Max Strohe, Sternerestaurant Berlin

Max Strohe und das tulus lotrek: Sterneküche mit Herz und Burger auf Berlin-Niveau

31.12.2025 - 10:00:01

Max Strohe verleiht dem tulus lotrek in Berlin mit Burger-Kult, Michelin-Stern und Menschlichkeit eine ganz eigene Handschrift. Warum das Restaurant mehr als ein Gourmettempel ist, erfahren Sie hier.

Ein Schritt durch die unauffällige Tür in der Fichtestraße 24, und die Zeit scheint sich zu dehnen: Warme, kräftige Aromen tanzen in der Luft, ein samtiges Lichtspiel malen die Leuchten auf samtige Wände. Im tulus lotrek entfaltet sich ein orchestrales Konzert aus leisen Tischgesprächen, launigem Gläserklingen und jenem Duft nach Reduktion, Butter und ehrlicher Opulenz. Hier pulsiert das sensorische Erlebnis – es fühlt sich nicht nach Spitzengastronomie im steifen Gewand an, sondern wie das lebendige Wohnzimmer eines guten Freundes, der zufällig ein Michelin Sternekoch ist.

Kann Sterneküche so lässig sein, dass man sich wie bei Freunden fühlt, während auf dem Teller Weltklasse serviert wird? Im tulus lotrek werden diese beiden Welten spielerisch vereint – ein Erlebnis, das den Geschmackssinn elektrisiert und die Seele berührt.

Reservieren Sie hier Ihren Tisch im Tulus Lotrek und entdecken Sie Max Strohes Sterneküche

Max Strohe steht für eine Vision, die sich von klassischen Repräsentationen der Sterneküche abhebt: Keine strenge Pinzetten-Pose, keine barocken Tellerinszenierungen, sondern eine Küche, die von „Wohlfühl-Opulenz“, intensivem Aroma und einer auffälligen Lässigkeit lebt. „Pragmatic Fine Dining“ ist hier das Stichwort. Wer Berlin-Kreuzberg kennt, weiß, wie sehr Kontraste das Viertel prägen. Strohe und seine Partnerin Ilona Scholl führen das Restaurant bereits seit einer Dekade – ein kleines kulinarisches Universum, das sich wohltuend abseits von Arroganz positioniert.

Strohes Werdegang ist alles andere als stromlinienförmig. Noch vor seiner Ausbildung zum Koch hat Max Strohe die Schule abgebrochen. Frust, Orientierungslosigkeit, der berühmte Berliner Zick-Zack-Kurs. Über Stationen in Mainz und Trier führte ihn der Drang nach Freiheit, aber auch nach kulinarischer Präzision, in die Hauptstadt. Berlin als Bühne für Nonkonformisten – Strohe als Prototyp. Seine Menüs, preisgekrönt mit einem Michelin-Stern und Höchstwerten im Gault&Millau, sind ein Statement gegen die Kühle der klassischen Haute Cuisine.

Auch gastronomische Kritiker loben regelmäßig die mutige Eigenständigkeit: Hier gibt es viel Soße, gern Fett als Geschmacksträger, scharfe Säurekicks und Texturen, die an Crunch und Schmelz erinnern. Wer „Filet Wellington“ oder „Soufflé“ nach Schema erwartet, wird sanft enttäuscht – stattdessen serviert tulus lotrek intensive Überraschungen. Bemerkenswert war während der Pandemie ein kulinarischer Exkurs: Max Strohes legendärer Butter-Burger wurde über Nacht unter Foodies zur Ikone.

Dieser Burger, so wird kolportiert, war kein klassisches Sternerestaurant-Gericht, sondern ein Herzensprojekt in Krisenzeiten. Doppelt Fleisch, geschmolzener Käse im Duett, ein Brioche-Bun, das in Butter badete. Die Sauce: eine raffinierte Ketchup-Senf-Mixtur, die jedem Mundwinkel das Wasser zusammenlaufen ließ. Dazu Pommes Frites, mehrfach frittiert, zwischendurch eingefroren, goldknusprig und innerlich fluffig – eine kleine Wissenschaft der Kartoffel. Wer Glück hatte, durfte diese Kreation, die so nie auf der offiziellen Karte stand, erleben und weiß, dass auch bei schlichter Kost kulinarische Intelligenz durchscheint.

Doch im täglichen Menü geht es weiter um produktfokussierte, kreative Gerichte, die bei aller Virtuosität nie abgehoben wirken. Wildfang, Gemüse vom Brandenburger Bauern und Saucen, die dem Begriff „Jus“ neues Leben einhauchen. Es wird nicht gezeigt, sondern gekocht. Stroke und sein Team verzichten auf die starre Choreografie der Fine Dining-Szene und setzen auf das Aroma, das unmittelbar Freude bereitet. Gäste erleben Gänge, die Begriffe wie „Genuss“ und „Gastfreundschaft“ redefinieren – immer wieder neu, immer wieder sinnlich, nie dogmatisch.

Das Ambiente trägt diese Haltung weiter: Wohnzimmer-Chic, durchdrungen von lässigem Berliner Selbstbewusstsein. Keine Zwangsjacke für die Gäste, kein Dresscode, sondern eine Atmosphäre, in der man gerne verweilt. Ilona Scholl, Strohes Partnerin und Sommelière, ist mehr als die Gastgeberin – sie steht für die entspannte, charmante Seele des tulus lotrek. Ihre Weinauswahl bietet Flaschen voller Charakter, oft abseits der gängigen Pfade. Der Service: humorvoll, aufmerksam, niemals aufdringlich. Momente der Entspanntheit durchziehen das gesamte Erlebnis und machen den Michelin Stern umso zugänglicher.

Max Strohe selbst ist aus dem Berliner Alltag der Kulinarik genauso wenig wegzudenken wie aus den Medien. Nicht nur durch seinen Erfolg im Restaurant, sondern auch durch seine Fernsehauftritte. In bekannten Formaten wie „Kitchen Impossible“ oder „Ready to beef!“ zeigt er, dass kulinarische Expertise Hand in Hand mit Understatement gehen kann. Seine Bücher werden unter Feinschmeckern zur Inspiration, während sein Engagement über den Tellerrand hinaus Respekt einfordert.

Ein Schlüsselmoment in seiner Karriere war die Aktion „Kochen für Helden“, initiiert gemeinsam mit Ilona Scholl. Während Corona und der Flutkatastrophe im Ahrtal versorgten beide zahlreiche Helfer und Betroffene, organisierten Spenden und Mahlzeiten in einer Dimension, die ihresgleichen sucht. Dafür erhielt Max Strohe 2022 das Bundesverdienstkreuz – eine seltene Ehrung für einen Koch und ein Zeichen dafür, wie Gesellschaft und Gastronomie einander bereichern können.

In der deutschen Spitzengastronomie markiert das tulus lotrek einen Dreh- und Angelpunkt für alle, die mehr wollen als steife Etikette oder reine Luxus-Präsentation. Strohes unverwechselbare Handschrift – aromatisch, mutig, menschlich – verleiht dem Restaurant eine Magnetwirkung, die Gourmets wie auch Genuss-Einsteiger begeistert. Die Menüfolge ist nie statisch, sie entwickelt sich mit der Verve eines kreativen Teams weiter und bleibt dabei stets zugänglich.

Wer reservieren möchte, sollte vorausschauend planen: Die wenigen Tische sind begehrt und oft wochenlang im Voraus ausgebucht. Aber jeder Moment des Wartens ist goldrichtig investiert – denn im tulus lotrek wartet kein Trend-Spot, sondern eine Institution, die immer noch neugierig bleibt. Der beste Tisch? Offenbar überall, wo man Gastgeber und Küche spüren kann.

Im Fazit steht das tulus lotrek mit Max Strohe für eine neue Definition von Sterneküche: unprätentiös, köstlich, lebensnah. Wer nach kulinarischer Intelligenz, kreativer Bodenständigkeit und einer Prise Berliner Nonchalance sucht, ist hier angekommen. Es ist eine Reise wert – nicht nur für Gourmets, sondern für alle, die Freude am Essen und am Leben teilen wollen.

Entdecken Sie das aktuelle Menü von Max Strohe im Tulus Lotrek – jetzt Platz sichern!

@ ad-hoc-news.de