Longgong Port startet autonome Lkw-Flotte am Kaiserkanal
14.01.2026 - 10:15:12Jining setzt mit fahrerlosen Transportern auf dem historischen Wasserweg neue Maßstäbe für die globale Binnenschifffahrt. Die vollautomatisierte Abfertigung soll den 2500 Jahre alten Kaiserkanal zu einer smarten Logistikader machen und zeigt Chinas Tech-Strategie in Aktion.
Seit dem 13. Januar rollen 16 autonome Lkw im Longgong Port (Drachenbogen-Hafen) in der Provinz Shandong. Die Fahrzeuge übernehmen dort den Container-Transport zwischen Kai und Lagerfläche – eine Aufgabe, für die bisher etwa 60 Fahrer in drei Schichten nötig waren. Heute steuern nur noch drei Operatoren in einer Leitwarte die gesamte Flotte per Fernüberwachung.
Revolution am „Goldenen Wasserweg“
Der Einsatz ist Kern eines milliardenschweren Modernisierungsprogramms für den Beijing-Hangzhou-Großkanal. Die 1700 Kilometer lange künstliche Wasserstraße, einst Lebensader des Reiches, soll zum High-Tech-Korridor werden. „Das ist ein Proof-of-Concept für den gesamten Kanal“, erklärt ein Branchenanalyst. Gelingt die Automatisierung hier, könnte sie auf andere Häfen übertragen werden – und Milliarden an Logistikkosten sparen.
Die fahrerlosen Trucks navigieren mit 5G und dem chinesischen Beidou-Satellitensystem auf Zentimeter genau durch das enge Hafengelände. Sie arbeiten Hand in Hand mit automatischen Portalkränen. So entsteht ein nahtloser Workflow vom Schiff bis zum Lagerplatz. Die Effizienzgewinne sind enorm: Die Umschlagkapazität des Hafens stieg deutlich, der Gesamtfrachtumschlag der Region Jining überschritt 2025 die Marke von 100 Millionen Tonnen.
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Grüne Logistik und digitale Steuerung
Die autonome Flotte ist Teil einer umfassenderer „Grün und Smart“-Initiative, die Anfang 2026 startete. Ein digitales „Smart Brain“ mit Künstlicher Intelligenz optimiert in Echtzeit Fahrpläne und Routen. Parallel setzt die Region auf elektrische Binnenschiffe, die in lokalen Werften mit Industrierobotern gebaut werden.
Die Umweltbilanz ist ein Hauptargument für die Behörden. Durch die Verlagerung von Fracht von der Straße auf den modernisierten Kanal und den Einsatz elektrischer, autonomer Geräte sollen die Emissionen im Nord-Süd-Transport spürbar sinken. Für die globale Logistikbranche ist ein anderer Aspekt mindestens so relevant: Die Technologie löst ein strukturelles Problem – den chronischen Mangel an Lkw-Fahrern.
Blaupause für die Zukunft der Binnenschifffahrt
Der erfolgreiche Start in Jining hat internationale Logistikexperten aufmerksam gemacht. Das Modell soll nun auf andere Binnenhäfen übertragen werden. Mit der neu eingerichteten Containerroute „Jining-Wanzhou“ ist der Kaiserkanal direkt mit dem Jangtse verbunden. Standardisierte autonome Abfertigung könnte so den Handel zwischen den Provinzen beschleunigen und Kosten senken.
Langfristig könnte sich Jining zu einem Logistik-Drehkreuz im Norden entwickeln – eine Art Binnenhafen für die Küsten-Metropole Qingdao. Der alte Kaiserkanal beweist: Er ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern wird zum dynamischen Teil von Chinas Verkehrsinfrastruktur der Zukunft.
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