ will Meta seine KI-Fähigkeiten in allen Apps – von Facebook und Instagram bis WhatsApp – deutlich verbessern. Die Vision geht über einfache Chatbots hinaus: Es sollen KI-Assistenten entstehen, die tief in den Alltag der Nutzer integriert sind und personalisierte Inhalte verstehen und generieren können.
Der Launch in den kommenden Monaten wird zur Nagelprobe für die erneuerte KI-Strategie. Wird der milliardenschwere Einsatz in einen echten Wettbewerbsvorteil umgemünzt? Die Branche wird genau beobachten, ob Metas großer Wurf mit „Avocado“ nicht nur die Llama-Ära beerbt, sondern auch neue Maßstäbe in der künstlichen Intelligenz setzen kann.
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