Kreatives Training hält das Gehirn jung
11.01.2026 - 15:01:12Musizieren und Tanzen fördern die Denkflexibilität stärker als bisher angenommen. Neue Studien zeigen: Kreative Aktivitäten können das Gehirn um Jahre verjüngen und bieten einen wirksamen Schutz vor geistigem Abbau.
Musikunterricht wirkt wie ein kognitiver Turbo
Selbst im Alter lohnt sich der Einstieg in ein Instrument. Das belegt eine bahnbrechende Studie des University College London. Erwachsene über 60 ohne Vorkenntnisse verbesserten nach nur wenigen Monaten Unterricht ihre kognitive Flexibilität und Verarbeitungsgeschwindigkeit deutlich.
„Das Erlernen eines Instruments aktiviert motorische, auditive und emotionale Hirnareale gleichzeitig“, erklärt Professorin Daisy Fancourt. Diese komplexe Koordination rege die Neuroplastizität massiv an – die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen. Ein entscheidender Befund: Es ist für solche Lerneffekte nie zu spät.
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Das Gehirn von Künstlern ist bis zu sieben Jahre jünger
Eine parallel in Nature Communications veröffentlichte Analyse untermauert diese Erkenntnisse. Forscher fanden heraus, dass langjährige Experten in Musik, Kunst oder Tanz durchschnittlich ein „jüngeres“ Gehirn haben.
Ihre Gehirnaktivitätsmuster entsprachen denen von vier bis sieben Jahre jüngeren Vergleichspersonen. „Diese Aktivitäten bauen eine kognitive Reserve auf“, sagt Dr. Aneta Brzezicka von der SWPS Universität. Ständiges Improvisieren und kreatives Problemlösen macht die neuronalen Netzwerke widerstandsfähiger gegen den Alterungsprozess.
Die optimale Mischung: Kraft und Koordination
Der ideale Schutz fürs Gehirn kombiniert kreative und körperliche Herausforderungen. Neue Analysen, unter anderem der Cleveland Clinic, zeigen: Auch Krafttraining stärkt die kognitive Flexibilität.
Es verbessert die sogenannte inhibitorische Kontrolle – die Fähigkeit, Störreize auszublenden und den Fokus zu wechseln. Daher gelten multimodale Ansätze als Goldstandard:
* Komplexe Bewegungen wie Jonglieren oder Tanz
* Kombination von körperlicher Koordination mit kognitiven Aufgaben
* Aktive Beteiligung statt passiver Konsum
Schluss mit einfachem Gehirnjogging
Die neuen Daten markieren einen Wendepunkt. Sie zeigen, dass echte Neuroplastizität durch Neuheit und Herausforderung entsteht, nicht durch repetitive Übungen in Apps.
Komplexe, kreative Tätigkeiten bieten einen ganzheitlichen Ansatz. Sie verknüpfen kognitive Forderung mit emotionaler Belohnung. Könnte also bald der Tanzkurs auf Rezept verschrieben werden? Die Wissenschaft spricht eine klare Sprache: Für ein junges Gehirn lohnt sich der Mut zur Kreativität.
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