Lithium: Vom Psychopharmakon zum Gehirnschützer?
20.01.2026 - 23:02:12Lithium könnte ein essenzielles Spurenelement für unser Gehirn sein. Neue Forschungen deuten darauf hin, dass bereits Mikrodosen aus Nahrung und Wasser eine neuroprotektive Wirkung entfalten. Das löst eine Debatte über die Rolle des Leichtmetalls in unserer täglichen Ernährung aus.
Vom Hochdosis-Medikament zum Mikronährstoff
Seit über 50 Jahren behandeln Psychiater schwere Depressionen und bipolare Störungen mit hochdosierten Lithiumsalzen. Die aktuelle Diskussion dreht sich jedoch um etwas völlig anderes: die natürliche Aufnahme winziger Mengen über die Umwelt.
Experten streiten noch, ob Lithium für den Menschen offiziell als lebensnotwendig gilt. Bei Tieren ist dieser Status in einigen Studien bereits belegt – ein Mangel führt dort zu geringerem Geburtsgewicht und kürzerer Lebenserwartung. Beim Menschen deuten Forschungen auf einen Zusammenhang zwischen chronisch niedriger Lithiumaufnahme und psychosozialen Störungen hin.
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So schützt Lithium möglicherweise unsere Nervenzellen
Die potenziellen Effekte niedriger Dosen beruhen auf komplexen molekularen Mechanismen. Eine Schlüsselrolle spielt die Hemmung des Enzyms GSK-3β, das an Entzündungen und zellulärem Stress beteiligt ist.
- Lithium könnte die Produktion von BDNF anregen – einem Protein, das als “Gehirndünger” für Wachstum und Schutz von Neuronen gilt.
- Es scheint die Balance wichtiger Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin zu beeinflussen.
- Studien legen nahe, dass es sogar die Bildung neuer Gehirnzellen fördert.
Die Lithium-Quelle liegt im Wasser
Unseren natürlichen Bedarf decken wir vor allem über Trinkwasser und bestimmte Lebensmittel. Das Metall wird aus Gestein ausgewaschen und gelangt so ins Grundwasser. Die Konzentration variiert daher regional stark.
Epidemiologische Studien zeigen ein klares Muster: In Regionen mit höheren Lithiumwerten im Leitungswasser sind die Suizidraten tendenziell niedriger. Auch Krankenhauseinweisungen wegen psychischer Probleme kommen dort seltener vor.
Neben Wasser tragen diese Lebensmittel zur Versorgung bei:
* Getreideprodukte und Kartoffeln
* Nüsse, Eier, Fleisch und Fisch
Zwischen Hype und harter Evidenz
Das Interesse an Mikrodosen Lithium passt in denTrend von Neuro-Nutrition und Biohacking. Hier werden oft Präparate wie Lithium-Orotat diskutiert. In der EU ist der Verkauf als Nahrungsergänzungsmittel jedoch verboten – es bleibt ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel.
Wissenschaftler mahnen zur Vorsicht. Viele positive Effekte, besonders zur Demenz-Prävention, stammen aus Beobachtungsstudien. Eine 2025 in Nature veröffentlichte Studie legte nahe, dass ein Lithiummangel im Gehirn eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer spielen könnte.
Doch ist das wirklich Ursache und Wirkung? Experten fordern groß angelegte klinische Studien, um die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit endgültig zu belegen. Die entscheidende Frage bleibt: Handelt es sich um eine echte Kausalität oder nur um eine Korrelation?
Ein Spurenelement mit Zukunft
Die Forschung steht an einem spannenden Punkt. Kommende Studien müssen optimale Dosierungen für die Prävention finden und die biologischen Mechanismen weiter entschlüsseln. Angesichts einer alternden Gesellschaft wäre ein wirksames Mittel gegen neurodegenerative Erkrankungen von enormer Bedeutung.
Bis dahin gilt: Eine ausgewogene Ernährung mit lithiumreichen Lebensmitteln ist ein solider Grundstein für die kognitive Gesundheit. Die Debatte, ob wir unser Trinkwasser mit Lithium anreichern sollten, wird uns noch lange beschäftigen.
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