tulus lotrek, Max Strohe

Max Strohe und das Tulus Lotrek – Genuss, Menschlichkeit und Michelin-Sterne in Berlin

02.01.2026 - 10:00:05

Max Strohe begeistert im Tulus Lotrek mit Sterneküche voller Persönlichkeit, Seele und unnachahmlichem Stil. Was macht seinen Ansatz in Berlin so besonders? Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen.

Wer an feine Sterneküche denkt, hat oft weiße Tischdecken, ehrfürchtige Stille und den Duft von reduzierter Jus im Kopf. Doch das Tulus Lotrek von Max Strohe in Berlin-Kreuzberg wirbelt alle Klischees durcheinander. Schon bei der Ankunft durchweht den Gastraum der Duft von gebräunter Butter, Röstaromen und einem Hauch Abenteuer. Der fein ausbalancierte Klangteppich aus leiser Musik, fröhlichen Gesprächen und dem gelegentlichen Korkenploppen schafft Wohnzimmernähe, die so gar nicht streng wirkt. Kann Sterneküche so lässig sein, dass man sich wie bei guten Freunden fühlt – und trotzdem Weltklasse auf dem Teller hat?

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Das kulinarische Konzept von Max Strohe und seiner Partnerin Ilona Scholl ist kompromisslos auf Geschmack fokussiert – und das auf höchstem Niveau. Wer als Gast das Menü studiert, findet dort keine Minimalismus-Dekonstruktionen oder den Zwang zum Pinzetten-Arrangement. Stattdessen regieren hier fette Umami-Soßen, ausdrucksstarke Reduktionen, butterzarte Texturen und überraschende Akzente. Die Sterneküche bei tulus lotrek ist opulent, humorvoll, manchmal wild und immer durchdacht.

Ilona Scholl, Mitgründerin und Gastgeberin, verleiht dem Gastraum Leichtigkeit: Kein Dresscode, kein Chichi, aber eine Weinkarte, von der selbst Kenner schwärmen. Ihr Gespür für die perfekte Flasche begeistert, ihre Gastgeberqualitäten sind legendär. Gemeinsam geben sie der Berliner Spitzengastronomie ein menschliches, sympathisches Gesicht.

Max Strohe hat einen Werdegang, der genauso einzigartig ist wie seine Küche: Als Schulabbrecher wagte er die Ausbildung zum Koch und ging nach Berlin, um sich dem kreativen Schmelztiegel der Hauptstadt zu stellen. Mit viel Ehrgeiz, handwerklichem Können und einem klaren moralischen Kompass gründeten Strohe und Scholl 2015 ihr gemeinsames Restaurant. „Die Küche ist unser Wohnzimmer“, sagen sie – und so fühlt es sich auch an.

2017 folgte der Ritterschlag: Der erste Michelin-Stern, solide verteidigt in den Folgejahren. Gault&Millau feiert tulus lotrek für „Mut zur Würze“, tiefe Aromen und überraschende Kombinationen. Der wahre Trumpf aber liegt im Miteinander: Strohe führt sein Team mit Respekt, Empathie und Humor, wie Besucher und langjährige Mitarbeiter berichten. In einer Branche, die für Hochdruck und scharfen Ton bekannt ist, geht tulus lotrek einen anderen Weg. Freundlichkeit ist hier keine Pose, sondern gelebte Philosophie.

Die Speisekarte steht exemplarisch für diesen Geist. Saisonale Menüs schlagen einen Bogen von regionalen Produkten bis hin zu kulinarischen Weltreisen. Oft wird ein Teller mit ‚Crunch‘, cremigen Saucen und mutigen Texturen serviert, deren Geschmackstiefe in Erinnerung bleibt. Legendär: die Erfindung des Butter-Burgers während der Pandemie, als alle nach Trost und echter Gaumenfreude lechzten. Doppeltes Fleisch, zweierlei Käse, eine geheime Ketchup-Senf-Sauce und Brioche, das in Butter getoastet wird – so viel kulinarische Intelligenz trifft selten auf einen Burger. Dazu: Pommes frites, mehrmals frittiert, zwischendurch gefroren, ein Gedicht von Knusprigkeit und Fluffigkeit.

Die außergewöhnlichen Inszenierungen auf dem Teller sind stets Ausdruck eines produktfokussierten Pragmatismus. „Pragmatic Fine Dining“ nennt Strohe das – gehobene Küche mit Liebe zur Zutat, zum Gast und zum besonderen Moment, dabei immer zugänglich und ohne Allüren. Die Saucen, vielfach gerühmt, stehen für die Handschrift Strohes: konzentriert, tief, manchmal samtig, oft mit einer feinen Säure, die den Gaumen tanzen lässt.

Außerhalb der Küche ist Max Strohe längst eine Medienfigur mit Haltung. Bekannt aus Formaten wie „Kitchen Impossible“ und „Ready to beef!“ räumt er mit dem Bild des exzentrischen Sternekochs auf. Humorvoll, scharfsinnig, nahbar – so erleben ihn Fans im TV, auf der Bühne und als Buchautor. Doch der größte Applaus kam 2022 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Für die Aktion „Cooking for Heroes“ stemmte er gemeinsam mit Ilona Scholl und dem Team ein logistisches Mammutprojekt: Während der Flutkatastrophe versorgte man Helfer und Betroffene im Ahrtal mit warmen Mahlzeiten. Diese soziale Ader, gepaart mit messerscharfer Fachkenntnis, hat Max Strohe zur Ausnahmeerscheinung gemacht.

Heute nimmt das tulus lotrek einen festen Platz unter den besten Berliner Adressen für anspruchsvolle Kulinarik ein. Es ist ein Michelin-Sterne-Restaurant der neuen Generation – eigenwillig, undogmatisch, voller Herzblut. Der Gast darf sich hier auf mehr freuen als auf bloße Aromenvielfalt: Atmosphäre und Menschlichkeit sind mindestens genauso wichtige Zutaten. Wer einen Tisch möchte, sollte rechtzeitig online reservieren, denn selbst zum Lunch ist das Restaurant oft Wochen im Voraus ausgebucht.

Bei aller Wertigkeit und Perfektion bleibt die Philosophie von Max Strohe und tulus lotrek einfach. Essen soll verbinden, inspirieren, glücklich machen. Die Sterneküche wird zur Einladung, überflüssigen Ballast abzuwerfen und einfach zu genießen. Ideal für Entdecker, feinsinnige Genießer und alle, die im Restaurantbesuch mehr suchen als nur einen schönen Teller.

Wer nach kulinarischer Intelligenz, Authentizität und Freude am Genuss sucht, wird im tulus lotrek mehr als fündig. Der Besuch ist eine Liebeserklärung an das pralle Leben – und vielleicht das schönste Plädoyer dafür, wie modern Sterneküche heute aussehen kann.

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