Linux Mint 22.3 'Zena' bringt neues Design und mehr Kontrolle
14.01.2026 - 08:23:12Die beliebte Linux-Distribution präsentiert ihre finale Version der Serie 22 mit einem überarbeiteten Desktop, neuen Systemwerkzeugen und besserer Hardware-Unterstützung. Das Ziel: mehr Produktivität und eine intuitivere Bedienung für Anwender.
Linux Mint 22.3 ‘Zena’ ist ab sofort verfügbar. Als dritte und letzte Aktualisierung der auf Ubuntu 24.04.3 LTS basierenden Serie garantiert das System Sicherheitsupdates bis 2029. Nutzer der Vorgängerversionen können direkt upgraden.
Cinnamon 6.6: Modernisiertes Menü im Fokus
Der auffälligste Wandel betrifft das Anwendungsmenü der Cinnamon-Desktop-Umgebung in Version 6.6. Es präsentiert sich mit einer neuen Sidebar für Avatar, Orte und Favoriten. Das soll die Navigation beschleunigen.
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„Die Flexibilität steht im Vordergrund“, so das Entwicklerteam. Nutzer können das Layout anpassen, die Suchleiste verschieben oder Elemente ausblenden. Selbst eine minimalistisch reduzierte Sidebar ist möglich. Neue, einheitliche Symbole runden das frische Erscheinungsbild ab.
Neue System-Tools für Transparenz
Zwei neue Programme sollen Anwendern mehr Einblick und Kontrolle geben. Das Systeminformations-Tool bündelt Hardware-Details und Systemberichte in einer grafischen Oberfläche. Lästiges Terminal-Kommando-Gefrickel für CPU-, GPU- oder USB-Infos entfällt damit.
Das Systemverwaltungs-Tool startet als zentrale Anlaufstelle für Boot-Menü-Einstellungen. Künftig sollen hier weitere administrative Optionen hinzukommen. Beide Tools unterstreichen Mint’s Philosophie, komplexe Vorgänge zugänglich zu machen.
XApps: Feinschliff für die eigenen Programme
Auch die hauseigenen XApps profitieren von ‘Zena’. Die Backup-Lösung Timeshift erlaubt nun das Pausieren von Snapshots. Der Dateimanager Nemo kann Operationen unterbrechen und sucht mit regulären Ausdrücken.
Kleinere, aber feine Verbesserungen gibt es überall: Warpinator für den Dateitausch unterstützt jetzt IPv6, der IPTV-Player Hypnotix versteckt den Mauszeiger im Vollbild. Selbst der Update-Manager wird kommunikativer und zeigt im Tray an, wann ein Neustart fällig ist.
Unter der Haube: Frischer Kernel für neue Hardware
Die Basis bildet der Linux-Kernel 6.14. Dieser Sprung bringt verbesserte Unterstützung für moderne Hardware – ein großer Vorteil für Besitzer aktueller AMD-Prozessoren. Performance und Reaktionsfähigkeit des gesamten Systems können profitieren.
Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Der Kernel 6.14 hat bekannte Probleme mit VirtualBox und älteren NVIDIA-Grafikkarten (Treiber 470). Betroffenen Nutzern empfiehlt das Mint-Team einen alternativen Installationsweg.
Ein Update der Reife und Verlässlichkeit
‘Zena’ ist ein typisches Mint-Update: Es setzt auf Feinschliff und Stabilität statt auf revolutionäre Neuerungen. Dieser Ansatz festigt den Ruf der Distribution als zuverlässiges Arbeitspferd für den Desktop.
Als finale Version der Serie 22 markiert ‘Zena’ einen ausgereiften Zustand. Der Blick geht bereits nach vorn: Linux Mint 23 wird voraussichtlich auf Ubuntu 26.04 LTS basieren. Die Entwicklung könnte im Frühjahr starten. Bis dahin bietet ‘Zena’ eine solide und produktive Basis.
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