Kriegsangst, Widerstandskraft

Kriegsangst: So stärken Sie Ihre psychische Widerstandskraft

20.01.2026 - 21:17:12

Ständige Kriegsnachrichten und globale Krisen verursachen Ängste und Ohnmachtsgefühle. Psychologen empfehlen konkrete Alltagsstrategien und Medienkontrolle, um die psychische Widerstandskraft zu stärken.

Viele Menschen leiden unter Ängsten durch globale Krisen und Kriegsnachrichten. Experten raten zu konkreten Strategien, um die mentale Stabilität zu bewahren.

Warum uns globale Krisen so belasten

Die Angst vor Krieg ist eine reale Reaktion auf eine diffuse Bedrohung. Ständige Nachrichten versetzen viele in permanente Alarmbereitschaft. Das führt zu Gefühlen der Hilflosigkeit und Ohnmacht, weil die Ereignisse außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Psychologen warnen: Diese Dauerbelastung kann Erschöpfung und Schlafstörungen verursachen. Besonders Menschen mit Vorerfahrungen sind gefährdet.

Drei wirksame Strategien für den Alltag

Wie entkommt man der Negativspirale? Experten empfehlen diese alltagstauglichen Schritte:

  • Medienkonsum kontrollieren: Definieren Sie feste Nachrichten-Zeiten und beschränken Sie sich auf wenige seriöse Quellen.
  • Gefühle zulassen: Akzeptieren Sie Ihre Ängste, statt sie zu verdrängen. Gespräche mit Vertrauten durchbrechen die Isolation.
  • Routinen bewahren: Alltagsrituale schaffen ein Gefühl von Normalität und Stabilität.

Vom Opfer zum Handelnden

Der Schlüssel gegen Ohnmacht liegt im eigenen Handlungsspielraum. Auch wenn man einen Krieg nicht beenden kann, hilft Engagement im Kleinen:
* Ehrenamtliche Arbeit
* Spenden für Betroffene
* Unterstützung für Geflüchtete

Solche Handlungen stärken das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Zudem hilft der Fokus auf positive Erlebnisse wie Naturspaziergänge als Ausgleich.

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Wann professionelle Hilfe nötig wird

Langfristig zählt der Aufbau von Resilienz – der psychischen Widerstandskraft. Diese Fähigkeit lässt sich trainieren durch stabile Beziehungen und Achtsamkeitsübungen. Doch wenn die Angst den Alltag dominiert, ist professionelle Hilfe entscheidend. Psychotherapeuten bieten konkrete Unterstützung bei Angststörungen.

Die neue Normalität: Dauerstress durch Medien

Die Zunahme von Zukunftsängsten ist ein beobachtetes Phänomen. Eine schnelle Abfolge globaler Krisen – von Pandemie bis Krieg – hat zu kollektiver Verunsicherung geführt. Die heutige Situation unterscheidet sich von früheren Krisen durch die Allgegenwart digitaler Medien. Die ununterbrochene Konfrontation mit belastenden Inhalten erschwert die psychische Verarbeitung massiv.

Die Fähigkeit, den Medienkonsum zu regulieren und persönliche Resilienz zu stärken, wird zur Schlüsselkompetenz. Gesellschaftlich bleibt die Herausforderung, einen konstruktiven Diskurs über Unsicherheiten zu führen – ohne in Panik zu verfallen.

@ boerse-global.de