Klima-Angst: Wie die Krise unsere Psyche belastet
17.01.2026 - 08:23:12Die Klimakrise löst bei immer mehr Menschen tiefe Ängste und psychischen Stress aus. Experten sprechen von Klima-Angst oder Eco-Anxiety – einer verständlichen Reaktion auf eine reale Bedrohung. Der Schlüssel zum Umgang liegt nicht in Passivität, sondern in gezieltem Handeln und sozialem Austausch.
Was ist Klima-Angst?
Die Symptome reichen von Zukunftsängsten und Ohnmachtsgefühlen bis zu Schlafstörungen. Besonders junge Menschen sind betroffen: Eine globale Studie mit über 10.000 Teilnehmern zwischen 16 und 25 Jahren zeigte, dass 59 Prozent ihre Klima-Angst als sehr oder extrem belastend empfinden. In Deutschland hat laut der Sinus-Jugendumfrage ein Drittel der Jugendlichen große Angst vor dem Klimawandel. Psychologen betonen: Diese Angst kann eine gesunde Warnreaktion sein, droht aber den Alltag zu lähmen, wenn sie nicht verarbeitet wird.
Vom Problem zur Lösung: So gelingt die Bewältigung
Wie bleibt man handlungsfähig, ohne in Hoffnungslosigkeit zu versinken? Der erste Schritt ist, die eigenen Gefühle anzuerkennen. Statt Trauer oder Wut zu unterdrücken, helfen Tagebuch oder Achtsamkeitsübungen. Wichtig ist auch ein bewusster Umgang mit Nachrichten, um das lähmende “Doomscrolling” zu stoppen. Gezielte Informationspausen entlasten die Psyche.
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Gemeinsam handeln gegen die Ohnmacht
Aktiv werden ist die wirksamste Strategie gegen das Gefühl der Machtlosigkeit. Das Ziel ist nicht, die Welt alleine zu retten, sondern im eigenen Umfeld zu starten:
* Nachhaltige Entscheidungen im Alltag treffen
* Lokales Engagement in Umweltgruppen
* Teilnahme an Gemeinschaftsprojekten
Der Austausch mit Gleichgesinnten in Foren oder Selbsthilfegruppen gibt emotionale Unterstützung. Kollektives Handeln stärkt den Planeten – und die eigene psychische Resilienz.
Eine Frage der öffentlichen Gesundheit
Klima-Angst ist kein individuelles Versagen, sondern eine kollektive Antwort auf eine globale Krise. Initiativen wie “Psychologists for Future” fordern, die psychische Gesundheit zum festen Bestandteil der Klimadebatte zu machen. Die Verantwortung darf nicht auf den Einzelnen abgewälzt werden. Politik und Medien sind gefragt: Ihre Kommunikation muss nicht nur Risiken, sondern auch konkrete Lösungen und Bewältigungsstrategien aufzeigen. Nur eine resiliente Gesellschaft kann die notwendigen Veränderungen bewältigen.


