Mentale, Resilienz

Mentale Resilienz wird für Wissenschaftlerinnen zum Karriere-Schlüssel

11.02.2026 - 04:39:11

Wissenschaftlerinnen sehen sich mit hohem Druck und strukturellen Hürden konfrontiert. Neue Mentoring-Programme und digitale Tools sollen ihre psychische Widerstandskraft stärken.

Die psychische Stärke von Frauen in der Wissenschaft rückt in den Fokus. Hoher Publikationsdruck, der Kampf um Drittmittel und strukturelle Hürden machen mentale Widerstandskraft zu einem entscheidenden Karrierefaktor. Neue Initiativen und ein wachsendes Bewusstsein führen zu innovativen Unterstützungsangeboten – von digitalen Tools bis zu gezielten Mentoring-Programmen.

Die doppelte Belastung: Druck und Diskriminierung

Der wissenschaftliche Alltag ist für alle hart. Doch Wissenschaftlerinnen stehen oft vor zusätzlichen Herausforderungen. Bereits vor der Pandemie zeigte eine Studie deutlich höhere Raten für Angst und Depressionen bei Master- und Promovierenden. COVID-19 verschärfte die Lage.

Zu klassischen Stressfaktoren wie „Publish or Perish“ kommen für Frauen häufig weitere Belastungen:
* Die Suche nach einer Balance zwischen Beruf und Familie
* Das Gefühl der Isolation in männerdominierten Fachbereichen
* Die Konfrontation mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen

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Das Phänomen der „Leaky Pipeline“ – das stetige Schwinden des Frauenanteils auf jeder Karrierestufe – zeigt den Verlust von Talent für das gesamte System.

So stärken Frauen ihre psychische Widerstandskraft

Gezielte Strategien zur Förderung der mentalen Resilienz gewinnen an Bedeutung. Es geht darum, den Umgang mit Stress und Rückschlägen zu lernen. Forschung deutet an, dass Frauen und Männer dabei unterschiedliche Wege gehen; Frauen setzen tendenziell stärker auf soziale Unterstützung.

Daher sind starke Netzwerke und Mentoring zentrale Säulen. Programme wie „Komm, mach MINT“ oder „CyberMentor“ fördern den Austausch und stellen weibliche Vorbilder in den Vordergrund. Auch Selbstfürsorge, Achtsamkeit und regelmäßige Bewegung gelten als wirksame Methoden gegen den Druck.

Was Hochschulen und neue Technologien leisten können

Neben der individuellen Stärkung ist die Unterstützung durch die Institutionen gefragt. Notwendig sind strukturelle Veränderungen für ein inklusiveres Umfeld:
* Etablierte Anti-Diskriminierungs-Richtlinien
* Flexible Arbeitszeitmodelle
* Transparente Karrierewege

Gleichzeitig kommen neue Technologien zum Einsatz. KI-gestützte Apps bieten personalisierte Hilfe bei Stress, Virtual-Reality-Therapien gewinnen an Bedeutung. Solche digitalen Tools schaffen niedrigschwellige Zugänge und helfen, das Stigma psychischer Probleme abzubauen.

Braucht die Wissenschaft einen Kulturwandel?

Die Debatte um mentale Gesundheit ist Teil eines größeren Wandels. Was lange Tabu war, wird heute offener diskutiert – besonders seit der Pandemie. Experten betonen: Die psychische Gesundheit von Forschenden ist nicht nur individuelle, sondern auch institutionelle Verantwortung.

Förderprogramme wie „MissionMINT“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zielen darauf ab, Selbstwirksamkeit und Kreativpotenzial von Frauen nachhaltig zu stärken. Doch die Unterrepräsentanz bleibt eine große Hürde. In der unternehmensnahen Forschung Österreichs liegt der Frauenanteil beispielsweise bei nur rund 16 Prozent.

Die Zukunft liegt in der Kombination aus individueller Stärkung und systemischem Wandel. Hochschulen müssen unterstützende Umfelder schaffen, durch Beratung, Peer-Groups und eine neue Führungskultur. Langfristig sichert dies nicht nur Karrieren, sondern fördert die Innovationskraft und Vielfalt der gesamten Wissenschaft.

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