Kohl feiert Comeback als heimisches Superfood
07.01.2026 - 21:27:12Kohl verdrängt exotische Importe als Immunbooster im Winter. Der heimische Blattkohl erlebt pünktlich zur Grippesaison ein bemerkenswertes Comeback. Auslöser sind seine Auszeichnung zum „Gemüse des Jahres“ und neue Erkenntnisse zu seiner entzündungshemmenden Wirkung.
„Gemüse des Jahres“ lenkt Blick auf Vielfalt
Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) hat den Blattkohl zum „Gemüse des Jahres 2025/2026“ gekürt. Diese Ehrung lenkt den Fokus auf eine botanisch vielfältige Gruppe. Dazu zählen nicht nur klassischer Grünkohl, sondern auch Trend-Sorten wie Palmkohl oder Ewiger Kohl.
Die Experten betonen die historische Bedeutung: Kohl dient bereits seit der Jungsteinzeit als Nahrungsmittel und war im Mittelalter ein Grundnahrungsmittel. Im Gegensatz zu Kopfkohl werden beim Blattkohl einzelne Blätter geerntet, was ein längeres Erntefenster ermöglicht. Diese Vielfalt ist mittlerweile auch in den Supermärkten angekommen.
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Nährstoff-Profil schlägt exotische Konkurrenz
Aktuelle Ernährungsanalysen heben die Überlegenheit des Kohls gegenüber teuren Import-Superfoods hervor. Gesundheitsportale bezeichnen ihn derzeit als effektiven „Entzündungshemmer aus dem Supermarkt“. Sein Profil ist ideal für die Abwehrkräfte:
- Vitamin C: Grünkohl und Rosenkohl liefern mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen.
- Senföle: Die sekundären Pflanzenstoffe wirken laut Studien antibakteriell und antiviral.
- Vitamine & Mineralien: Kohl punktet mit hohen Mengen an Vitamin K1, Eisen, Kalzium und Magnesium.
Ein besonderer Pluspunkt: Das enthaltene Vitamin C verbessert die Aufnahme des pflanzlichen Eisens – ein natürlicher Synergieeffekt.
Regional, saisonal und preiswert
In Zeiten preissensiblen Einkaufens positioniert sich Kohl als „inflationssicheres“ Superfood. Für Januar listet der Saisonkalender Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing und Porree als regional verfügbare Freilandware.
Durch kurze Transportwege bleibt Kohl preiswerter als importiertes Gemüse. Der Einzelhandel wirbt aktuell verstärkt mit dieser Regionalität. Selbst der Geschmack profitiert von der Jahreszeit: Der letzte Frost hat bei Grünkohl die Stärke in Zucker umgewandelt und ihn milder gemacht.
Perfekter Timing: Kohl trifft auf „Veganuary“
Die Kohl-Welle trifft ideal auf den Trend des „Veganuary“, bei dem Menschen im Januar auf tierische Produkte verzichten. Medien thematisieren gerade die gesundheitlichen Effekte dieser Ernährungsumstellung.
Kohl füllt hier die Lücke auf dem Teller: Er bietet Textur, Sättigung und ist vollgepackt mit Nährstoffen. Analysten sehen eine Parallele zur „New Nordic Cuisine“, die regionale Zutaten in die Sterneküche hob. Was als elitärer Trend begann, ist heute im Massenmarkt angekommen. Ein weiterer Treiber ist das Thema Darmgesundheit – die Ballaststoffe im Kohl gelten als wichtiges „Futter“ für ein gesundes Mikrobiom.
Was kommt als Nächstes?
Für die restlichen Wintermonate ist mit einer anhaltenden Präsenz von Kohl im Handel zu rechnen. Die Lebensmittelindustrie wird voraussichtlich verstärkt auf Convenience-Produkte setzen:
- Grünkohl-Chips
- Fermentierte Snacks wie Kimchi-Variationen
- Kohl-Smoothies
Langfristig zeigt der Fokus auf Kohl, dass Ernährungsweisen wie die „Planetary Health Diet“ weiter an Bedeutung gewinnen. Bis zum Saisonende im März könnten regionale Kohlsorten die Importquoten bei Wintergemüse weiter drücken. Verbraucher dürfen sich zudem auf fast vergessene alte Sorten auf den Wochenmärkten freuen.
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