Kohlrabi-Schnitzel wird zum neuen Veganuary-Star
27.12.2025 - 10:44:12Wenige Tage vor dem Start des Veganuary zeichnet sich ein kulinarischer Kurswechsel ab. Der Hype um hochverarbeitete Fleischimitate flacht ab. Stattdessen erlebt ein heimisches Gemüse ein Comeback: Das Kohlrabi-Schnitzel avanciert zur gefragten Alternative für gesundheitsbewusste Verbraucher.
Vom Beilagen-Gemüse zum Hauptgericht
Der Markt für pflanzliche Ernährung differenziert sich. Während die Verkaufszahlen für komplexe Burger-Patties stagnieren, gewinnen „ehrliche“ Gemüsegerichte an Boden. Supermärkte und Discounter passen ihre Sortimente für Januar strategisch an. Neben Tofu und Soja rücken nun Convenience-Produkte auf Basis ganzer Gemüsescheiben in den Fokus.
Das Kohlrabi-Schnitzel – eine blanchierte und panierte Scheibe der Knolle – trifft den Nerv der Zeit. Es ist regional, kostengünstig und kommt ohne lange Zutatenlisten aus. Auch Gastronomen berichten von steigender Nachfrage. Köche schätzen die feste, bissfeste Textur und den mild-nussigen Eigengeschmack, der perfekt zu klassischen Panaden passt.
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Gesundheits-Treiber: Vitamine statt Chemie
Ein wesentlicher Grund für den Trend ist das wachsende Gesundheitsbewusstsein. Im Vergleich zu vielen industriellen Alternativen punktet Kohlrabi mit einer hohen Nährstoffdichte:
* Die Knolle ist eine Top-Vitamin-C-Quelle.
* Sie liefert Kalium, Magnesium und Calcium.
* Enthaltene Senföle werden entzündungshemmende Wirkungen zugeschrieben.
Zudem gilt gegarter Kohlrabi als sehr bekömmlich. Sein hoher Ballaststoffgehalt fördert die Sättigung, ohne den Stoffwechsel mit gesättigten Fetten oder hohem Salzgehalt zu belasten – ein häufiger Kritikpunkt bei Fertig-Patties.
Günstig, nachhaltig und verständlich
Der Trend hat auch wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Für heimische Erzeuger bietet die steigende Nachfrage eine Chance. Da Kohlrabi in Deutschland fast ganzjährig verfügbar ist, fällt die CO2-Bilanz im Vergleich zu importierten Alternativen deutlich besser aus.
Marktbeobachter sehen eine Ermüdung der Konsumenten. Der Fokus verschiebt sich von „schmeckt wie Fleisch“ zu „schmeckt natürlich gut“. Verbraucher suchen zunehmend pflanzliche Mahlzeiten, deren Zutaten sie verstehen und aussprechen können. In Zeiten der Inflation ist saisonales Gemüse zudem eine günstige Protein-Grundlage.
Plant-Based 2.0: Gemüse darf wieder Gemüse sein
Experten sprechen von der Ära „Plant-Based 2.0“. Die erste Phase war vom technischen Nachbau von Fleisch geprägt. Die neue Phase ist von kulinarischer Souveränität bestimmt: Gemüse darf wieder nach Gemüse schmecken. Ähnlich wie das Sellerieschnitzel in der Spitzengastronomie demokratisiert das Kohlrabi-Schnitzel diesen Ansatz nun für die breite Masse.
Für die kommenden Wochen werden soziale Medien von Rezeptvariationen überflutet. Die Lebensmittelindustrie dürfte schnell reagieren und das Angebot an marinierten oder fertig panierten Varianten ausbauen. Langfristig könnte dieser Trend den Begriff „Fleischersatz“ neu definieren – nicht als Imitat, sondern als eigenständige kulinarische Kategorie, in der das Gemüse die Hauptrolle spielt.
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