MacBook Pro: Radikales Redesign mit M6-Chip und OLED erwartet
10.01.2026 - 14:32:12Apple plant zum 20. Jubiläum des MacBook Pro den größten Umbruch seit Jahren – mit dünnerem Gehäuse, neuem M6-Chip und erstmals einem OLED-Display. Sogar ein Touchscreen soll kommen.
Genau heute vor zwanzig Jahren stellte Steve Jobs das erste MacBook Pro vor und läutete eine Ära ein. Jetzt, zum Jubiläum, steht der Klassiker vor seiner radikalsten Neuerfindung. Branchenbeobachter erwarten für Ende 2026 ein komplett neu gestaltetes Modell. Es soll nicht nur den nächsten M6-Chip und ein erstes OLED-Display bringen, sondern womöglich auch einen Touchscreen – ein Tabubruch für Apple.
Das Herzstück des Redesigns wird der neue M6-Prozessor. Er soll als erster Apple-Chip den fortschrittlichen 2-Nanometer-Fertigungsprozess von TSMC nutzen. Das verspricht einen Effizienzsprung von 15 bis 20 Prozent gegenüber den aktuellen 3-nm-Chips. Die verbesserte Leistung pro Watt ermöglicht es Apple, das Gehäuse deutlich dünner und leichter zu gestalten – eine Trendwende nach den eher klobigen Modellen der letzten Jahre.
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Der zweite große Sprung betrifft das Display. Nach dem iPad Pro soll nun auch das MacBook Pro auf OLED-Technologie umstellen. Die sogenannte „Tandem-OLED“-Architektur ermöglicht tiefere Schwarztöne, höhere Kontraste und einen geringeren Energieverbrauch als die bisherigen Mini-LED-Bildschirme.
Der Touchscreen-Tabubruch
Die spektakulärste Neuerung wäre jedoch ein Touchscreen. Jahrelang lehnte Apple berührungsempfindliche Laptop-Displays mit Verweis auf ergonomische Probleme kategorisch ab. Doch nun mehren sich die Hinweise, dass sich diese Haltung gewandelt hat. Branchenkenner wie Ming-Chi Kuo und Mark Gurman berichten von entsprechenden Plänen.
Das MacBook Pro würde damit zu einer Art Hybridgerät: Es behielte Tastatur und Trackpad, ergänzte sie aber um Touch-Eingaben. Das würde die Grenzen zwischen Mac und iPad weiter verwischen und die Ökosysteme enger verzahnen. Für Apple wäre es eine philosophische Kehrtwende von ähnlicher Tragweite wie der Wechsel zu den eigenen Silicon-Chips.
Das Dilemma des „Doppel-Releases“ 2026
Für Käufer könnte das Jahr jedoch verwirrend werden. Apple plans offenbar einen seltenen „Doppel-Release“.
Zunächst sollen bereits im ersten Quartal 2026 neue MacBook Pros mit M5-Chip erscheinen. Dabei handelt es sich wohl um iterative Updates im bestehenden Gehäuse – reine Leistungssteigerungen ohne optische Neuerungen.
Die wahre Jubiläumsedition mit M6-Chip, OLED und neuem Design wird dagegen erst für das vierte Quartal 2026 erwartet. Das stellt Frühkäufer vor ein Problem: Wer im Frühjahr zum M5-Modell greift, könnte schon wenige Monate später ein technisch und optisch überholtes Gerät besitzen. Ein ähnlicher Zyklus sorgte bereits 2023 für Frust, als M2- und M3-Modelle im Abstand von nur zehn Monaten erschienen.
Strategischer Schachzug in einem stagnierenden Markt
Das Timing ist kein Zufall. Der Laptop-Markt wächst kaum noch, viele Nutzer halten an ihren leistungsstarken M1- und M2-Geräten fest. Ein reines M5-Upgrade würde kaum einen Kaufrausch auslösen.
Mit der geballten Ladung aus neuem Design, OLED-Display, Touch-Option und 2-nm-Chip zielt Apple gezielt auf die große Nutzerbasis, die seit dem letzten großen Redesign 2021 nicht mehr upgegradet hat. Gleichzeitig will Apple mit dem Technologiesprung den Leistungsvorsprung gegenüber aufstrebenden ARM-Konkurrenten aus dem Windows-Lager vergrößern.
Die Branche blickt nun gespannt auf die Frühjahrsankündigungen von Apple. Die M5-Modelle werden den Fahrplan für die erste Jahreshälfte bestätigen. Die eigentliche Aufregung gilt jedoch dem, was danach kommt. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wird Apple Ende 2026 nicht nur einen neuen Laptop vorstellen, sondern neu definieren, was ein MacBook Pro überhaupt ist.
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