LU7-Akupressur, Traditionelle

LU7-Akupressur: Traditionelle Hilfe bei aktueller Erkältungswelle

30.01.2026 - 12:42:12

Die Atemwegssaison hält Deutschland weiter in Atem. Während das Robert Koch-Institut eine stabile, aber anhaltende Infektionswelle mit Influenza A und steigenden RSV-Zahlen meldet, suchen viele Betroffene nach ergänzenden Methoden zur Linderung ihrer Symptome. Eine vielversprechende Technik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Stimulation des Akupressurpunkts Lieque (LU7) – bekannt für seine Wirkung auf Lunge und Kopf.

Der aktuelle Wochenbericht des RKI für die 4. Kalenderwoche 2026 zeichnet ein klares Bild: Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen ist weiter gestiegen, verharrt aber auf „moderatem Niveau“. Die virale Landschaft verschiebt sich dabei deutlich. Influenza A (H3N2) dominiert mit etwa 59 Prozent der nachgewiesenen Viren. Parallel dazu hat die RSV-Welle Fahrt aufgenommen, die seit Anfang Januar vor allem jüngere Bevölkerungsgruppen betrifft. SARS-CoV-2 spielt mit nur rund einem Prozent der Proben dagegen kaum noch eine Rolle.

Millionen Menschen kämpfen mit den typischen Symptomen dieses Virenmixes: Husten, steifer Nacken und Kopfschmerzen. Kein Wunder also, dass das Interesse an Selbsthilfetechniken wächst, die neben schulmedizinischer Behandlung Linderung versprechen.

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Lieque (LU7): Der „Blitzpunkt“ für Lunge und Kopf

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt Lieque als einer der wirksamsten Punkte für die Gesundheit der Atemwege. Sein Name, der mit „Gebrochene Folge“ oder „Blitz“ übersetzt wird, verweist auf das elektrisierende Gefühl, das bei korrekter Stimulation auftreten kann.

Therapeutisch wird LU7 eine dreifache Wirkung zugeschrieben, die perfekt zum aktuellen Symptomprofil passt:
* Ableitung von „Wind-Kälte“: Er soll helfen, die Erreger der frühen Infektionsphase mit Frösteln und Gliederschmerzen auszuleiten.
* Beruhigung der Lunge: Er soll den Energiefluss der Lunge wieder ins Gleichgewicht bringen und so Husten sowie Kurzatmigkeit lindern.
* Kopf- und Nackenentlastung: Als sogenannter „Befehlspunkt“ wird er speziell bei einseitigen Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit eingesetzt – beides häufige Begleiter der aktuellen Grippewelle.

So finden und stimulieren Sie den Akupressurpunkt

Die korrekte Lokalisation ist entscheidend für die Wirkung. Experten empfehlen diese Schritte für eine sichere Selbstakupressur:

1. Den Punkt finden („Tigermaul-Methode“):
* Verschränken Sie die Hände, sodass sich die Schwimmhäute zwischen Daumen und Zeigefinger (das „Tigermaul“) berühren.
* Legen Sie Ihren Zeigefinger an die Kante des anderen Handgelenks.
* Lieque befindet sich in einer kleine Vertiefung direkt unter der Zeigefingerspitze, auf der Daumenseite des Speichenknochens.

2. Die richtige Stimulation:
* Drücken Sie mit der Daumen- oder Zeigefingerspitze fest, aber behutsam zu.
* Massieren Sie mit kleinen Kreisbewegungen oder üben Sie rhythmischen Druck für ein bis zwei Minuten aus.
* Das Gefühl: Ein leichtes Ziehen oder ein „Kribbeln“, das in Richtung Daumen ausstrahlt, gilt als Zeichen des wirksamen Reizes.
* Wiederholen Sie die Prozedur am anderen Arm.

Hinweis: Die Methode gilt als allgemein sicher. Schwangere sollten dennoch vor der Anwendung spezifischer Punkte Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

Wissenschaftliche Einordnung: Komplementär, nicht alternativ

Auch wenn Akupressur auf jahrtausendealten Traditionen beruht, wird ihre Wirksamkeit wissenschaftlich untersucht. Aktuelle Übersichtsarbeiten aus dem Jahr 2025 diskutieren das Potenzial von Akupunktur und Akupressur als begleitende Therapie bei Atemwegserkrankungen. Studien deuten darauf hin, dass diese Techniken die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Atemproblemen verbessern können.

Mediziner betonen jedoch: Es handelt sich um eine ergänzende Methode. Angesichts der dominanten und für Ältere oft schwereren Influenza A(H3N2) müssen Risikogruppen ihre Symptome genau beobachten und im Zweifel ärztlichen Rat suchen.

Proaktiver Ansatz für die kommenden Wochen

Das RKI rechnet damit, dass die Atemwegssaison noch bis Februar andauern wird. Die Integration von Selbstfürsorge-Methoden wie der LU7-Akupressur – neben den klassischen Empfehlungen zu Ruhe, Flüssigkeitszufuhr und Impfung – bietet einen proaktiven Ansatz. In den kommenden Wochen, in denen die RSV-Welle voraussichtlich noch an Dynamik gewinnt, bleibt die Stärkung der Atemwegsgesundheit eine Priorität für viele Haushalte.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Bei anhaltenden oder schweren Symptomen konsultieren Sie immer einen Arzt.

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