Korneuburg: Vom Pendler-Bezirk zum Boom für Lagerräume
15.01.2026 - 13:43:12Korneuburg entwickelt sich zum Hotspot für flexible Lagerlösungen. Aktuelle Marktdaten zeigen eine massive Nachfrageverschiebung: Während Großlogistik floriert, explodiert das Segment der käuflichen Kleinlager und Hobbyräume.
Der Immobilienmarkt im Bezirk startet dynamisch ins neue Jahr. Branchenbeobachter sehen den “Speckgürtel” nördlich von Wien nun endgültig als eigenständigen Wirtschaftsstandort. Ein neuer Trend dominiert die lokalen Maklergespräche: Der Markt für “Micro-Warehousing” verzeichnet Rekordnachfragen. Treiber sind platzsuchende Städter aus Wien-Nord und lokale Handwerksbetriebe.
Business Park K01: Das Herzstück der Logistik
Das Herzstück der gewerblichen Entwicklung bleibt der Business Park K01 Wien Nord. Mit rund 127.000 Quadratmetern hat sich das Areal an der Schnittstelle von A22 und S1 als zentraler Hub etabliert. Die strategische Lage bietet schnelle Verbindungen nach Tschechien, die Slowakei und Ungarn.
Viele Kleinanleger übersehen, dass steuerliche Abschreibungen die Rendite kleiner Gewerbeflächen deutlich verbessern können. Gerade bei 40–50 m² “Hobbyräumen” wirken sich AfA-Regeln und Sonderabschreibungen oft direkt auf die Kalkulation aus. Der 19‑seitige Gratis‑Leitfaden “Abschreibung von A‑Z” erklärt praxisnah, welche Abschreibungsarten es gibt, wie Sie das Wachstumschancengesetz nutzen und wo sich echte Steuerersparnisse verstecken. Zum kostenlosen Abschreibungs‑Leitfaden
Prominente Ansiedlungen wie die Show-Marke Masters of Dirt untermauern die Erfolgsgeschichte. Die Leerstandsrate in solchen modernen Parks liegt auf einem historischen Tiefstand. Unternehmen schätzen die Kombination aus modernen Büroflächen und direkt angeschlossenen Lagerhallen – ein Konzept, das sich in der Post-Pandemie-Ära durchgesetzt hat.
Der neue Hype: “Hobbyräume” als Eigentum
Parallel zur Großindustrie erreicht ein bemerkenswertes Nischensegment den Mainstream: Der Verkauf von gewerblich gewidmeten Kleinflächen an Privatpersonen und Kleinstunternehmer.
Im Gegensatz zum klassischen Miet-Lager geht der Trend in Korneuburg stark in Richtung Eigentum. Aktuelle Projekte bieten Einheiten als “Neubaulager” oder “Hobbyraum” an. Diese Flächen von 40 bis 50 Quadratmetern werden zu Kaufpreisen um 79.000 Euro gehandelt – für viele Investoren und Eigennutzer attraktiv.
Die Zielgruppe ist vielfältig:
* Privatnutzer: Oldtimer-Besitzer, Bastler oder Sportler, denen in modernen Wohnungen der Platz fehlt.
* Micro-Gewerbe: Start-ups und E-Commerce-Händler, die ihr erstes Warenlager benötigen.
Entwickler reagieren mit spezialisierten Projekten, die barrierefreie Zugänge, Starkstromanschlüsse und hohe Sicherheitsstandards bieten.
Infrastruktur als Rückgrat der Expansion
Die rasante gewerbliche Verdichtung stellt hohe Anforderungen an die lokale Infrastruktur. Die Stadtgemeinde und das Land Niederösterreich reagieren mit umfangreichen Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen.
Projekte zur Verbesserung der Verkehrsadern, wie Sanierungen in der Steibstraße, sind essenziell, um den zunehmenden Wirtschaftsverkehr zu bewältigen. Die direkte Anbindung an die A22 Donauuferautobahn bevorteilt Korneuburg gegenüber anderen Bezirken im Weinviertel. Die “Last Mile” nach Wien ist kurz. Gleichzeitig federt die lokale S-Bahn-Anbindung den Fachkräftemangel zumindest teilweise ab.
Warum boomt ausgerechnet Korneuburg?
Der Immobilienmarkt im Norden Wiens vollzieht eine Transformation, die Analysten als “Urbanisierung des Gewerbes” bezeichnen. Während in Wien selbst gewerbliche Flächen zugunsten von Wohnbau weichen oder unbezahlbar werden, bietet Korneuburg die nötigen Ausweichflächen.
Ein entscheidender Unterschied: Es entstehen kaum noch einfache Blechhallen. Stattdessen dominieren energieeffiziente, architektonisch anspruchsvolle Gewerbeimmobilien. Viele neue Hallendächer sind standardmäßig mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.
Für Anleger hat sich der Fokus verschoben. Während der Wohnungsmarkt teils stagnierte, bieten Gewerbe- und Lagerflächen stabile Renditen. Der “Hobbyraum im Eigentum” wird zunehmend als krisensicheres “Betongold” für Kleinanleger gesehen.
Die Zukunft ist hybrid
Branchenkenner erwarten für 2026 eine Fortsetzung dieses Trends. Weitere Projektentwickler werden voraussichtlich gemischte Areale ankündigen, in denen “Light Industrial”, Büros und kleinteilige Lagereinheiten koexistieren.
Ein potenzielles Spannungsfeld bleibt die Flächenversiegelung. Der Druck auf die Politik wächst, neue Gewerbegebiete nur noch unter strengen ökologischen Auflagen zu genehmigen. Für Korneuburg bedeutet das: Die Preise für bestehende, gut angebundene Flächen dürften weiter steigen. Das Angebot an neuen “Micro-Units” wird voraussichtlich ausgeweitet, um den anhaltenden Hunger nach Platz zu stillen.
PS: Planen Sie, einen Hobbyraum oder eine Micro‑Unit zu kaufen? Viele Investoren wissen nicht, wie sie mit degressiver AfA und Sonderabschreibungen kurzfristig Liquidität schaffen können. Unser Gratis‑Leitfaden zeigt konkrete Beispiele für Immobilien‑Investments und erläutert, wie Sie steuerliche Vorteile sofort nutzen, um Ihre Rendite zu steigern — ideal für private Käufer und Micro‑Gewerbe. Jetzt Leitfaden zu Abschreibungen herunterladen


