LEGO Serious Play: Mit Bausteinen zum Team-Erfolg 2026
21.01.2026 - 03:13:12Unternehmen setzen verstärkt auf haptische Methoden für ihre Jahresplanung. Statt abstrakter PowerPoint-Folien bauen Teams ihre Ziele für 2026 jetzt buchstäblich – mit LEGO Serious Play. Die Methode soll komplexe Strategien greifbar machen und jedes Teammitglied einbinden.
Vom Spielzeug zum Strategie-Werkzeug
Hinter den bunten Stecken steckt ein ernsthafter Ansatz: LEGO Serious Play (LSP) ist ein moderierter Workshop-Prozess, der in den 1990ern für die interne Strategieentwicklung bei LEGO entstand. Ein zertifizierter Moderator stellt gezielte Fragen zu Zielen oder Problemen. Die Teilnehmer antworten, indem sie ihre Gedanken als dreidimensionale LEGO-Modelle bauen und diese anschließend erklären.
Der Kerngedanke: „Denken mit den Händen“ soll tieferliegende Einsichten freisetzen, die in reinen Diskussionsrunden oft verloren gehen. Die Methode basiert auf dem Konzept des Konstruktionismus – durch das Bauen und Visualisieren werden abstrakte Ideen konkret.
100% Beteiligung statt Meeting-Monologe
Der größte Vorteil gegenüber klassischen Meetings ist die aktive Einbindung aller. Während traditionell oft nur etwa 20% der Anwesenden sprechen, stellt LSP sicher, dass jede Stimme gehört wird. Jeder baut, jeder erklärt. Das schafft eine vollständig partizipative Umgebung.
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Für die Jahreszielsetzung bedeutet das: Teams erschaffen gemeinsam eine visuelle „Landkarte“ ihrer Ambitionen. Die Diskussion konzentriert sich auf die Modelle, nicht auf die Personen. Das ermöglicht einen offeneren Austausch, auch zu kontroversen Themen, und führt zu einem stärkeren gemeinsamen Commitment.
Warum Bauen besser einprägt als Zuhören
Der haptische Aspekt macht den Unterschied. Die Verbindung zwischen Händen und Gehirn aktiviert tiefgründigere Denkprozesse und verbessert die Verankerung im Gedächtnis. Komplexe Geschäftsbegriffe wie „Synergie“ oder „Transformation“ werden durch LEGO-Metaphern für alle verständlich.
- Greifbare Ergebnisse: Ein gebautes Modell bleibt besser im Gedächtnis als eine Punkteliste.
- Verborgenes Wissen: Der Prozess deckt unausgesprochene Annahmen im Team auf.
- Gemeinsame Vision: Das physische Modell dient als ständige Erinnerung an die vereinbarten Ziele.
Perfekt für agile und hierarchiearme Teams
LSP passt ideal in den Trend zu mehr Agilität und Mitarbeiterengagement. Die Methode bricht Hierarchien auf – die Idee im Modell zählt, nicht die Position des Erbauers. Es ist ein Bottom-up-Ansatz, der die kollektive Intelligenz des gesamten Teams nutzt.
Seit der Veröffentlichung unter einer Creative-Commons-Lizenz 2010 hat sich die Methode stark verbreitet. Die Anwendungsbereiche reichen von Strategieentwicklung und Teambuilding bis hin zum Change Management.
Die Zukunft ist hybrid und kombiniert
Für 2026 und darüber hinaus wird LSP als Werkzeug für menschlichere und kreativere Zielprozesse gesehen. Die Methode beschränkt sich nicht auf Präsenzveranstaltungen; es entstehen zunehmend Konzepte für hybride und virtuelle Formate.
Experten rechnen damit, dass die Kombination von haptischen Methoden mit agilen Frameworks wie Objectives and Key Results (OKR) an Bedeutung gewinnt. In einer unsicheren Geschäftswelt bietet eine gemeinsam „gebaute“ Strategie eine solide Basis, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Die hohe Nachfrage spiegelt sich in zahlreichen geplanten Workshops und Weiterbildungen für das laufende Jahr wider.
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