Kraulschwimmen, Gelenke

Kraulschwimmen: So schützt die richtige Technik Ihre Gelenke

17.01.2026 - 20:54:12

Eine saubere Schwimmtechnik mit optimaler Wasserlage und Rotation ist entscheidend, um die gelenkschonenden Vorteile des Kraulens voll auszuschöpfen und Schulter- oder Rückenproblemen vorzubeugen.

Kraulen stärkt Ausdauer und Muskeln, ohne die Gelenke zu belasten – aber nur mit der richtigen Technik. Experten warnen vor typischen Fehlern, die zu Schulter- oder Rückenproblemen führen können. Die Lösung liegt in einer optimierten Biomechanik.

Der große Vorteil des Wassers: Es trägt bis zu 90 Prozent unseres Körpergewichts. Das entlastet Wirbelsäule, Hüften und Knie massiv. Deshalb ist Schwimmen ideal für Menschen mit Gelenkbeschwerden, Übergewicht oder als Ausgleichstraining für Athleten. Anders als beim Laufen gibt es keine harten Stöße auf den Bewegungsapparat.

Doch warum klagen dann so viele Freizeitschwimmer über Schmerzen? Die Antwort liegt oft in der falschen Ausführung. Kraulen und Rückenschwimmen gelten zwar als besonders gelenkfreundlich, setzen aber eine saubere Technik voraus.

Wasserlage und Rotation: Die Basis für effizientes Schwimmen

Alles beginnt mit der optimalen Wasserlage. Der Körper sollte eine gerade Linie bilden und hoch im Wasser liegen. Ein klassischer Fehler: Der Kopf wird zu hoch gehalten. Die Folge? Hüfte und Beine sinken ab. Das bremst nicht nur, sondern führt zu Verspannungen im Nacken und Rücken. Der Blick gehört stattdessen zum Beckenboden.

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Eng damit verbunden ist die Rotation um die Körperlängsachse. Die Bewegung kommt aus der Hüfte, nicht nur aus der Schulter. Diese Ganzkörperdrehung entlastet das Schultergelenk enorm, weil die Kraft aus der starken Rumpfmuskulatur kommt. Zudem fällt das Atmen leichter.

Der Armzug: Kraft kommt aus dem Rücken

Ein häufiger Auslöser für Schulterbeschwerden ist das Überkreuzen der Arme vor dem Kopf. Richtig ist: Die Hand taucht in Verlängerung der Schulter ins Wasser.

Unterwasser ist die “Ellbogen-oben-Haltung” entscheidend. Dabei bleibt der Ellenbogen hoch, während Unterarm und Hand wie ein Paddel das Wasser nach hinten schieben. So übernimmt die große Rückenmuskulatur die Arbeit – und schont die kleineren, anfälligeren Schultermuskeln.

Der Beinschlag dient beim Kraulen vor allem der Stabilisierung. Er sollte locker aus der Hüfte kommen, mit nur leicht gebeugten Knien. Ein steifer, kniedominierter Schlag ist ineffizient und kann die Kniegelenke belasten.

Atmung: Der Schlüssel für einen entspannten Nacken

Die richtige Atmung schont die Halswirbelsäule. Der Kopf dreht sich seitlich im Takt der Körperrotation – er wird nicht angehoben. Viele Schwimmer atmen nur zu einer Seite, was zu muskulären Ungleichgewichten führen kann. Das Training der beidseitigen Atmung fördert Symmetrie und Stabilität.

Zu den typischen Fehlerquellen zählen:
* Ein absinkendes Becken
* Fehlende Körperrotation
* Ein scherenartiger, instabiler Beinschlag

Hilfsmittel wie ein Pull-Buoy für die Beine oder ein Schwimmschnorchel können helfen, sich auf die Korrektur der Armtechnik zu konzentrieren.

Nachhaltiges Training für jedes Alter

Im Vergleich zu Sportarten wie Laufen bietet Schwimmen ein intensives Herz-Kreislauf-Training, ohne die Gelenke zu verschleißen. Es eignet sich für Reha-Patienten, Senioren und Leistungssportler gleichermaßen. Ein korrekt ausgeführter Kraulzug stärkt zudem die Rumpf- und Rückenmuskulatur und kann Haltungsschwächen entgegenwirken.

Moderne, wasserdichte Wearables geben heute Echtzeit-Feedback zu Technik und Symmetrie. Die beste Investition bleibt aber oft eine Stunde bei einem Trainer, der die individuellen Fehler erkennt und korrigiert. Denn die saubere Technik ist der Schlüssel zu einem lebenslangen, verletzungsfreien Training im Wasser.

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