Martell Cognac im Test: Warum dieser Cognac sich anfühlt wie ein First-Class-Upgrade für deinen Abend
04.01.2026 - 07:48:48Stell dir vor: Später Abend, Lichter werden gedimmt, Playlist sitzt, Gespräche werden tiefer. Du greifst zur Flasche, schenkst ein – und in dem Moment, in dem das Glas deine Lippen berührt, merkst du: Es ist wieder nur irgendein brauner Brand. Hart, kantig, belanglos. Kein Film, kein Gänsehautmoment, nur Alkohol.
Genau hier entscheidet sich, ob ein Abend einfach „nett“ wird – oder zu einer Geschichte, von der ihr noch Monate später sprecht. Und der Unterschied liegt oft in einem einzigen Detail: Was in deinem Glas landet.
Viele greifen aus Gewohnheit oder wegen des Preisschilds zu Standardspirituosen. Aber wer einmal erlebt hat, wie ein wirklich guter Cognac sich anfühlt – weich, komplex, warm, fast wie ein flüssiger Sonnenuntergang – der merkt schnell: Es geht nicht nur um Prozent. Es geht um Charakter.
Und damit sind wir bei einer Marke, die seit 1715 genau daraus eine Kunstform macht.
Die Lösung: Martell Cognac – wenn „ein Drink nehmen“ plötzlich eine Erfahrung wird
Martell Cognac ist nicht irgendein Cognac, sondern eine der ältesten und renommiertesten Cognac-Marken überhaupt. Seit über 300 Jahren destilliert Martell in der Charente Region in Frankreich – und das schmeckt man. Vom Einsteiger wie dem Martell VS über den Bestseller Martell VSOP bis hin zu Ikonen wie Martell Cordon Bleu oder XO spielt Martell ganz bewusst auf der Klaviatur „Erlebnis statt nur Alkohol“.
Was Martell besonders macht: Das Haus setzt traditionell stark auf Eaux-de-Vie aus den Top-Lagen Borderies und Grande Champagne und verzichtet auf das sonst übliche starke Rühren der Weine vor der Destillation. Ergebnis: ein Cognac, der oft als besonders seidig, rund und elegant beschrieben wird – weniger Holzhobel, mehr samtiges Kino im Kopf.
Du merkst es bereits beim ersten Nosing: Statt alkoholischem Schlag ins Gesicht kommen Noten von kandierten Früchten, Pflaumen, Honig, Vanille, manchmal auch getoastete Mandeln oder zarte florale Akzente. Und auf der Zunge? Weich. Lang. Breit. Ein Schluck, der bleibt – ohne zu brennen.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Martell Cognac ist eigentlich ein Portfolio, aber in der Realität greifen die meisten zu drei Helden: Martell VS, Martell VSOP und Martell Cordon Bleu. Aus den aktuellen Reviews, Tastings und Community-Meinungen ergibt sich ein klares Bild: Martell positioniert sich als luxuriöse, aber zugängliche Option – ideal für dich, wenn du mehr willst als Supermarkt-Regalware, aber (noch) nicht vierstellige Sammlerpreise zahlen möchtest.
Was bringt dir das im Alltag konkret?
- Weicher, einsteigerfreundlicher Charakter: Im Vergleich zu vielen anderen Cognacs (z.B. manch sehr holzbetontem Hennessy) wird Martell häufig als runder, weniger aggressiv und sehr ausgewogen beschrieben. Perfekt, wenn du (oder deine Gäste) keine Hardcore-Spirituosen-Fans seid.
- Viel Aroma, wenig Kanten: Gerade der Martell VSOP und Cordon Bleu sind bekannt für Noten von getrockneten Früchten, Vanille, Karamell und Nüssen. Das ist genau das, was Abende im Winter wärmer und Sommernächte länger macht.
- Flexibel im Einsatz: Martell VS funktioniert super in Highballs und Cocktails (Sidecar, Sazerac, French 75 mit Cognac), während VSOP und Cordon Bleu prädestiniert zum pur trinken oder „on the rocks“ sind.
- Storytelling inklusive: 1715 gegründet, eines der ältesten Cognac-Häuser der Welt – das ist Stoff für Gespräche am Tisch. Du servierst nicht nur einen Drink, du servierst Geschichte.
- Verlässliche Qualität: Hinter Martell steht Pernod Ricard S.A. (ISIN: FR0000120693), einer der größten Spirituosenkonzerne der Welt. Bedeutet für dich: konstante Qualität, weltweite Verfügbarkeit, keine Wundertüten-Batches.
Wenn du also nach einem Cognac suchst, der deinen Abend ein Level höher hebt – ohne dass du dich durch Nerd-Foren wühlen musst – ist Martell eine ziemlich smarte Abkürzung.
Auf einen Blick: Die Fakten
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen, wie sie sich aus offiziellen Angaben, Tasting-Notes und Nutzer-Feedback herauskristallisieren (am Beispiel der populären Linien VS, VSOP und Cordon Bleu):
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Stil: Elegant, fruchtbetont, weich | Du bekommst einen Cognac, der auch Einsteigern Spaß macht und trotzdem Kenner nicht langweilt. |
| Herkunft: Cognac, Frankreich (u.a. Borderies, Grande Champagne) | Top-Lagen sorgen für komplexe Aromen – dein Glas erzählt die Geschichte französischer Terroirs. |
| Typische Aromen (VSOP/Cordon Bleu) | Reife Früchte, Pflaume, Zitrus, Vanille, Karamell, Nüsse – perfekt für lange Gespräche und Slow Sipping. |
| Empfohlener Genuss | VS: ideal für Cocktails; VSOP & Cordon Bleu: pur oder auf Eis – flexibel je nach Anlass und Laune. |
| Alkoholgehalt ca. 40 % vol. | Ausreichend Kraft für Tiefe und Wärme, ohne dich im Mund zu erschlagen. |
| Preisbereich (Stand: Markttrend 2025/26) | VS: eher günstig; VSOP: gehobene Mittelklasse; Cordon Bleu: Premium – du kannst je nach Budget „aufsteigen“. |
| Marke: Martell, Teil von Pernod Ricard | Hohe Verfügbarkeit, starke Qualitätskontrolle – du bekommst, was das Label verspricht. |
Das sagen Nutzer und Experten
Ein Blick in aktuelle Tastings, Foren, YouTube-Reviews und Reddit-Threads zeigt ein ziemlich konsistentes Bild:
- Große Liebe für Martell Cordon Bleu: Viele beschreiben ihn als „Dessert im Glas“, „unglaublich rund“ und „gefährlich trinkbar“. Besonders gelobt werden die Balance aus Süße, Würze und die fast cremige Textur.
- Martell VSOP als Sweetspot: In Reviews taucht er oft als „Go-to“-Cognac auf, wenn es um ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis geht. Genug Komplexität für Genießer, aber nicht so teuer, dass man ihn nur an Weihnachten öffnet.
- Martell VS für Cocktails: Barkeeper und Home-Mixer schätzen ihn, weil er sich im Drink durchsetzt, ohne andere Zutaten zu erschlagen. Ideal, wenn du Cognac-Cocktails für Freunde machen willst.
- „Weich“ und „zugänglich“ als Schlüsselwörter: In Kommentaren und Bewertungen tauchen immer wieder Begriffe wie „smooth“, „nicht aggressiv“, „perfekt für den Einstieg in Cognac“ auf. Wenn du Angst vor scharfem Brand hast: Martell nimmt dir diese Sorge.
Natürlich gibt es auch Kritikpunkte – und die sollen nicht verschwiegen werden:
- Einige Kenner finden, dass Martell bewusst auf ein „gefälliges“ Profil setzt und dadurch etwas weniger kantig oder „wild“ wirkt als manch kleineres Craft-Haus.
- Im Premium-Segment (XO, sehr alte Abfüllungen) wird oft diskutiert, ob man bei Nischenproduzenten noch etwas mehr Komplexität fürs Geld bekommt.
Unterm Strich ist der Tenor aber klar: Wer einen zuverlässigen, weichen, sehr gut gemachten Cognac sucht – ohne sich in Insider-Labels zu verlieren – macht mit Martell kaum etwas falsch.
Alternativen vs. Martell Cognac
Im Cognac-Universum trifft Martell auf große Namen wie Hennessy, Rémy Martin oder Courvoisier. Wie schlägt sich Martell im Vergleich?
- Gegenüber Hennessy: Hennessy wird oft als etwas kräftiger, teilweise kantiger beschrieben – mit deutlich sichtbarer Marketing-Power im Hip-Hop- und Popkultur-Bereich. Martell positioniert sich leiser, dafür eleganter. Wenn du weniger „Statement-Flasche“ und mehr „Feinschmecker-Glas“ willst, wirkt Martell oft stimmiger.
- Gegenüber Rémy Martin: Rémy setzt stark auf Fine Champagne Cognac und spielt preislich meist in ähnlichen Ligen. Viele Taster sehen Martell VSOP und Cordon Bleu als minimal weicher und fruchtiger, während Rémy mancherorts eine Spur würziger auftritt. Am Ende ist das Geschmackssache – aber Martell punktet mit seinem sehr zugänglichen Profil.
- Gegenüber Courvoisier: Courvoisier ist für einige der „Cocktail-Cognac“, während Martell – vor allem in VSOP und Cordon Bleu – eher als Sipping-Variante wahrgenommen wird. Willst du einen Allrounder, der pur und im Drink glänzt, ist Martell VSOP ein spannender Mittelweg.
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis wird Martell von vielen Enthusiasten besonders beim VSOP stark eingeordnet: genug Tiefe, gute Marke, vernünftiger Preis. Cordon Bleu rutscht klar in die Premium-Liga – aber hier zahlst du spürbar für eine Ikone, die geschmacklich liefert und beim Öffnen der Flasche sofort das Niveau des Abends anhebt.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Wenn du bis hierhin gelesen hast, ahnst du es bereits: Martell Cognac ist kein Produkt für „mal schnell was zum Mischen“. Es ist eine Einladung, Tempo rauszunehmen und Momente bewusst zu erleben.
Du bekommst mit Martell:
- eine der ältesten Cognac-Marken der Welt – mit einer Geschichte, die du weitererzählen kannst,
- ein Geschmacksprofil, das weich, elegant und einsteigerfreundlich ist, ohne langweilig zu werden,
- eine Bandbreite vom mixbaren VS über den alltagstauglichen VSOP bis zum ikonischen Cordon Bleu für große Abende,
- die Sicherheit eines globalen Hauses wie Pernod Ricard, das für gleichbleibende Qualität steht,
- und vor allem: das Gefühl, deinen Abend bewusst auf ein anderes Level zu heben.
Ob du dir mit Martell VSOP den Feierabend veredelst, mit Cordon Bleu einen Meilenstein im Leben feierst oder mit Martell VS neue Cocktails ausprobierst – du merkst bei jedem Schluck, dass hier jemand seit drei Jahrhunderten an einem einzigen Ziel arbeitet: Cognac so zu machen, dass aus einem Glas ein Moment wird.
Also: Willst du das nächste Mal wirklich wieder „irgendwas Braunes“ schenken – oder gönnst du dir den Unterschied, den man schon beim ersten Schluck merkt?


