Lernentwicklungsgespräche 2026: KI-Assistenten und neue Methoden
05.02.2026 - 14:31:11Lernentwicklungsgespräche haben in deutschen Schulen die Halbjahreszeugnisse ergänzt. Die aktuelle Gesprächsrunde im Februar 2026 wird von zwei Trends geprägt: einer neuen Gesprächsmethode und dem Einzug Künstlicher Intelligenz. Das verändert die Dynamik zwischen Lehrern und Schülern grundlegend.
Vom Feedback zum „Feedforward“
Statt auf vergangene Fehler blicken die Gespräche nun verstärkt auf die Zukunft. Diese Methode namens „Feedforward“ ersetzt zunehmend die alte „Sandwich“-Taktik aus Lob, Kritik und Lob. Der Ansatz soll die Abwehrhaltung der Schüler reduzieren.
„Wohin gehe ich?“, „Wie komme ich voran?“ und „Was ist der nächste Schritt?“ – diese drei Fragen strukturieren moderne Lernentwicklungsgespräche. Sie lenken den Fokus weg von der reinen Note und hin zur Kompetenzentwicklung.
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KI als datengestützter Gesprächsassistent
Lehrkräfte nutzen für die Vorbereitung zunehmend KI-gestützte Analysen. Moderne Lernplattformen aggregieren Daten aus dem gesamten Halbjahr – von Forenbeiträgen bis zu Testergebnissen. Die Software erkennt Muster, die im Schulalltag oft untergehen.
Das entlastet die Pädagogen erheblich. Statt Notenlisten zu wälzen, erhalten sie visualisierte Kompetenzprofile. Im Gespräch bleibt so mehr Raum für die menschliche Komponente: die empathische Begleitung. Kritiker mahnen jedoch, dass die Entscheidungshoheit stets bei der Lehrkraft bleiben muss.
Schüler führen mit 50 Prozent Redeanteil Regie
Ein weiterer Trend ist die stark gestiegene Beteiligung der Lernenden. Moderne Konzepte sehen vor, dass die Schüler mindestens die Hälfte der Gesprächszeit bestreiten. Digitale Selbsteinschätzungsbögen bilden die Grundlage.
Der Abgleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung wird zum Kern des Dialogs. Experten betonen, dass diese aktive Einbindung die Verantwortungsübernahme fördert. Gemeinsam formulierte SMART-Ziele werden oft direkt in digitalen Trackern festgehalten.
Parallelen zur modernen Arbeitswelt
Die Entwicklung in den Schulen spiegelt gesellschaftliche Trends wider. Personalverantwortliche beobachten sie genau, denn die trainierten Future Skills wie Selbstreflexion sind deckungsgleich mit den Anforderungen der New Work.
Ähnlich wie agile Unternehmen bewegen sich Schulen von punktueller Bewertung hin zu kontinuierlicher Prozessbegleitung. Eine kritische Frage bleibt die Zeit: Im aktuellen Lehrkräftemangel ist die Ressource für qualitative Gespräche knapp. Die Hoffnung liegt auf weiterer Automatisierung administrativer Aufgaben.
Wird die Ziffernnote überflüssig?
Die Bedeutung der klassischen Schulnote schwindet weiter. In vielen Bundesländern ersetzen Kompetenzraster und verbale Beurteilungen die Zensuren bis weit in die Sekundarstufe.
Experten erwarten eine stärkere Verschmelzung von Lernprozess und Feedback. Echtzeit-Feedback durch Software könnte die halbjährlichen Gespräche entlasten. Diese würden sich dann noch stärker zum reinen Coaching-Termin entwickeln – ganz im Zeichen der persönlichen Weiterentwicklung.
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