LibreOffice, Gratis-Office-Suite

LibreOffice 26.2: Gratis-Office-Suite setzt auf Geschwindigkeit und Kompatibilität

05.02.2026 - 15:01:12

Das neue Update der kostenlosen Office-Suite setzt auf Geschwindigkeit, reibungslosen Dateiaustausch und eine modernisierte Benutzeroberfläche. Der Support läuft bis Ende 2026.

Die kostenlose Office-Alternative LibreOffice legt mit Version 26.2 einen deutlichen Schwerpunkt auf Performance und nahtlosen Austausch mit Microsoft-Formaten. Das Update, das ab sofort verfügbar ist, soll die Suite schneller, zuverlässiger und einfacher in der täglichen Nutzung machen – ein klarer Schachzug gegen Abo-Modelle wie Microsoft 365.

Überarbeitetes Design für mehr Bedienkomfort

Im Fokus steht eine gründlich überarbeitete Benutzeroberfläche. Sie wirkt aufgeräumter und konsistenter. Nutzer können jetzt etwa in Dialogfenstern zwischen horizontalen und vertikalen Tabs wählen. Praktisch: Hyperlinks lassen sich direkt aus dem Kontextmenü einfügen, und Dialoge können per Screenshot in die Zwischenablage kopiert werden. Die Änderungen zielen auf einen flüssigeren Arbeitsablauf ab. Auch die Schriftarten-Verwaltung wurde verbessert, um unerwünschte automatische Ersetzungen zu vermeiden.

Große Fortschritte bei der Microsoft-Kompatibilität

Für viele Nutzer ist die reibungslose Zusammenarbeit mit Microsoft-Office-Dateien entscheidend. Hier macht LibreOffice 26.2 erhebliche Fortschritte. Die Tabellenkalkulation Calc unterstützt nun das BIFF12-Format der Zwischenablage. Das erlaubt das problemlose Einfügen großer Datenmengen aus modernen Excel-Versionen. Standardmäßig speichert Calc zudem im Format „Excel 2010–365“, was den Austausch vereinfacht. In der Textverarbeitung Writer wurde die Änderungsnachverfolgung intelligenter gestaltet, um Formatierungsprobleme zu reduzieren.

Leistungsschub und neue Funktionen

Unter der Haube sorgt das Update für einen spürbaren Performance-Schub. Das Öffnen, Bearbeiten und Speichern großer oder komplexer Dokumente soll deutlich schneller vonstattengehen. Als neue Funktion kann die Suite nun Markdown-Dateien (.md) importieren und exportieren – ein willkommenes Feature für Web-Autoren und Entwickler.

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Ein technischer Meilenstein betrifft die Datenbank Base: Sie ist jetzt „echt mehrbenutzerfähig“. Mehrere Nutzer können gleichzeitig an einer Datenbank arbeiten, ohne sich durch Dateisperren behindern zu lassen. Weitere Verbesserungen gibt es bei der SVG-Grafikdarstellung und der Google Drive-Anbindung. Für Linux-Nutzer setzt die Version auf eine modernere CPU-Architektur (x86-64-v2).

Strategie: Nutzerfreiheit statt Abo-Zwang

Die Veröffentlichung unterstreicht die Strategie der Document Foundation: Sie setzt auf praktische Verbesserungen und offene Standards statt auf trendgetriebene KI-Features oder Cloud-Abos. Der Verzicht auf das „Community“-Label im Produktnamen signalisiert, dass LibreOffice als einheitliche, professionelle Lösung für alle Nutzer – vom Privatanwender bis zum Unternehmen – positioniert wird. Die Software bleibt ein freies, gemeinschaftlich entwickeltes Gut.

Support bis Ende 2026 geplant

Für Planungssicherheit sorgt ein klares Support-Fenster: Version 26.2 erhält sieben Wartungsupdates und wird bis zum 30. November 2026 unterstützt. Das erste Bugfix-Release (26.2.1) ist bereits für Ende Februar 2026 angekündigt. Für Unternehmenseinsätze empfiehlt die Stiftung oft, auf die ersten Punkt-Releases zu warten. Die Roadmap verspricht weitere kontinuierliche Verbesserungen an Bedienung, Leistung und Kompatibilität.

@ boerse-global.de