Matter 1.5 macht das vernetzte Haus zum Standard
25.12.2025 - 09:09:12Smart-Home-Technologie ist im Neubau 2025 keine Option mehr, sondern Pflicht. Treiber sind gesetzliche Vorgaben wie die Smart-Meter-Pflicht und der neue Matter 1.5 Standard, der die lang ersehnte Einheitlichkeit bringt. Branchenberichte bestätigen: Die Integration intelligenter Systeme erreicht einen historischen Höchststand.
Seit Jahresbeginn gilt die gesetzliche Einbaupflicht für intelligente Messsysteme. Sie betrifft Haushalte mit hohem Stromverbrauch und Betreiber größerer Photovoltaikanlagen. Diese Regelung hat eine Kettenreaktion ausgelöst.
Bauherren und Entwickler mussten ihre Planung grundlegend überarbeiten. Ein simpler Zählerschrank reicht nicht mehr – gefordert sind intelligente Energiezentralen. Sie bilden das Rückgrat für das moderne Energiemanagement und ermöglichen erst die Nutzung dynamischer Stromtarife.
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Die Konsequenz für die Immobilienwirtschaft ist klar: Ein Gebäude ohne diese Schnittstellen droht bei Fertigstellung bereits an Wert zu verlieren. Es gilt heute als faktisch unfertig.
Matter 1.5 beendet den Hersteller-Wildwuchs
Die Technologie lieferte im November die Lösung für das größte Problem: die Fragmentierung. Die Spezifikation Matter 1.5 bringt entscheidende Neuerungen, vor allem für Sicherheitstechnik und mediale Vernetzung.
Die wichtigste Neuerung ist die offizielle Unterstützung für Kamera-Streaming über standardisierte Protokolle. Damit entfällt die Notwendigkeit für proprietäre Bridges und herstellerspezifische Apps. Für Wohnbaugesellschaften ist das ein Durchbruch.
Sie können nun Videosprechanlagen, Kameras und Zutrittssysteme verschiedener Hersteller kombinieren, ohne Kompatibilitätsängste. Führende Hersteller haben bereits angekündigt, ihre Produktlinien für 2026 vollständig umzustellen.
“Smart Ready” wird zum Planungs-Standard
Die Auswirkungen auf Architektur und Planung sind tiefgreifend. Die Smart-Home-Integration ist bereits in frühen Leistungsphasen der HOAI fest verankert. Im Zentrum steht nicht mehr nur Komfort, sondern die Gebäudeautomation als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie.
Moderne Wohnkomplexe verfügen standardmäßig über vernetzte Sensoren für Luftqualität und Temperatur. Die Daten steuern Lüftung und Heizung, um Energie zu sparen und Schimmel vorzubeugen.
Ein weiterer Trend, der sich 2025 verfestigt hat, ist die Integration von Home Energy Management Systems (HEMS). Durch Matter können Wärmepumpen, Batteriespeicher und Solaranlagen herstellerübergreifend kommunizieren. Das Haus wird zum aktiven Teilnehmer am Energiemarkt.
Vom Luxusgut zur kritischen Infrastruktur
Der Wandel ist vergleichbar mit der Einführung der Zentralheizung. Smart-Home-Technologie hat den Status eines Luxusgutes verlassen. Marktanalysen bestätigen ein Volumen von über 25 Milliarden Euro in Europa.
Die wichtigere Kennzahl ist die Durchdringung: Bei Neubauprojekten in Metropolregionen liegt die Quote der “Smart Ready”-Wohnungen mittlerweile bei über 80 %.
Experten sehen auch soziale Vorteile. Ambient Assisted Living (AAL) – Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben im Alter – profitiert massiv. Die nun standardmäßige Basisinfrastruktur lässt sich mit minimalem Aufwand anpassen.
KI bereitet den Weg für das autonome Haus
Nachdem Konnektivität und Datenbasis etabliert sind, wird Künstliche Intelligenz (KI) die nächste Stufe zünden. Erste Pilotprojekte zeigen “autonome Häuser”, die Gewohnheiten lernen und antizipieren.
KI-Systeme sollen künftig Heizungsdefekte vorhersagen, bevor sie auftreten, und den Energieverbrauch so optimieren, dass Gebäude nahezu autark operieren. Für Bauherren gilt: Wer jetzt noch konventionell baut, baut am Markt vorbei.
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