Kreatin, Bodybuilding-Supplement

Kreatin: Vom Bodybuilding-Supplement zum Gehirn-Booster für Frauen

31.01.2026 - 19:03:12

Die Substanz Kreatin könnte als Energiepuffer für das Gehirn fungieren und vor allem Frauen in hormonell anspruchsvollen Lebensphasen kognitiv unterstützen.

Kreatin entwickelt sich zum neuen Hoffnungsträger der Hirnforschung. Die einstige Sportler-Substanz könnte vor allem Frauen in verschiedenen Lebensphasen kognitiv unterstützen.

Mehr als nur Muskelkraft: So versorgt Kreatin das Gehirn

Das Gehirn verbraucht etwa 20 Prozent unserer Energie. Kreatin fungiert hier als zentraler Energiepuffer: Es regeneriert Adenosintriphosphat (ATP), die universelle Energiewährung unserer Zellen, besonders schnell. Bei mentaler Anstrengung, Stress oder Schlafmangel stabilisiert ein gut gefüllter Kreatinspeicher so die neuronale Funktion.

Studien, unter anderem vom Forschungszentrum Jülich, belegen den Effekt: Kreatin kann die kognitive Leistung – besonders Verarbeitungsgeschwindigkeit und Kurzzeitgedächtnis – unter erschwerten Bedingungen wie Schlafentzug verbessern.

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Warum Frauen besonders profitieren könnten

Die Forschung zeigt einen klaren geschlechtsspezifischen Vorteil. Frauen haben von Natur aus oft niedrigere Kreatinspeicher als Männer. Hormonelle Schwankungen während des Zyklus, einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren können diese Speicher weiter beeinflussen.

Genau in diesen Phasen, die häufig mit Stimmungstiefs und mentaler Erschöpfung einhergehen, könnte eine Supplementierung helfen. Sie stabilisiert die zelluläre Energieversorgung und unterstützt so die geistige Belastbarkeit. Während Männer stärker vom Muskelzuwachs profitieren, rücken für Frauen die kognitiven Effekte in den Vordergrund.

Was die aktuelle Studienlage sagt

Die wissenschaftliche Evidenz wächst stetig. Eine in Scientific Reports veröffentlichte Studie fand heraus: Eine Einzeldosis Kreatin verbesserte die Hirnleistung bei Schlafentzug bereits nach wenigen Stunden – die Wirkung hielt bis zu neun Stunden an.

Weitere Meta-Analysen deuten auf positive Effekte für Arbeitsgedächtnis und Verarbeitungsgeschwindigkeit unter Stress hin. Besonders Personen mit niedriger Grundversorgung, wie Vegetarier oder Veganer, scheinen stark zu profitieren. Das Fazit: Kreatin kann geistige Ermüdung reduzieren und die kognitive Leistungsfähigkeit steigern.

Ein Paradigmenwechsel für die Frauengesundheit

Das Image von Kreatin wandelt sich grundlegend. Aus dem Nischen-Supplement für Kraftsportler wird ein potenzieller Breitenwirkstoff für Gesundheit und gesundes Altern. Für Frauen eröffnet das eine neue, leicht zugängliche Option, proaktiv ihre Gehirngesundheit zu fördern.

Experten sehen das Potenzial nicht nur in der Alltagsleistung, sondern auch im präventiven Schutz vor altersbedingten neurodegenerativen Veränderungen. Die Entstigmatisierung des Supplements ist ein entscheidender Schritt, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.

Die offenen Fragen der Forschung

Trotz der vielversprechenden Daten mahnen Wissenschaftler zu weiteren Studien. Im Fokus stehen nun:
* Langzeiteffekte bei Frauen in verschiedenen Lebensphasen, besonders in Perimenopause und Postmenopause.
* Die optimale Dosierung. In Studien werden oft hohe Einzeldosen verwendet, die im Privatgebrauch die Nieren belasten könnten. Künftige Forschung muss klären, ob auch niedrigere, alltagstaugliche Dosen wirksam sind.

Sollten sich diese Fragen positiv klären, könnte Kreatin zu einer etablierten Empfehlung für kognitive Vitalität und gesundes Altern bei Frauen werden.

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