Maus-Arm, Büro-Krankheit

Maus-Arm: So schützen Sie sich vor der Büro-Krankheit

31.01.2026 - 21:44:12

Das RSI-Syndrom durch monotone Büroarbeit wird zur Volkskrankheit. Ein ergonomischer Arbeitsplatz und regelmäßige Mini-Übungen bieten wirksamen Schutz vor chronischen Schmerzen.

Der sogenannte Maus-Arm wird zur Volkskrankheit in deutschen Büros. Die gute Nachricht: Einfache Übungen und die richtige Einrichtung des Arbeitsplatzes können vorbeugen.

Auslöser sind die ständig wiederholten, monotonen Bewegungen am Computer. Das Klicken der Maus und Tippen führt zu Mikroverletzungen in Muskeln, Sehnen und Nerven. Die Folge sind Schmerzen, Taubheitsgefühle und Kraftverlust in Händen, Armen und Schultern.

Die schleichende Gefahr erkennen

Die Symptome des Repetitive Strain Injury (RSI)-Syndroms entwickeln sich oft unbemerkt. Zunächst treten die Beschwerden nur während der Arbeit auf. Werden sie ignoriert, können die Schmerzen chronisch werden – und auch in der Freizeit anhalten.

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Neben den repetitiven Bewegungen verschlimmern eine schlechte Haltung, ein unergonomischer Arbeitsplatz und psychischer Stress wie Zeitdruck die Probleme. Die Beschwerden breiten sich typischerweise vom Handgelenk über den Unterarm bis in Nacken und Schultern aus.

Fünf schnelle Übungen für den Schreibtisch

Gesundheitsexperten setzen auf aktive Prävention. Kurze, regelmäßige Übungspausen durchbrechen die einseitige Belastung und fördern die Durchblutung. Diese Mobilisationsübungen helfen direkt am Arbeitsplatz:

  • Hände ausschütteln: Lockern Sie mehrmals stündlich für einige Sekunden Hände und Arme durch kräftiges Ausschütteln.
  • Handgelenke kreisen: Lassen Sie die Hände locker in beide Richtungen kreisen.
  • Faust ballen und spreizen: Machen Sie eine feste Faust, halten Sie die Spannung kurz und spreizen Sie dann die Finger weit. Mehrmals wiederholen.
  • „Betende Hände“: Legen Sie die Handflächen vor der Brust aneinander und üben Sie zehn Sekunden sanften Druck aus. Fünfmal wiederholen.
  • Unterarm dehnen: Strecken Sie einen Arm mit nach oben zeigender Handfläche aus. Ziehen Sie die Finger mit der anderen Hand sanft nach unten, bis Sie eine Dehnung spüren. 15-20 Sekunden halten und die Seite wechseln.

Der richtige Arbeitsplatz als Basis

Aktive Übungen wirken am besten in Kombination mit einem ergonomisch eingerichteten Schreibtisch. Das entlastet den Körper nachhaltig.

Die Grundregeln: Die Füße stehen flach auf dem Boden, die Knie sind etwa auf Hüfthöhe. Die Ellbogen sollten im 90-Grad-Winkel liegen und die Handgelenke beim Tippen gerade gehalten werden. Ergonomische Mäuse, Tastaturen und Handgelenkauflagen können zusätzlich helfen. Stellen Sie den Monitor auf Augenhöhe, um Nackenverspannungen zu vermeiden.

Prävention als gemeinsame Aufgabe

Langfristig ist die Vorbeugung des Maus-Arms eine Aufgabe für Arbeitgeber und Beschäftigte gemeinsam. Unternehmen sind gefordert, nicht nur ergonomische Möbel bereitzustellen, sondern auch eine Kultur zu schaffen, in der Bewegungspausen selbstverständlich sind.

Höhenverstellbare Schreibtische, die zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen animieren, brechen starre Haltungen auf. Letztlich entscheidet die tägliche Praxis: Wer die Risiken kennt und regelmäßig gegensteuert, schützt sich am effektivsten vor schmerzhaften Beschwerden.

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