Lichtenberg startet Bieterverfahren für begehrtes Baugrundstück
19.01.2026 - 06:31:12In Lichtenberg bei Linz beginnt diese Woche der Verkauf eines exklusiven Baugrundstücks per Bieterverfahren. Die Gemeinde im Linzer Speckgürtel nutzt diese Methode, um den marktgerechten Preis für die 785 Quadratmeter große Parzelle zu ermitteln. Das Mindestgebot liegt bei 300.000 Euro.
Das Verfahren spiegelt die extreme Nachfrage nach Bauland in einer der beliebtesten Wohnlagen Oberösterreichs wider. Für Hausbauer und Investoren ist es eine seltene Chance – doch der Wettbewerb wird hart.
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Attraktive Lage treibt die Preise
Die Parzelle liegt in einer ruhigen Wohnlage nahe Linz-Urfahr. Diese Position macht das Grundstück besonders für Pendler und Familien interessant, die Natur und Stadtnähe kombinieren wollen. Lichtenberg punktet mit hoher Lebensqualität, guter Infrastruktur und liegt oft über der Nebelgrenze.
Die aktuelle Marktlage unterstreicht den Premium-Charakter der Gemeinde:
* Grundstücke kosten durchschnittlich 480 Euro pro Quadratmeter.
* Für Häuser werden 3.900 bis 4.800 Euro pro Quadratmeter verlangt.
* Bei Eigentumswohnungen liegen die Preise sogar über 5.000 Euro.
Bieterverfahren als Symptom des Verkäufermarkts
Warum setzt Lichtenberg auf ein Bieterverfahren statt einen Festpreis? Die Antwort ist einfach: Die Nachfrage übertrifft das Angebot bei Weitem. Freie Bauflächen im Linzer Umland sind zur Rarität geworden.
Das Verfahren soll einen transparenten und marktgerechten Preis ermitteln. Für potenzielle Käufer bedeutet das jedoch mehr Unsicherheit. Sie müssen ihre finanzielle Schmerzgrenze genau kennen und sich auf einen intensiven Wettbewerb einstellen.
Nachverdichtung als Zukunftstrend
Neue Einfamilienhaus-Grundstücke werden in Lichtenberg kaum noch ausgewiesen. Stattdessen setzt die Gemeinde auf Nachverdichtung. Aktuelle Bauprojekte wie in der Pöstlingbergstraße konzentrieren sich auf exklusive Eigentumswohnungen.
Branchenbeobachter rechnen nicht mit einer Entspannung. Die Attraktivität der Region als Wohnort im Grünen mit optimaler Anbindung an Linz bleibt ungebrochen. Für die letzten verfügbaren Baulandreserven – wie das aktuelle Grundstück – dürften die Preise daher weiter klettern.


