Lachyoga, Gedächtnis

Lachyoga schützt das Gedächtnis vor Stressfolgen

24.01.2026 - 00:43:12

Wissenschaftliche Studien belegen, dass regelmäßiges Lachyoga die Stresshormone senkt und die neuronale Vernetzung im Gehirn verbessert, was Gedächtnis und kognitive Widerstandsfähigkeit stärkt.

Lachyoga kann das Gedächtnis vor den negativen Auswirkungen von chronischem Stress bewahren. Das zeigt eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Methode kombiniert bedingungsloses Lachen mit Atemübungen und spielerischen Elementen.

Entwickelt wurde sie 1995 vom indischen Arzt Dr. Madan Kataria. Sie basiert auf einem simplen Prinzip: Der Körper unterscheidet nicht zwischen echtem und absichtlich herbeigeführtem Lachen. In beiden Fällen werden dieselben positiven physiologischen Prozesse angestoßen.

So wirkt Lachen im Gehirn

Chronischer Stress schädigt über hohe Cortisol-Spiegel besonders den Hippocampus – die zentrale Schaltstelle für Lernen und Gedächtnis. Lachyoga wirkt hier direkt gegen:

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  • Es hemmt die Produktion von Stresshormonen.
  • Es fördert die Ausschüttung von Endorphinen, den körpereigenen Glücks- und Schmerzmitteln.
  • Die vertiefte Yoga-Atmung verbessert die Sauerstoffversorgung des Gehirns.

Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiges Training so sogar den Blutdruck nachhaltig senken kann.

Yoga stärkt die neuronalen Netzwerke

Lachyoga geht über reinen Stressabbau hinaus. Forschungen zeigen, dass Yoga die Vernetzung im Gehirn verbessert. Eine Studie der University of California verglich Yoga mit klassischem Gedächtnistraining.

Das Ergebnis: Yoga stärkte besonders die Verbindungen des Hippocampus zu anderen Hirnarealen, die für die Stressverarbeitung zuständig sind. Es schuf so eine robustere Basis gegen Belastungen. Lachyoga kombiniert diesen Effekt mit den Vorteilen des Lachens und kann so die kognitive Widerstandsfähigkeit erhöhen.

Ein Ansatz auch bei Demenz?

Die Methode erweist sich auch als vielversprechend in der Betreuung von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen. Praxisberichte zeigen:
* Die spielerischen, non-verbalen Übungen sind leicht zugänglich.
* Sie fördern die soziale Interaktion und wirken einem Rückzug entgegen.
* Positive Emotionen werden angeregt, Stress und Angst reduziert.

Forschungen des Neuroimmunologen Lee Berk geben zudem Hinweise, dass Lachen die Produktion körpereigener Immunzellen anregt.

Warum etabliert sich Lachyoga jetzt?

Die Gelotologie, die Wissenschaft vom Lachen, liefert immer mehr Belege für die positiven Effekte. Lachyoga zeichnet sich durch seine hohe Zugänglichkeit aus – es sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen nötig.

Die Kombination aus körperlicher Aktivität, Atmung und sozialer Interaktion wirkt ganzheitlich. Seit 2023 ist Lachyoga in den USA sogar als pflegerische Intervention anerkannt. Experten erwarten, dass solche präventiven Ansätze künftig stärker in Gesundheitsprogramme und Pflegeeinrichtungen integriert werden.

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