Mental Health Days werden zum Standard-Benefit
02.02.2026 - 09:52:12Die deutschen Unternehmen führen flächendeckend bezahlte Mental Health Days ein. Grund sind Rekord-Krankenstände durch psychische Erkrankungen. Aus dem Startup-Trend wird ein harter Wettbewerbsfaktor.
Alarmierende Zahlen zwingen zum Umdenken
Der durchschnittliche Krankenstand erreichte 2025 mit 5,7 Prozent einen neuen Höchstwert. Das zeigen die aktuellen Daten des DAK-Gesundheitsreports. Fast 20 Fehltage pro Arbeitnehmer belasten die Wirtschaft.
Besonders besorgniserregend: Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout verursachen immer häufiger Langzeitausfälle. Für die Techniker Krankenkasse (TK) sind sie bereits die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen. In der Dauer der Ausfälle liegen sie oft auf Platz eins.
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Die Folge sind massive Produktivitätsverluste und hohe Kosten für die Unternehmen. Die Lösung heißt jetzt Prävention.
So funktioniert der neue Mental Health Day
Das Modell setzt sich 2026 in DAX-Konzernen und im Mittelstand durch. Es ist ein bezahlter, kurzfristig verfügbarer Freitag zur psychischen Regeneration.
- Kein Attest nötig: Mitarbeiter müssen keine Begründung liefern.
- Präventiv gedacht: Die Auszeit soll genommen werden, bevor eine klinische Erkrankung eintritt.
- Entstigmatisiert: Der Tag ist ein offizieller Benefit – und wird nicht als „Blaumachen“ gewertet.
Personalverantwortliche sehen darin eine knallharte Risikominimierung. Vorreiter-Unternehmen, die das Modell früher testeten, verzeichneten bereits einen Rückgang der Langzeitkrankenstände.
Harte Währung im War for Talents
Für die Generation Z ist gelebte Unternehmenskultur entscheidend. Benefits für die mentale Gesundheit wiegen bei der Jobwahl oft schwerer als Gehaltssteigerungen.
Unternehmen ohne solche Angebote riskieren 2026, im Recruiting abgehängt zu werden. Plattformen für betriebliches Gesundheitsmanagement verzeichnen eine stark steigende Nachfrage. Der Mental Health Day wird zum sichtbaren Symbol einer neuen Arbeitskultur.
Kritik: Kein Allheilmittel für strukturelle Probleme
Arbeitspsychologen warnen davor, die Tage als alleinige Lösung zu sehen. Ein freier Tag nützt wenig, wenn die Arbeitslast an den anderen Tagen zu hoch bleibt oder toxische Führung herrscht.
Dennoch ist die breite Einführung ein starkes Signal: Das Tabu um psychische Belastungen am Arbeitsplatz bröckelt endgültig. Deutschland folgt damit einem Trend aus den USA und Großbritannien.
Kommt der gesetzliche Anspruch?
Gewerkschaften und Sozialverbände könnten die Rekordzahlen zum Anlass nehmen, über eine gesetzliche Verankerung zu debattieren. Erwartet wird, dass 2026 auch konservativere Branchen wie das verarbeitende Gewerbe nachziehen müssen.
Die Frage ist nicht mehr, ob sich Unternehmen Mental Health Days leisten können. Sie lautet: Können sie es sich leisten, darauf zu verzichten?
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