Klima-Angst, Herausforderung

Klima-Angst wird zur zentralen Herausforderung für die Psyche

02.02.2026 - 15:24:12

Die psychische Belastung durch die Klimakrise, bekannt als Eco-Anxiety, betrifft vor allem junge Menschen. Experten empfehlen Strategien wie Selbstfürsorge und gemeinschaftliches Handeln, um aus lähmender Furcht konstruktives Engagement zu machen.

Die Sorge vor dem ökologischen Kollaps belastet die mentale Gesundheit immer mehr Menschen. Experten sprechen von Eco-Anxiety – einer chronischen Klima-Angst, die vor allem junge Menschen trifft. Psychologen entwickeln nun Strategien, um aus lähmender Furcht konstruktives Handeln zu machen.

Was ist Eco-Anxiety?

Eco-Anxiety beschreibt die tiefe emotionale Reaktion auf die Klimakrise: Angst, Wut, Trauer und Ohnmacht. Viele Fachleute sehen sie nicht als Krankheit, sondern als gesunde Antwort auf eine reale Bedrohung. Die Symptome reichen von Schlafstörungen bis zu Panikattacken.

Besonders betroffen sind:
* Junge Menschen zwischen 16 und 25, die um ihre Zukunft fürchten.
* Bewohner von Krisenregionen, die Extremwetter bereits hautnah erleben.
* Aktivisten und Fachkräfte aus dem Umweltbereich, die sich täglich mit den Problemen befassen.

Vom Doomscrolling zum Handeln

Wie kann man der lähmenden Angst entkommen? Psychologen setzen auf einen Mix aus Selbstfürsorge und Aktivismus. Wichtig ist, negative Gefühle anzuerkennen, statt sie zu verdrängen. Ein Klima-Tagebuch oder Achtsamkeitsübungen können helfen.

Passend zum Thema Selbstfürsorge und Stressbewältigung:

Anzeige

Wer unter Klima-bedingter Sorge leidet, profitiert von klaren, alltagstauglichen Strategien. Das kostenlose E-Book „Work-Life-Balance: Stressfrei produktiv“ liefert praktische Achtsamkeitsübungen, Sofortmaßnahmen gegen Überforderung und einfache Routinen, mit denen Sie Energie zurückgewinnen und Handlungsfähigkeit stärken. Ideal für Berufstätige und Aktive, die Sorge in konstruktives Tun verwandeln möchten. Jetzt Work-Life-Balance E-Book sichern

Der entscheidende Schritt ist die Abkehr vom Doomscrolling – dem endlosen Konsum schlechter Nachrichten. Stattdessen raten Experten zu lösungsorientierten Informationsquellen. Der wirksamste Weg aus der Ohnmacht bleibt aber das eigene Tun: nachhaltiger leben, sich lokal engagieren oder politisch Einfluss nehmen. So entsteht Selbstwirksamkeit.

Gemeinsam ist man stärker

Die Bewältigung der Klima-Angst ist keine Einzelaufgabe. Der Austausch in der Gemeinschaft wirkt der Isolation entgegen. Klima-Cafés oder Nachbarschaftsinitiativen schaffen Räume für Sorgen und stärken den Glauben daran, als Gruppe etwas bewegen zu können.

Dieser kollektive Ansatz entlastet den Einzelnen von der Last der kompletten Verantwortung. Forschung zeigt: Ein unterstützendes Umfeld hilft dem Individuum – und stabile Menschen stärken wiederum die Gemeinschaft.

Psychische Gesundheit als Schlüsselressource

Die wachsende Verbreitung von Klima-Angst zeigt ein klares Bewusstsein für die Dringlichkeit der Krise. Psychologische Verbände fordern deshalb, das Thema stärker im Gesundheitssystem zu verankern. Die Verantwortung darf nicht allein bei den Betroffenen liegen.

Politische Rahmenbedingungen, die Hoffnung und Handlungsoptionen geben, werden immer wichtiger. Spezialisierte Beratungsangebote dürften in Zukunft zunehmen. Langfristig muss die Förderung psychischer Widerstandskraft in Bildung, Stadtplanung und Gesundheitswesen Einzug halten. Die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen und gemeinsam handlungsfähig zu bleiben, wird zur ebenso wichtigen Ressource wie technische Klimaanpassung.

PS:

Anzeige

Fühlen Sie sich von Klima-Nachrichten oft ausgelaugt und handlungsunfähig? Der gratis-Guide bietet sofort umsetzbare Übungen, konkrete Zeitdiebe-Lösungen und Praxistipps, damit Sie fokussiert bleiben und Ihre Energie gezielt in wirksames Engagement lenken. Besonders geeignet für Engagierte, Studierende und Berufstätige, die Sorge in nachhaltiges Handeln verwandeln wollen. Gratis E-Book jetzt herunterladen

@ boerse-global.de